Mitteilungen der Straßenbaubehörden 2008

Archiv der Mitteilungen für 2006

Archiv der Mitteilungen für 2007

A 6  Vollsperrung zwischen den Autobahnkreuzen Mannheim und Viernheim

(RPK)Am kommenden Wochenende muss die BAB 6 zwischen den Autobahnkreuzen Mannheim und Viernheim wegen Brückenabbrucharbeiten und zum Einheben von Brückenteilen von

Samstag, 02.02.08, 18.00 Uhr, bis Sonntag, 03.02.08, 10.00 Uhr,

voll gesperrt werden.

 Die Umleitung in beiden Richtungen erfolgt über das Autobahnkreuz Mannheim - die BAB 656 - das Autobahnkreuz Heidelberg - die BAB 5 - das Autobahnkreuz Weinheim - die BAB 659 - das Autobahnkreuz Viernheim.

Wegen vorbereitender Maßnahmen steht dem Verkehr am Samstag, 02.02.08, bereits ab 08.00 Uhr, auf der Fahrbahn in Richtung Mannheim / Heilbronn nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Aus diesem Grund wird den Verkehrsteilnehmern empfohlen, bereits ab Samstagmorgen den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren..

A 281  Zwei Abschnitte fertig gestellt

(BMVBS)Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister Achim Großmann hat heute in Bremen zwei Bauabschnitte der A 281 zwischen den neuen Anschlussstellen `Airport-Stadt´ und `Neustädter-Hafen´ nach rund fünfjähriger Bauzeit für den Verkehr freigegeben.
    "Die neue Anschlussstelle Bremen-Neustadt erleichtert Fahrten
    zur A 27 über die B 6 und nach Delmenhorst zur A 28 über die B
    75. Teile der Neuenlander Straße werden vom Verkehr und die
    Anwohner des betreffenden Teilabschnitts vom Lärm entlastet.
    Die Anbindungen des Güterverteilzentrums und des Flughafens an
    das Fernstraßennetz werden deutlich verbessert," sagte
    Großmann.
Der Bund investiert rund 300 Millionen Euro in die ca. sechs Kilometer
lange Strecke mit herausragenden Bauwerken wie der Schrägseilbrücke im
Bereich des Flughafendamms.
    "Mit dem nächsten Bauabschnitt 2.2. werden weitere Teile der
    Neuenlander Straße entlastet. Der wachsende Bremer Flughafen
    wird dann ohne Provisorium an die A 1 angeschlossen. Die
    Bundesinvestition wird dann noch mehr Menschen zu Gute kommen.
    Ebenso profitieren der Geschäfts- und Wirtschaftsverkehr," so
    Großmann.

A 39  Vorarbeiten im Bereich Lüneburg beginnen

(NSLSV) Die Vorarbeiten für den Bau der A 39 im Bereich Lüneburg beginnen: Nachdem im Dezember 2007 der Antrag auf Linienbestimmung beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gestellt wurde, werden zur Vorbereitung der weiteren Planung ab Mitte Februar bis etwa Ende Mai im Bereich Lüneburg Vermessungsarbeiten durchgeführt. Zeitgleich ist vorgesehen, Kartierungen der Tierwelt zu beginnen. Hierauf wies jetzt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg hin.
Danach ist es für die Planung der Autobahn 39 erforderlich, den Bestand (Geländehöhen) im Bereich der geplanten und landesplanerisch festgestellten Trasse vermessungstechnisch aufzunehmen. Da im nördlichen Bereich von Lüneburg die Trassenführung mit der Bundesstraße 4 zusammenfällt, wird diese einschließlich der angrenzenden Flächen von der Anschlussstelle Lüneburg-Nord bis zur Anschlussstelle Lüneburg-Hagen vermessungstechnisch aufgenommen. Die Aufnahmebreite beträgt rund 100 Meter beiderseits der B 4. Nur an den Anschlussstellen werden aufgrund der größeren Ausdehnung der vorhandenen bzw. geplanten Verkehrsflächen die Vermessungsarbeiten entsprechend umfangreicher ausgeführt. Um eine Grundlage im Bereich der Trassenführung ab der Bundesstraße 216 zu erhalten, wird die B 216 bis zum Elbe-Seitenkanal mit ebenfalls den angrenzenden Flächen aufgenommen. Zudem wird der Trassenbereich der geplanten A 39 südlich der B 216 bis über den Elbe-Seitenkanal hinaus aufgenommen.
Neben der oben genannten Ermittlung der Geländehöhen des Bestandes, die der Entwurfsplanung dienen sollen, sind weitere Vermessungsdaten für die Ermittlung von Schallimmissionen zu erheben. Dazu müssen die vorhandenen Hochbauten mit First-, Trauf-, Fenstersturz- und Geländehöhen am Gebäude aufgenommen werden. Die Ergebnisse dienen der Planung von Schallschutzmaßnahmen und der Ermittlung von Schallschutzansprüchen.
Durch die Vermessungsarbeiten kann es vorübergehend zu Behinderungen des Verkehrsflusses kommen, da temporär Fahrstreifen gesperrt werden müssen. Weiterhin ist ein Betreten privater Grundstücke im begrenzten Maße nicht zu vermeiden. Vor den jeweiligen Vermessungen werden die Grundstücksnutzer nach Möglichkeit über die Vermessungsarbeiten informiert.
Parallel zu den Vermessungsarbeiten beginnen die Arbeiten zu faunistischen Kartierungen. Sie dienen der Feststellung der Tierwelt im Trassenbereich und dessen Umfeld. Der Untersuchungsraum umfasst in der Regel einen Bereich von rund 100 bis 200 Metern beiderseits der Trasse. Zur Kartierung werden Hilfsmittel wie beispielsweise Horchkisten und Bleche aufgestellt beziehungsweise ausgelegt, die längere Zeit in der Natur verbleiben müssen.
Die Karten mit den Flächen, auf denen die Vorarbeiten vorgesehen sind, stehen als Anlage zu dieser Presseinformation zum Herunterladen bereit. Des Weiteren sind in den öffentlichen Bekanntmachungen, die bei der Stadt Lüneburg (http://www.lueneburg.de/), der Gemeinde Adendorf (http://www.adendorf.de/) und der Samtgemeinde Ostheide (http://www.ostheide.de/) ortsüblich bekannt gemacht werden, Angaben über Gemarkung und Flur enthalten.
Die durch die Vermessung eventuell auftretenden Behinderungen des Verkehrsflusses auf den oben genannten Streckenabschnitten werden so gering wie möglich gehalten, und die Arbeiten auf privaten Grundstücken werden auf das nötige Maß beschränkt. Auch die Arbeiten im Zusammenhang mit der Kartierung werden so wenig eingreifend in die vorhandenen Nutzungen und die Natur durchgeführt wie möglich.
Der Geschäftsbereich Lüneburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr dankt den betroffen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für ihr Verständnis, ihre Geduld und ihre Unterstützung bei den Vermessungs- und Kartierungsarbeiten.

Weiterführende Informationen finden Sie hier :

Von den Vorarbeiten betroffene Flächen:
Kartierungsbereich - http://www.strassenbau.niedersachsen.de/servlets/download?C=44578597&L=20
Vermessungsbereich - http://www.strassenbau.niedersachsen.de/servlets/download?C=44578432&L=20

Warnschwellen vor Baustellen in die
Straßenverkehrsordnung  aufgenommen

(straßen.nrw). Das Verlegen von Warnschwellen vor Tagesbaustellen auf Autobahnen ist seit 01. Januar 2008l auch in der Straßenverkehrs-Ordnung geregelt. Die Aufnahme des Themas geht auf eine Initiative der Straßenbauverwaltungen von Nordrhein-Westfalen und Bayern zurück und bestätigt den Vorstoß des Landes NRW, das bereits seit Oktober 2007 durch den Landesbetrieb Straßenbau einen Pilotversuch mit Warnschwellen auf dem rechten Hauptfahrstreifen hat durchführen lassen.
 
Ziel der Warnschwellen ist es, die Sicherheit sowohl für die Straßenwärter und
Arbeiter innerhalb der Baustellen als auch für die Autofahrer zu erhöhen. "Die
gelben Kunststoffschwellen können von jedem Verkehrsteilnehmer zwar problemlos überfahren werden, sollen die Autofahrer aber im letzten Moment wachrütteln, falls sie die sonstigen Vorwarnhinweise vor Baustellen nicht wahrgenommen haben", erläuterte Straßen.NRW-Geschäftsführer Ralf Pagenkopf.

Im Durchschnitt notiert Straßen.NRW an seinen Tagesbaustellen auf den NRW-
Autobahnen im Jahr 25 Unfälle mit Personenschäden durch das Verschulden der Verkehrsteilnehmer. Fast jedes Jahr kommt dabei ein Straßenwärter des
Landesbetriebes zu Tode. 2007 sind mehr als 40 Absperrtafeln bei Unfällen
demoliert worden.

Schon seit 2005 nutzt Straßen.NRW die Warnschwellen auf dem Seitenstreifen von Autobahnen. Die positiven Erfahrungen damit und Erkenntnisse aus den
Niederlanden haben Straßen.NRW ermutigt, die Schwellen auch auf den
Hauptfahrbahnen der Autobahnen in Nordrhein-Westfalen anzuwenden.

Jeweils drei Warnschwellen werden 150 Meter vor der Baustelle versetzt
ausgelegt. Bis hier haben die Verkehrsteilnehmer schon mehrere Vorwarnhinweise passiert. Die Schwellen sind drei Zentimeter hoch, 23 Zentimeter breit, zwei Meter lang und mit Reflektoren ausgestattet. Das Überfahren der Schwellen ist für alle Fahrzeugarten unbedenklich.

Vergleiche: Mehr Schutz für Autofahrer und Straßenwärter

Erstes Autobahnhinweisschild
auf die Landesgartenschau 2008

Am Mittwoch, den 23. Januar 2008 enthüllt Dietrich Austermann, Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein zusammen mit dem Landesgartenschau-Geschäftsführer Wolfgang Schoofs das erste Hinweisschild auf die Landesgartenschau.

Es steht an der Autobahn A 215 zwischen dem Anschluss der B 76 und dem Autobahnkreuz Kiel-West in Fahrtrichtung Neumünster/Hamburg bzw. Rendsburg

Vom 25. April bis zum 5. Oktober 2008 wird die erste Landesgartenschau des nördlichsten Bundeslandes in Schleswig stattfinden. Um auf diese 164tägige Landesveranstaltung frühzeitig aufmerksam zu machen, werden an allen Haupt-Transitstrecken in Schleswig-Holstein große Hinweisschilder aufgestellt.

Weitere Informationen: www.lgs2008.de

A 671  Wellnessprogramm für Fahrbahnränder

(HLSV) Ein extra „Wellnessprogramm“ der besonderen Art haben jetzt bei Wiesbaden die Begrünungsstreifen auf der Mainzer Straße, stadtauswärts im Kreuzungsbereich mit der A66 Wiesbaden – Frankfurt, erhalten.
Zusätzlich zu der jährlich turnusmäßig anstehenden Reinigung der freien Autobahnstrecke hat die zuständige Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung (HSVV) den betroffenen, rund 300 Meter langen Straßenabschnitt am Donnerstag außerplanmäßig gereinigt.
Grund für die Serviceaktion der HSVV waren erhebliche Verschmutzungen an den Begrünungsstreifen, hervorgerufen durch die in der Nähe gelegenen Mülldeponien sowie Autofahrer, die ihren Müll aus dem Fenster werfen. Rund
2.000 € hat der hessische Mobilitätsdienstleister für diesen Dienst am Bürger aufgewendet.
Wolfgang Scherz, Präsident der HSVV: „Hochgerechnet auf das rund 4.100 Kilometer umfassende Netz der Autobahnen und Bundesstraßen in Hessen kam hier im vergangenen Jahr ein einzusetzender Betrag von rund 2,6 Millionen € zustande. Ich kann hier nur alle Bürgerinnen und Bürger bitten, eine umweltbewusste Einstellung anzunehmen und nicht das Geld zum Fenster rauszuwerfen."

A 1  Pilotprojekt für Linksfahrer

(straßen.nrw). Nach einer wissenschaftlichen Untersuchung des Instituts für Innovative Neuerungen (INN) wird die rechte Fahrspur auf Deutschlands Autobahnen nur wenig genutzt. PKW-Fahrer nutzten lieber die mittlere Spur bei dreistreifigen Autobahnen ("Blockadefahrer") oder verblieben auf der linken Fahrspur.

Nach Informationen des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen soll jetzt ein Pilotprojekt auf der A 1 starten und für besseren Verkehrsfluss sorgen. Die jeweils rechte Fahrspur soll gesperrt und in Teilen sogar weggebaggert werden zugunsten einer zusätzlichen linken Fahrspur. Damit solle dem Verhalten der "Linksfahrer" Rechnung getragen und deren Empfinden gestärkt werden, sich auf der Überholspur zu befinden. Mit Baukosten in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrages sei zu rechnen.

Sollte das Pilotprojekt erfolgreich verlaufen, wolle man an allen Autobahnen mit
einem täglichen Verkehrsaufkommen von mehr als 80.000 Fahrzeugen einen linken Fahrstreifen anbauen und den rechten sperren, hieß es in Gelsenkirchen. Die Arbeiten für die neue linke Fahrspur sollen am 1. April beginnen.

Spitzenbelastungen auf bundesdeutschen Autobahnen in Berlin, Köln und Frankfurt/Main

(BASt) Die am stärksten befahrene Autobahn ist die A 100 in Berlin. Hier weisen vier Abschnitte eine Verkehrsbelastung von durchschnittlich mehr als 165.000
Kraftfahrzeugen am Tag auf. Das meldet die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch Gladbach, in deren Auftrag alle fünf Jahre eine bundesweite
Straßenverkehrszählung durchgeführt wird.
Die Ergebnisse der letzten Zählung aus dem Jahr 2000. Eine Verkehrsbelastung von bis zu 165.000 Fahrzeugen pro Tag wurden auch für den Abschnitt der A 3 zwischen dem Kreuz Köln-Ost und der Ausfahrt Köln Dellbrück ermittelt. Auch der Abschnitt der A 5 zwischen dem Frankfurter Kreuz und der Ausfahrt Zeppelinheim mit immerhin noch durchschnittlich über 150.000 Kraftfahrzeugen am Tag rangiert ganz oben.

Die Ergebnisse wurden aus den im Jahre 2005 bundesweit durchgeführten
Verkehrszählungen hochgerechnet. Das Hochrechnungsverfahren liefert
differenzierte Kennwerte zur Beschreibung der Verkehrsstruktur, beispielsweise
die tageszeitliche Verteilung, den Sonn- und Feiertagsverkehr oder den
Schwerverkehrsanteil. Die Daten der BASt bilden die Basis für Straßen- und
Verkehrsplanungen, Sicherheitsanalysen und Emissionsberechungen. Die
Einzelergebnisse werden für alle Zählstellen des Bundesfernstraßennetzes in der Schriftenreihe der BASt veröffentlicht.

Die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke und der Schwerverkehrsanteil sind
für die einzelnen Autobahnabschnitte im Internet-Angebot der BASt veröffentlicht
unter: Statistik/Verkehrsdaten

191.400   A 100   Berlin Dreieck Funkturm - Kurfürstendamm
181.500   A 100   Berlin Kaiserdamm - Dreieck Funkturm
176.700   A 100   Berlin Dreieck Charlottenburg - Kaiserdamm
167.700   A 100   Berlin Kurfürstendamm - Schmargendorf
165.000   A 3       Köln Dellbrück - Kreuz Köln-Ost
160.500   A 100   Berlin Innsbrucker Platz - Kreuz Schöneberg
158.000   A 3       Köln Mühlheim - Köln Dellbrück
152.400   A 3       Kreuz Leverkusen - Leverkusen
150.700   A 5       Frankfurter Kreuz - Zeppelinheim
148.400   A 100   Berlin Alboinstraße - Tempelhofer Damm

Kunst und Verkehr

Tiefensee: Kürzere Bauzeiten und mehr Sicherheit durch neues Baustellenmanagement auf Autobahnen

(HLSV) Das Kunst und Verkehr zusammen gehören, verdeutlicht die vom Hessischen Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen (HLSV) in Wiesbaden konzipierte Ausstellungsreihe „Wege“. Ein oder zwei mal im Jahr soll dabei einem oder mehreren Künstlern in der Wilhelmstraße 10 die Möglichkeit gegeben werden, Arbeiten zum Thema zu präsentieren.

Der Treburer Künstler Frank Möllenberg eröffnet die Reihe am Freitag den 22. Februar. Unter dem Titel „Wege_0I“ präsentiert er Arbeiten aus seinem fotografischen Werk. Möllenberg nutzt die vom Menschen gestaltete Umwelt für seine Bildkompositionen. Oft verwendet Möllenberg den ordnenden Charakter von Straßen, Flüssen, Bahnlinien und anderen Wegen, um seine Bilder zu strukturieren. In der Ausstellung wird beispielsweise die Serie „Schnittstellen“ zu sehen sein. Sie zeigt in der Nacht fotografierte Straßenkreuzungen die neben Aspekten der Fotografie an sich, Fragen der tatsächlichen und symbolischen Bedeutung von Straßenkreuzungen beleuchtet. „LZ-703“, eine weitere seiner Arbeiten, untersucht die Streckenführung einer Landstraße und richtet den Blick auf deren Makrostruktur. Auch hier steht Ordnung, deren Symbole und die Wahrnehmung von Fotografie im Mittelpunkt. Weitere Arbeiten des Künstlers komplettieren die Ausstellung.

Der Künstler ist zur Vernissage am 22. Februar ab 11 Uhr anwesend. Den Einführungsvortrag hält die Kuratorin der Rüsselsheimer Opelvillen, Dr. Beate Kemfert.
Die Ausstellung ist danach bis zum 20. Juni zu sehen. Öffnungszeiten sind nach Voranmeldung jeweils Montags und Donnerstags von 13 – 18 Uhr sowie Freitags von 9-12 Uhr. Ansprechpartnerin ist Frau Janine Gutheil (Telefon: 0611 - 366 3236).
Weitere Informationen zum OEuvre des Künstlers finden sich unter
www.frank-moellenberg.de.

(BMVBS) Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat am 17. März 2008 Maßnahmen für kürzere Bauzeiten auf Autobahnen vorgestellt. Durch ein verbessertes Baustellenmanagement und den Einsatz modernster elektronischer Verkehrsbeeinflussungssysteme sollen Staus vermieden und die Sicherheit im Verkehr deutlich erhöht werden.

    "Gerade an Autobahn-Baustellen kommt es besonders häufig zu
    gefährlichen Situationen oder gar Unfällen. Dazu schaden sie
    der Volkswirtschaft", sagte Tiefensee am Autobahndreieck
    Nuthetal, das zur Zeit umgebaut wird. "Deswegen soll dort
    künftig jede Minute Tageshelligkeit ausgenutzt werden, um zu
    arbeiten. Feierabend gilt in diesen Fällen erst, wenn es
    dunkel wird. Wir wollen bundesweit auch den Samstag und in
    Ausnahmefällen sogar die Nacht nutzen, um auf den Baustellen
    zu arbeiten. So werden die Behinderungen für die Autofahrer so
    schnell wie möglich beseitigt."
   
Die Baustelle am AD Nuthetal südlich Berlins (A10/115), die Tiefensee mit seinem brandenburgischen Amtskollegen Reinhold Dellmann besuchte, wird durch diese Maßnahmen bereits vor den Sommerferien 2009 wieder freige- geben. Ursprünglich sollten sich die Arbeiten bis ins Jahr 2010 hineinziehen.
Der Bund unterstützt das Vorhaben mit 2,5 Millionen Euro.

    Tiefensee: "35 Prozent aller Staus auf den Autobahnen werden
    durch Baustellen verursacht. Hier setzen wir an, um den
    Verkehrsfluss trotz des weiter steigenden Verkehrs zu
    gewährleisten. Dazu unterstützen wir die Autofahrer mit
    intelligenten Verkehrslenkungs-Systemen, damit sie sicher ihr
    Ziel erreichen. Elektronische Anlagen weisen den Weg auf
    staufreie Autobahnabschnitte, warnen vor Gefahren oder zeigen
    eine verkehrsbedingte Geschwindigkeitsbeschränkung an. Bis
    Ende 2007 hat der Bund 725 Millionen Euro in elektronische
    Verkehrsbeeinflussungssysteme investiert. Mehr als 950
    Kilometer des insgesamt ca. 12.600 km langen deutschen
    Autobahnnetzes sind bereits damit ausgestattet."
   
Seit Anfang 2007 wurden bundesweit 15 neue Verkehrsbeeinflussungsanlagen mit einem Gesamtvolumen von 53 Millionen Euro genehmigt.

(BMVBS) "Mit dem heutigen Baubeginn der Talbrücke Königsuhr wird der
    Lückenschluss der Autobahn A 1 zwischen Blankenheim und der A
    48 bei Daun weiter vorangebracht."
Das sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Achim Großmann, beim gemeinsamen Spatenstich mit dem rheinland-
pfälzischen Verkehrsminister Hendrik Hering am 25. Februar 2008

Die 120 m lange und 4,5 Millionen Euro teure Talbrücke Königsuhr ist Herzstück des Abschnitts von der Anschlussstelle Gerolstein bis nach Kelberg. Mit Aufnahme in das Programm "Lückenschluss und Staubeseitigung bei Bundesautobahnen" wurde bereits im August 2007 mit vorbereitenden Arbeiten begonnen. Die Kosten für den 2,6 km langen Abschnitt "Anschlussstelle Gerolstein - Anschlussstelle Kelberg" betragen rund 35 Millionen Euro.

    "Der Lückenschluss der A 1 hat einen hohen Stellenwert. Die
    Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur der Eifel
    sowie die Anbindung des Saarlandes und der Eifelregion an den
    Ballungsraum Rhein-Ruhr sind die Ziele, denen wir mit dem
    heutigen Tag wieder einen Schritt näher kommen", erklärte der
    Staatssekretär.
    "Die weiteren noch in der Planung befindlichen Abschnitte des
    Lückenschlusses der A 1 werden mit Nachdruck verfolgt, um auch
    hier das erforderliche Baurecht herbeizuführen", betonte
    Großmann. "Unser Ziel ist es, den Abschnitt bis zur
    Anschlussstelle Kelberg bis 2010/2011 fertig zu stellen."

A 1  Arbeiten an Talbrücke Königsuhr beginnen

A 8  Einhausung im Raum Pforzheim

(BWL) „Der Bund hat sich für eine Einhausung der A 8 im Abschnitt Pforzheim-Nord - Pforzheim-Süd bei Niefern und Eutingen entschieden. Mit dieser Einhausung der Autobahn durch einen knapp 400 Meter langen geschlossenen Tunnel wird den Interessen der Bevölkerung im Enztal Rechnung getragen. Mit der Entscheidung sind nach einer längeren Abwägungsphase über die bestmögliche Lärmschutzlösung die Weichen für eine Fortführung des Planfeststellungsverfahrens gestellt“. Das sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung, Karin Roth, im Beisein von Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle am Dienstag, 18. März 2008, in Pforzheim in einem Gespräch mit regionalen Vertretern aus Politik und Wirtschaft.

Die Einhausung werde mit weiteren Lärmschutzmaßnahmen die derzeit hohen Lärmimmissionen nach dem Ausbau der Autobahn deutlich wahrnehmbar verringern. Die Varianten mit extrem hohen Lärmschutzwänden und -wällen, die erhebliche Sichteinschränkungen und Verschattungen für die Anwohner zur Folge gehabt hätten, seien keine verträgliche Lösung. Auch böte die Einhausung weitere Vorteile im Hinblick auf das Landschaftsbild und wirke der Trennung der Wohnbebauung durch die Autobahn entgegen. Die durch den Tunnel verursachten höheren Kosten von rund 20 Millionen Euro sind im Interesse der betroffenen Anwohner gut angelegtes Geld, so Roth weiter. Staatssekretär Köberle äußerte sich abschließend erfreut darüber, dass der Bund dem Vorschlag des Landes für eine Einhausung dieses Autobahnabschnittes teilt.

(Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsminister, Karin Roth, hat am 19. März 2008 gemeinsam mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann bei Forstinning das Startsignal für den Bau des Abschnittes Forstinning - Heldenstein der A 94 gegeben.
   
    "Mit einem Ende Oktober 2007 vom Bayerischen
    Verwaltungsgerichtshof erlassenen Urteil, das die Zulässigkeit
    des Baus der A 94 auf der lange Jahre umstrittenen Trasse
    Dorfen feststellt, wurde der Durchbruch erzielt und der jetzt
    erfolgte Baubeginn möglich", sagte Karin Roth.
   
Nach Einschätzung von Bund und Freistaat Bayern wird das  Bundes-
verwaltungsgericht die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichts- hofes bestätigen. Der Bau des Autobahnteilabschnittes Forstinning - Pastetten soll dann bis 2010 abgeschlossen werden.
Der Bau der rund 140 km langen und rund 1 Milliarde Euro teuren A 94 gehört zu den vordringlichen Straßenbauvorhaben des Bundes in Bayern. Die A 94 sichert die Anbindung der bedeutenden Wirtschaftsregion Inn/Salzach einschließlich des Chemie-Dreiecks um Burghausen an den Großraum München und an den Flughafen und schließt im Osten an das österreichische Schnellstraßennetz an. Sie entlastet die bestehende, sehr stark befahrene und unfallträchtige B 12 München - Passau. Mit der im Dezember 2006 für den Verkehr freigegebenen Umfahrung Mühldorf sind derzeit insgesamt etwa 60 km der A 94 unter Verkehr.

Während im niederbayerischen Teil der A 94 bereits seit 2007 weitergebaut
wird, war der Bau des rd. 40 km langen oberbayerischen Abschnittes zwischen Forstinning und Heldenstein, der den Anschluss der A 94 an die Landeshauptstadt und den Flughafen München herstellt und die unfallträchtige
B 12 entlastet, seit Jahren durch laufende Gerichtsverfahren blockiert.

A 94   Baubeginn bei Forstinning

A 2  Sechsstreifiger Ausbau
zwischen Bad Eilsen und Rehren

Letzter Abschnitt des sechsstreifigen Ausbaus im Bereich der
"Bernser Landwehr" beginnt nach Ostern

(NSLSV) In der Woche nach Ostern 2008 starten auf der Autobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Rehren und Bad Eilsen die Bauarbeiten für den letzten Abschnitt des sechsstreifigen Ausbaus der A 2 in Niedersachsen. Dies teilte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Donnerstag in Hannover mit.
Danach wird die Baustelle auf der Richtungsfahrbahn Dortmund im Bereich der "Bernser Landwehr" ab kommendem Donnerstag, 27. März, eingerichtet. Der Verkehr werde ab Sonntag, 30. März, in beiden Richtungen auf der im letzten Jahr ausgebauten Richtungsfahrbahn Hannover durch die Baustelle geführt. Mit Verkehrsbehinderungen sei zu rechnen. Allerdings stünden nach Angaben der Landesbehörde im Vergleich zum Vorjahr nun deutlich breitere Fahrstreifen im Baustellenbereich zur Verfügung. Mit Ausnahme des Verschwenkungsbereiches könne daher mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h durch die Baustelle gefahren werden.
Eine neue Stauwarnanlage mit flexiblen Anzeigetafeln, die in beiden Fahrtrichtungen installiert werde, soll zusätzlich die Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf mögliche Staus vor der Baustelle aufmerksam machen und damit helfen, Unfälle zu vermeiden.
Um die Beeinträchtigungen durch die Baustelle so weit wie möglich zu reduzieren, erfolgten die Arbeiten im Mehrschichtbetrieb einschließlich der Wochenenden, heißt es in der Mitteilung der Landesbehörde weiter. Soweit es die einzelnen Arbeitsschritte zuließen, werde auch nachts gearbeitet.
In diesem letzten Bauabschnitt, der den Lückenschluss im sechsstreifigen Ausbau der A 2 zwischen den Landesgrenzen nach Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt schafft, wird der bislang fehlende Standstreifen an die Richtungsfahrbahn Dortmund angebaut, die vorhandene Fahrbahn grundsaniert und eine rund 1,5 km lange Lärmschutzwand aufgebaut. Dabei werden auch zwei Brücken über die Kreisstraßen 71 und 74 abgerissen und neu hergestellt. Zusätzlich wird auf 4,5 km Länge voraussichtlich im Mai auf der Richtungsfahrbahn Dortmund vor dem Lückenschluss der Fahrbahnbelag erneuert.
Die Bauarbeiten sollen im November 2008 so weit abgeschlossen sein, dass der Verkehr wieder auf beiden Richtungsfahrbahnen fließen kann. Die Arbeiten an der Lärmschutzwand werden dann unter Sperrung des neuen Standstreifens zu Ende geführt.
Die Baukosten für den Straßen- und Brückenbau einschließlich Lärmschutzwand auf der Richtungsfahrbahn Dortmund belaufen sich auf rund 10,3 Millionen Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.
Der regionale Geschäftsbereich Hannover der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

A 21 - vierstreifiger Ausbau der B 404
zwischen Stolpe und Nettelsee

Einleitung des Planfeststellungsverfahrens

(MWWV) Die Realisierung der A 21 schreitet fort. Für den Abschnitt zwischen Stolpe und Nettelsee wird jetzt das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Verkehrsminister Austermann sagte dazu am 4. April 2008 in Kiel: "Mit der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens dieses Streckenabschnittes wird der Ausbau der B 404 zur A 21 von Süden kommend in Richtung Kiel fortgesetzt." Der Abschnitt ist knapp sechs Kilometer lang und wird voraussichtlich etwa 41 Millionen Euro kosten. In diesem Streckenabschnitt wurde besonderes planerisches Augenmerk auf der Verlegung der Landesstraße 49 aus der Ortslage Nettelsee sowie der Herstellung von autobahnparallelen Verkehrswegen für die zwischenörtlichen Verkehrsbeziehungen, auf Lärmschutzmaßnahmen für die betroffenen Bürger und auf die Herstellung einer Parkanlage mit WC gelegt.

Um eine beschleunigte Realisierung der A 21 in Schleswig-Holstein zu  erreichen, wird der Ausbau der B 404 in mehreren Abschnitten gleichzeitig geplant. Auch in den nördlich von Nettelsee gelegenen Planungsabschnitten werden entweder die Entwurfsarbeiten oder (im Bereich zwischen Wellseedamm und Neumeimersdorf) bereits die Bauarbeiten durchgeführt.

Neues Landesamt für Bau und Verkehr in Thüringen

(TLBV) Mit Wirkung vom 1. April 2008 nimmt das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV) seine Arbeit auf.

In dem neuen Landesamt werden die Aufgabenbereiche des bisherigen Landesamtes für Straßenbau und der beiden Thüringer Staatsbauämter Erfurt und Gera in einer Behörde zusammengefasst.

Ziel der Fusion ist es, die baufachlichen Tätigkeiten und den Bausachverstand in den Bereichen Bau und Verkehr in einer Mittelbehörde zu bündeln.

Der Thüringer Minister für Bau und Verkehr  Andreas Trautvetter verwies darauf, dass die neugeschaffene Behörde zahlreiche Synergieeffekte ermöglicht. „Die Kombination der Infrastrukturbereiche Bau und Verkehr hat sich auch im Ministerium bewährt“, bekräftigte der Minister.

Trautvetter dankte allen Mitarbeiter des bisherigen Landesamtes für Straßenbau sowie der beiden Staatsbauämter für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und wünschte der Belegschaft des neuen Amtes bei der Wahrnehmung ihrer weitgefächerten Aufgaben viel Erfolg.

Mit der kommissarischen Amtsleitung des Landesamts für Bau und Verkehr wurde Herr Markus Brämer beauftragt. Herr Brämer nahm zuletzt die Leitung des Straßenbauamts Mittelthüringen  wahr.

A 4  Baustart für  Hörselbergumfahrung

Feierliche Grundsteinlegung für Neubaustrecke bei Eisenach

(TBLV.) Durch Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Thüringens Verkehrsminister Andreas Trautvetter erfolgte am 3. April 2008 gegem 15.00 der Baustart für die Hörselbergumfahrung im Verlauf der Bundesautobahn A 4 bei Eisenach.

Im Vorfeld der Grundsteinlegung würdigte der Minister das Verkehrsprojekt als eines der wichtigsten Straßenbauvorhaben im Freistaat. Im Ergebnis werde die Region um Eisenach spürbar entlastet. Für die Nutzer der A 4 zeichne sich eine deutliche Verbesserung der Verkehrsbedingungen ab. Mit der Neutrassierung, so Trautvetter, werde zugleich ein Nadelöhr der A 4 auf Thüringer Gebiet beseitigt.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens wurde ein Ausbau der bislang vierspurigen Autobahnstrecke dringend notwendig. Die Verkehrsprognosen gehen für das Jahr 2015 von täglich mehr als 70.000 Kraftfahrzeugen aus. Eine bloße Erweiterung der derzeitigen gebirgigen Autobahnstrecke um zwei Spuren war nicht möglich. Im Verlauf des Planfeststellungsverfahrens wurde die Umfahrung der Hörselberge als optimale Lösung ermittelt.

Nach der A 8 in Bayern sind der Neubau und der Betrieb der Hörselberg-umfahrung im Zuge der A 4 das zweite  Bundesfernstraßenprojekt, das im Rahmen einer Konzession an einen Privaten übertragen wurde.

 „Ich bemühe mich seit vielen Jahren um alternative Modelle im Straßenbau und erwarte mir von diesem Projekt einen außerordentlichen Qualitätssprung im Straßenbau“, bekräftigte Minister Trautvetter.

Baustelleninformationssystem verbessert

„Betrachtung mit ,Google Earth’ in Luftbildern möglich“

(BWIM) „Das Internetangebot der Straßenbauverwaltung Baden-Württembergs bietet ab sofort die Möglichkeit, Baustellen auf Autobahnen und verkehrs- wichtigen Bundesstraßen über eine leicht einzurichtende Schnittstelle in die Luftbilder der Internetanwendung „Google Earth“ zu exportieren und dort zu betrachten. Diese Kartenform ist bei den meisten Internetnutzern gängiger Standard und bietet eine geeignete Alternative zur stilisierten Karte des Baustelleninformations- systems.“ Das teilte Staatssekretär Rudolf Köberle am Freitag, 11. April 2008, in Stuttgart mit.

Ausgangspunkt für Informationen zu Baustellen sei die Notwendigkeit einer besseren Baustellenkoordinierung im Land zur Stauvermeidung gewesen. Das Baustellenkoordinierungs-und Informations-System (BIS) der Straßenbauverwaltung habe seit der Inbetriebnahme einen wichtigen Beitrag für die Koordinierung von Baustellen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg geleistet. Dies gelte für große Dauerbaustellen ebenso wie für Unterhaltungsarbeiten der Autobahnmeistereien oder wichtige Erhaltungsmaßnahmen. Das anspruchsvolle Ziel von BIS sei es, die Behinderungen durch Baustellen auf ein unvermeidbares Mindestmaß zu reduzieren, Ausweichrouten freizuhalten und die Verkehrsteilnehmer rechtzeitig auf mögliche Behinderungen hinzuweisen. Die Landesstelle für Straßentechnik des Tübinger Regierungspräsidiums arbeite bereits an weiteren Verbesserungen von BIS.

„Das Serviceangebot von BIS umfasst außer der Darstellung der Baustellen in einer Karten-und Tabellenansicht auch einen individuellen E-Maildienst, über den sich der Bürger regelmäßig per Mail über Baustellen auf von ihm ausgewählten Strecken informieren kann“, so Köberle. Die Daten würden täglich um 17.00 Uhr aktualisiert. Die Zugriffszahlen auf das Internetangebot seien von Jahr zu Jahr stark angewachsen, 2007 habe es rund 61.000 Zugriffe gegeben.

Das Baustelleninformationssystem ist im Internetangebot der Straßenbauverwaltung unter www.baustellen-bw.de abrufbar.

Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg bietet auf seiner Netzpräsenz aktuelle Bauinformationen. Besonders interessant ist die Berichterstattung über das Autobahndreieck Nuthetal, welches den Berliner Ring (A 10) mit dem
AVUS-Zubringer (A 115) verbindet.

http://www.ls.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.436398.de

A 10  A 115  Autobahndreieck Nuthetal

Vergleiche auch: A 44  Kassel - Eisenach

Grünes Licht für den Weiterbau der A 44

(BMVBS) Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, hat am 10.April im Werra-Meißner-Kreis gemeinsam mit dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, den 1. Spatenstich für den Baubeginn des rund 2,3 km langen und rund 61 Millionen Euro teuren Neubauabschnittes der A 44 bei
Hessisch Lichtenau vorgenommen.
   
    "Straßenbau und Umweltschutz müssen keine Gegensätze sein. Das
    Beispiel der A 44 zeigt die Bereitschaft der Straßenbauer, zum
    Schutz sensibler Bereiche auch aufwändige Lösungen
    mitzutragen, wenn sie geboten sind. Insoweit ist die Planung
    der A 44 ein Lehrstück dafür, wie man im verantwortungsvollen
    Dialog miteinander auch bei schwierigen Verhältnissen zu
    verträglichen Lösungen kommen kann, die dann auch vor dem
    obersten Gericht Bestand haben", betonte Tiefensee.
   
Dank der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes vom 12.03. diesen Jahres kann nun, drei Jahre nach der Freigabe des ersten und bisher einzigen Abschnittes der A 44, der von der Region lange ersehnte Weiterbau der A 44 zwischen Kassel und Eisenach beginnen.
Der Neubau der A 44 zwischen Kassel und Eisenach bedeutet vor allem für die Gemeinden entlang der heutigen B 7 und B 27 eine deutliche Entlastung vom Durchgangsverkehr, eine deutliche Verbesserung der innerörtlichen Verkehrssituation, mehr Verkehrssicherheit und weniger Lärm- und Abgasemissionen.
   
    "Der Bund wird Hessen bei dem Ausbau der A 44 wie in der
    Vergangenheit nachhaltig unterstützen. In den letzten fünf
    Jahren haben wir mehr als 1,5 Milliarden Euro in das
    Bundesfernstraßennetz des Landes investiert", stellte
    Tiefensee fest.

A 44  Neubauabschnitt Hessisch Lichtenau West - Mitte

Landesgartenschauschild2JPG03

A 1  Leverkusen - Wuppertal
Vollsperrung 23. - 25. Mai 2008

(straßen.nrw) Im Rahmen des sechsstreifigen Ausbaus der A1 zwischen Wuppertal und Wermelskirchen muss die Autobahn von Freitag (23.5.) bis Sonntag (25.5.) in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die gesperrten Abschnitte sind in Richtung Dortmund vom Autobahnkreuz Leverkusen bis zur Anschlussstelle Wuppertal-Langerfeld, in Richtung Köln zwischen dem Autobahnkreuz Wuppertal-Nord und der Anschlussstelle Wermelskirchen. Während der Sperrung bündelt der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen mehrere Bautätigkeiten. Die Sperrung beginnt am Freitag um 20 Uhr und soll am Sonntag um 11 Uhr wieder aufgehoben werden. Schon ab 19 Uhr muss mit ersten Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden, wenn die Sperrung vorbereitet wird.

Weiträumige Umleitungen sind mit den orangefarbenen Pfeilen über die A3 und die A46 ausgeschildert. Der Verkehr in Richtung Süden muss ab Wuppertal-Nord die Autobahn verlassen, die Gegenrichtung ab dem Autobahnkreuz Leverkusen. In den gesperrten Abschnitten werden ab 17 Uhr auch die Anschlussstellen schrittweise geschlossen.

Straßen.NRW lässt im Schutz der Vollsperrung eine neue, 35 Meter lange
Entwässerungsleitung quer zur Fahrbahn verlegen. An mehreren Stellen wird die Fahrbahn der A1 erneuert. Für den weiteren Bauablauf soll eine neue, provisorische Überfahrt im Mittelstreifen angelegt werden. Die aktuelle Verkehrsführung durch die laufende Baustelle wird geändert, unter anderem muss dafür eine neue gelbe Markierung geklebt werden. Weiterhin wird auf einigen Stellen auch schon die endgültige weiße Markierung auf die Fahrbahn gemalt.
Innerhalb der Anschlussstelle Remscheid bekommen Teile der Auf- und Abfahrt in Richtung Köln eine neue Asphaltschicht. Zudem stehen Veränderungen an der aktuellen Beschilderung auf dem Programm.

Die Einzeltätigkeiten wurden gebündelt und ins Wochenende verlegt, um den
Berufsverkehr während der Woche zu schonen. Zudem können auf diese Weise eine Vielzahl kleinerer Sperrungen und einstreifiger Verkehrsführungen vermieden werden.

Erste dynamische Stellplatzanzeige für Lkw an der
Tank-und Rastanlage Aichen eingerichtet

(BWIM). Mit der Errichtung einer dynamischen Stellplatzanzeige für Lkw an der
Tank-und Rastanlage Aichen an der A 8 zwischen Ulm und Merklingen wollen wir den Druck auf die Lkw-Fahrer beim Aufsuchen freier Stellplätze mindern.“ Das sagte Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle am Mittwoch, 30. April 2008, in Stuttgart. Die Anlage zeige den Lkw-Fahrern rechtzeitig vor der Ausfahrt zur Rastanlage die Anzahl der freien Stellplätze an. So könnten unnötige und teilweise auch gefährliche Suchmanöver auf der Rastanlage vermieden werden.
„Wir wissen um die angespannte Parkplatzsituation an den Autobahnen und bauen in den kommenden Jahren deshalb weitere 1.700 Lkw-Stellplätze. Gleichzeitig gehen wir neue Wege und setzen moderne Informationstechnik ein. Ich freue mich, dass dieses innovative Projekt in Baden-Württemberg und auch in Zusammenarbeit mit einem badenwürttembergischen Unternehmen der Telematikbranche entwickelt werden konnte“, sagte der Staatssekretär. Die Entwicklung der Anlage habe rund 150.000 Euro gekostet. Sie sei seit dem vergangenen Jahr probeweise in Betrieb und kontinuierlich optimiert worden. Sie erfasse zuverlässig ein- u. ausfahrende Lkw über Metalldetektoren und zeige die Anzahl der freien Stellplätze rund 300 Meter vor der Ausfahrt zur Rastanlage an. Jeder Lkw-Fahrer könne dann entscheiden, ob er seine Ruhepause einlegen.

  A 20  Nordwestumfahrung Hamburg
Feierlicher Spatenstich zum 2. Bauabschnitt

Kasparick: Die A 20 wächst weiter nach Westen

(BMVBS/MWVSH) "Mit der Nordwestumfahrung Hamburg werden die wichtigsten deutschen Seehäfen an Nord- und Ostsee besser miteinander verbunden", sagte Ulrich Kasparick, Parlamentarischer Staatssekretär beim
Bundesverkehrsminister, am 14.April anlässlich des feierlichen Spatenstichs mit dem Verkehrsminister des Landes Schleswig-Holstein Dietrich Austermann und zahlreichen anderen Gästen in Weede für den zweiten Bauabschnitt. "Gleichzeitig bedeutet diese Strecke eine neue Chance für die Region".

Der erste Bauabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Lübeck und Geschendorf ist seit Oktober 2004 im Bau.  Nun geht der Mittelabschnitt der A 20 zwischen der A 1 bei Lübeck und der A 21 bei Bad Segeberg als zweiter Bauabschnitt Geschendorf - Weede in Bau. Vor allem der Verkehr zwischen Kiel und Lübeck wird davon profitieren. Für den heute begonnen Streckenabschnitt von 6,3 Kilometern Länge stellt der Bund rund 35,5 Millionen Euro zur Verfügung. Sechs Brückenbauwerke sind in der Strecke enthalten. Die Fertigstellung ist für Mitte 2011 geplant.

Austermann sagte bei dem Termin: "Wir arbeiten mit Hochdruck am Weiterbau der A 20. Während die Teilstrecke von der A 1 bis Geschendorf bereits kurz vor der Fertigstellung steht, beginnen jetzt die Arbeiten für die Folgestrecke. Unser Ziel ist, eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung in Schleswig-Holstein zu schaffen, die ihre Wirtschaftskraft voll entfalten kann." Zwischen Geschendorf und Weede wird im Wesentlichen die bestehende Bundesstraße B 206 zur A 20 ausgebaut wird. Erforderliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sind gebündelt auf einer großen Poolfläche zwischen der Steinbek und der Bißnitz vorgesehen.

Minister Austermann: " Alle noch ausstehenden Teilstrecken werden von uns mit hoher Priorität planerisch vorbereitet - und zwar von Ost nach West ebenso wie umgekehrt." Derzeit befinden sich zwei Teilstrecken der A 20 - Nordwest-Umfahrung Hamburg im Planfeststellungs- verfahren: der Abschnitt Weede - Wittenborn und der Abschnitt A 23 - B 431. Zwei weitere Abschnitte werden voraussichtlich noch in diesem Jahr in die Planfeststellung gehen: zunächst der Abschnitt A 23 - L 114 und Ende des Jahres dann der Abschnitt B 431 - K 28 auf niedersächsischem Gebiet (einschl. Elbquerung).

Die A 20, die als Ostseeautobahn von der polnischen Grenze bis Lübeck reicht, wird von dort als Nordwest-Umfahrung Hamburg fortsetzt. Die Trasse verläuft von der A 1 bei Lübeck südlich an Bad Segeberg sowie Bad Bramstedt vorbei und soll die Elbe bei Glückstadt unterqueren. In Niedersachsen wird sie an die
A 26 und die zukünftige A 22 angebunden.

A 1  Vollsperrung bei Osnabrück

   Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen
Osnabrück-Hafen und Osnabrück-Nord

(NSLSV) Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A 1 wird die Autobahn am Freitag, 13. Juni, ab 20 Uhr bis voraussichtlich Sonntag, 15. Juni, 20 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Osnabrück-Hafen und Osnabrück-Nord in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Der Grund ist der Abbruch des Brückenbauwerkes "Boerskamp" über die A 1 im Bereich Wallenhorst. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück mit.
Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert: in Fahrtrichtung Dortmund ab der Anschlussstelle Osnabrück-Nord über die U 64, in Fahrtrichtung Bremen ab der Anschlussstelle Osnabrück-Hafen über die U 1.
Die Gemeindestraße Boerskamp in Wallenhorst muss für die Vorbereitung des Abbruchs bereits ab Montag, 9. Juni, voll gesperrt werden. Dafür wird eine Umleitung über den Lechtinger Kirchweg und die B 68 ausgeschildert.
Das neue Brückenbauwerk wird an derselben Stelle mit einer größeren Durchfahrtsbreite für die Autobahn errichtet. Der innerörtliche Verkehr kann dann nach etwa einem Jahr Bauzeit voraussichtlich im Juni 2009 die neue Brücke wieder nutzen.
Mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen muss gerechnet werden. Der Geschäftsbereich Osnabrück der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr dankt den betroffenen Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis.

Thüringer Waldautobahn im Straßenmuseum

(TLBLM) Der Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien, Gerold Wucherpfennig, und der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesverkehrs-
ministeriums, Matthias von Randow, werden am 13. Mai 2008 um 19 Uhr im Deutschen Straßenmuseum in Germersheim (bei Speyer) die Ausstellung „Thüringer Waldautobahn. Bauwerk, Verkehrsweg, Landschaftserlebnis“ eröffnen.

Die Ausstellung vermittelt die technischen Besonderheiten der Thüringer Wald- autobahn in plastischer und informativer Form, rückt aber auch Natur, Landschaft und Menschen im Umfeld der Autobahn ins Blickfeld. Dank der eingesetzten Medien werden neue Einsichten und Wahrnehmungsweisen der Autobahn als kulturellem Phänomen vermittelt.

Anhand von Teilstücken der Autobahn in Modellform erlebt der Ausstellungs-
besucher die Bauwerke und Streckenführungen aus der Vogelperspektive und wird mitgenommen auf eine Fahrt durch die Bau- und Planungsgeschichte. So werden die regionalen, ökologischen und planerischen Herausforderungen des Autobahnbaus in Thüringen erlebbar. Der künstlerisch-kreative Umgang mit den einzelnen Ausstellungselementen und -themen bietet dem Besucher verschiedene Interpretationsebenen an und erlaubt neue Perspektiven auf das Thema Autobahn.

Die multimedial angelegte Ausstellungsgestaltung zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) Nr. 16 entstand in Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und dem Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien. Die Umsetzung erfolgte durch das TransferzentrumDESIGN Weimar.

Deutschen Straßenmuseum, Im Zeughaus, 76726 Germersheim

A 391 - Bau der neuen Anschlussstelle Rüningen-Süd

Baubeginn im Mai 2008 - Fertigstellung für Sommer 2009 geplant

(NSLV) Der Bau der neuen Anschlussstelle Rüningen-Süd im Zuge der Autobahn 39 bei Braunschweig beginnt Ende Mai. Im Sommer 2009 soll die neue Anschlussstelle fertig sein und den Braunschweiger Stadtteil vom Durchgangsverkehr der bislang durch den Ort führenden B 248 entlasten. Der Bau ist außerdem wichtig für den geplanten Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest, in dessen Verlauf die bisherige Anschlussstelle Rüningen-Nord gesperrt werden muss.
Zurzeit laufen nach Angaben der Behörde die Bauvorbereitungen für den Bau der neuen Anschlussstelle. Gegenwärtig würden die Baustraßen als Zufahrten zur künftigen Baustelle angelegt. In rund zwei Wochen begänne dann der Brückenbau: Die Überführung der B 248 über die A 39 soll Ende April 2009 fertig gestellt sein, die Brücke über den Thiedebach Ende September 2008. Die Straßenbauarbeiten begännen voraussichtlich Anfang Juni 2008.
Nachdem der Planfeststellungsbeschluss zum Bau der Anschlussstelle am 18. Januar 2008 rechtlich unanfechtbar geworden war, hatte der Kampfmittelbeseitigungsdienst das Baugelände überprüft und dabei eine Weltkriegsbombe gefunden und gesprengt. Fachleute des Landesamtes für Denkmalpflege hatten das Gelände außerdem auf archäologische Funde untersucht.
Die Bundesstraße 248 soll künftig im Süden Rüningens in Richtung A 39 abbiegen und nicht mehr über die Ortsdurchfahrt (Thiedestraße) führen. Diese wird, ebenso wie der Schenkendamm (K 77), in einem Kreisverkehrsplatz an die B 248 anschließen. Dieser Kreisel soll Ende 2008 fertig gestellt sein.
Ab März 2009 werden schließlich die Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen entlang der Autobahn 39 angelegt. Dabei wird die Auffahrt auf die A 39 in Richtung Norden zunächst provisorisch links des Zubringers errichtet. Rechts wird die endgültige Auffahrt vorbereitet, jedoch nicht genutzt, solange die Tankstelle Rüningen an dieser Stelle noch in Betrieb ist.
Witterungsbedingte Verzögerungen beim Bauablauf sind nach Aussage der Landebehörde grundsätzlich nicht auszuschließen. Ein Übersichtslageplan der neuen Anschlussstelle stehe auf den Internetseiten der Landesbehörde unter
www.strassenbau.niedersachsen.de zum Herunterladen bereit. Dort finden sich auch weitere Informationen zum Bau.
Die Kosten für den Bau der Anschlussstelle belaufen sich auf insgesamt rund
5,3 Millionen Euro und werden zum Großteil von der Bundesrepublik Deutschland getragen. Die Stadt Braunschweig übernimmt rund 1,26 Millionen Euro.

 B1 (A 44): Sperrung der Anschlussstelle
Dortmund-Dorstfeld

(straßen.nrw). Ab kommenden Montag (5.5.) um 18 Uhr wird auf der B1 die
Anschlussstelle Dortmund-Dorstfeld in Richtung Unna für voraussichtlich zehn
Wochen gesperrt. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr erneuert die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle und optimiert die Höhenlage und die
Kurvenradien. Um den Verkehrsfluss zu verbessern, wird die vorhandene
Ampelanlage erneuert und die Ampelsteuerung neu geschaltet. Während der
Bauarbeiten wird der Verkehr über die neue Auf- und Abfahrt der NS IX
(Nordsüdverbindung von Waltrop zur B 1) zur Emil-Figge-Straße geführt. Hier wirdder Verkehr durch eine Baustellenampel geregelt. Die Umleitung ist mit roten Punkt und gelben Schildern gekennzeichnet.

A 71  Teilsperrung bei Suhl

   Umleitung wegen Baumaßnahmen im Tunnel Berg Bock

(TMBLM) Vom 9. bis voraussichtlich 22. Juni werden im Tunnel Berg Bock der
A 71 bei Suhl Bauarbeiten durchgeführt. Daher wird für diese Zeit die Durchfahrt vom Dreieck Suhl in Richtung Anschlussstelle Suhl / Zella-Mehlis gesperrt.

Die Umleitung erfolgt ab dem Autobahndreieck Suhl über die A 73 (Haseltalbrücke) bis zur Anschlussstelle Suhl-Friedberg. Nach der Abfahrt führt die Umleitungsstrecke über die Landesstrasse L 3242 (Friedrich-König-Straße, Gothaer Straße, Suhler Straße) bis zur Anschlussstelle Suhl / Zella-Mehlis. Dort rollt der Verkehr wieder auf die A 71 Richtung Erfurt.

Der Verkehr auf der A 73, Richtung Erfurt, wird ebenfalls an der
AS Suhl-Friedberg abgeleitet.

Die Umleitungsstrecken werden aus Richtung Meiningen und Coburg als U 7 ausgeschildert. Diese Umleitungsnummer wird, bis zur AS Suhl / Zella-Mehlis, sowohl über die Autobahn als auch in der Stadt Suhl geführt.

Für den Verkehr auf der A 71 aus Richtung Erfurt kommend zum Dreieck Suhl wird es keine Einschränkungen geben.

Die Bauarbeiten sind notwendig, um eine Wasseransammlung aufgrund von erhöhtem Wasseranfall durch eine ergänzende Drainage unterhalb der Fahrbahn zu verhindern. Die hierzu erforderlichen Arbeiten werden im Mehrschichtbetrieb durchgeführt.

(A 1) "Realisierung der Fehmarnbeltquerung
voll im Zeitplan"

(MWWV) Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Dietrich Austermann hat heute (28. Mai) im Rahmen der Aktuellen Stunde des Kieler Landtags darauf hingewiesen, dass sich die Realisierung der Fehmarnbelt-Querung auf deutscher Seite im vorgesehenen Zeitplan befindet. "Der Bund hat die Mittel für die Vorplanung der zweigleisigen elektrifizierten Trasse von Lübeck nach Puttgarden freigegeben. Eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung über rund 14 Millionen Euro zwischen der Deutschen Bahn AG und dem Bund ist nach Prüfung durch das Eisenbahn-Bundesamt abgeschlossen. Damit kann nun auch offiziell der Beginn der Planung des Projekts erfolgen", sagte Austermann.

Die 14 Millionen Euro Planungskosten setzten sich aus Mitteln der Europäischen Union (TEN-Budget) und Mitteln für den Schienenausbau des Bundes zusammen. Das Land Schleswig-Holstein hat nach den Worten von Austermann bereits Mitte letzten Jahres  dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV-SH) den Auftrag für den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 207 als Verlängerung der Autobahn A 1 erteilt. Inzwischen habe bereits ein erster so genannter Scoping-Termin stattgefunden (Zusammentreffen von Straßenbauverwaltung mit Trägern öffentlicher Belange sowie Naturschutzverbänden und Bürgerinitiativen zum Abstecken des Bereichs, auf den sich das Projekt auswirken kann). Austermann: "Der Bau der Hinterlandanbindung der Fehmarnbeltquerung auf deutscher Seite liegt damit voll im Plan."

Mit der Paraphierung des Staatsvertrags-Entwurfs ist nach Aussage der deutschen und dänischen Regierung Ende Juni zu rechnen.

  A 20  Der Bau geht zügig voran

(MWSH) Zur westlichen Fortführung der A 20 wurde jetzt das Planfeststellungs- verfahren für den rund 9 km langen Abschnitt zwischen der L 114 nördlich von Bokel und dem Autobahnkreuz A 23 südlich von Hohenfelde eingeleitet. Die Auslegung der Planunterlagen wird für Anfang Juni 2008 vorbereitet. Der Autobahn-Verkehr auf dem Westküsten-Abschnitt soll spätestens 2014 - und damit ein Jahr vor der erhofften Inbetriebnahme des Elbtunnels bei Glückstadt - rollen. Austermann sagte heute (23. Mai) in Kiel: "Wir liegen damit im vorgesehenen Zeitplan und sind dem Ziel, bis zum Jahr 2010 für alle Abschnitte der A 20 die Planfeststellungsverfahren abgeschlossen zu haben, wieder ein Stück näher gerückt."

Die Planunterlagen für den A 20-Abschnitt (Karte) werden nach ortsüblicher Bekanntmachung in den Amtsverwaltungen Horst-Herzhorn, Breitenburg, Kellinghusen, Rantzau, Barmstedt und Hörnerkirchen vom 10. Juni 2008 bis einschließlich 10. Juli 2008 zur Einsicht ausgelegt. Einwendungen gegen den Plan kann jeder vom Bauvorhaben Betroffene innerhalb der Einwendungsfrist bis einschließlich 7. August 2008 schriftlich erheben. Nach Erörterung der eingegangenen Stellungnahmen ist vom Erlass des Planfeststellungsbeschlusses in 2009 auszugehen.

Zur Durchführung des 9 km langen Bauabschnittes sind Investitionen in Höhe von ca. 75,8 Millionen Euro vorgesehen. Bestandteil dieser Planung ist auch die zwischen Hohenfelde und Westerhorn auf einer Straßenseite geplante, bewirtschaftete Rastanlage, die durch eine gesonderte Überfahrt aus beiden Richtungen erreichbar sein soll. Ziel ist es, nach Erlangung des Baurechts das Bauvorhaben zeitnah zu beginnen und zügig umzusetzen.

A 8  Albaufstieg - Blockabfertigung für LKW

(IMBW) „Bei plötzlichen Wintereinbrüchen hat die Polizei bisher die Autobahn komplett gesperrt, um eine ungehinderte Räumung von Steigungsstrecken wie die A 8 am Albaufstieg durch die Streufahrzeuge zu ermöglichen. Dies hatte zwangsläufig erhebliche Staus zur Folge, die sich erst nach längerer Zeit auflösten. Künftig wollen wir nur noch den Lkw-Verkehr anhalten. Zusammen mit Bayern und Nordrhein-Westfalen nehmen wir an einem Pilotprojekt des Bundes teil, das unter Beteiligung der Bundesanstalt für Straßenwesen und der Universität Karlsruhe die sogenannte Blockabfertigung von Lkws untersuchen wird.“ Das sagte Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle am Dienstag, 20. Mai 2008, in Stuttgart.

Im Gegensatz zu früheren Vollsperrungen werde die Polizei bei dem Pilotver-
such nur den Lkw-Verkehr auf dem rechten Fahrstreifen anhalten. Ein Befahren der mittleren und linken Fahrspur werde durch entsprechende Verbotsschilder untersagt. Der Verkehrsfluss für die Pkw bleibe aufrechterhalten, ein vollstän-
diger Stillstand des Verkehrs könnte so vermieden werden. Nachdem die Auto-
bahnmeisterei ohne Behinderung durch Lkws mit der Räumung begonnen habe, könnten dann auch die Lkws nach etwa zehn Minuten die Steigungsstrecke wieder befahren. Nur bei extremen Winterbedingungen müsste dieser Vorgang unter Umständen wiederholt werden.

„Ich freue mich, dass das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtent-
wicklung unsere bisherige Praxis als Anregung zu diesem Forschungsvorhaben aufgegriffen hat. Mit der neuen Strategie wollen wir verhindern, dass bei plötz-
lichen Wintereinbrüchen quer stehende Lkws unsere kritischen Autobahnen oft stundenlang blockieren. Unser Ziel ist weniger Staus und damit mehr Sicherheit für jeden einzelnen Kraftfahrer“, so der Staatssekretär.

In Baden-Württemberg wurde eine Arbeitsgruppe aus Polizei, Straßenbetriebs-
dienst, Verkehrsbehörden und Universität Karlsruhe eingerichtet, die den Pilotversuch ausarbeitet und durchführen wird. Bei einem der ersten Winterein-
brüche im Winter 2008/2009 wollen dann Autobahnpolizei und Autobahnmeisterei das neue Vorgehen erproben.

Die Bundesanstalt für Straßenwesen mit Sitz in Bergisch Gladbach ist ein Forschungsinstitut im Geschäftsbereich des Ministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Staatspreis Verkehr 2008

Das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) schreibt zum vierten Mal den Staatspreis Verkehr aus. Der Schwer-
punkt des diesjährigen Staatspreises liegt auf Maßnahmen zur Steigerung der  Effizienz im Verkehr,  insbesondere der Energieeffizienz. Es können Lösungsansätze sowohl für den Personen, als auch Straßengüterverkehr eingereicht werden.

Die ständig wachsenden Mobilitätsbedürfnisse unserer Gesellschaft verlangen schnelle, effiziente und ökologisch nachhaltige Verkehrslösungen. Innovationen können einen wichtigen Beitrag leisten, um die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen nachhaltig zu lösen. Der Staatspreis Verkehr, der innovative Lösungen auszeichnet, steht  2008 im Zeichen der Bemühungen der österreichischen Bundesregierung die ambitionierten Ziele zum Klimaschutz zu erreichen.

Der Schwerpunkt liegt auf effizienzsteigernden Lösungsansätzen und Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen. Effizienz kann sich zum Beispiel auf eine Vorgehensweise oder ein technisches Verfahren
beziehen. Neben technischen Maßnahmen können deshalb auch Maßnahmen zur Verkehrsverringerung - etwa durch Effizienzsteigerung von Transportprozessen -, zur Verkehrsverlagerung auf  umweltfreundlichere Verkehrsmittel, sowie zur Optimierung der Kooperation der Verkehrsträger eingereicht werden.

Das Bundesministerium möchte mit diesem Staatspreis umweltbewusste Technologien, Verfahren und Produkte im Verkehr auszeichnen und damit auch ein Symbol für innovative, nachhaltige Verkehrspolitik setzen.

Die Vergabe des Preises erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

  “Gut unterwegs”

Raststätten-Tour über die gesunde Pause an der Autobahn

(DVR) - Die „Bleib fit!“-Tour der Initiative Deutscher Servicetag startete am 19. April 2008 unter Beteiligung des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) auf der Serways Raststätte Siegburg-Ost. Unter dem Motto „Bleib fit! – Die gesunde Pause an der Autobahn“ konnten die Besucher auf einer „Bleib fit!“-Meile an Gymnastik-Übungen teilnehmen und sich darüber informieren, wie sie sich während der Reise vor Müdigkeit schützen und fit bleiben. Die „Bleib fit!“-Aktion macht an den kommenden Wochenenden an zehn weiteren Serways Raststätten Station.

Entspannte und ausgeruhte Autofahrer fahren besser und sicherer als andere. Guter Service an der Autobahn ist damit ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit. Der DVR und die Gesetzlichen Unfallversicherungsträger beteiligen sich deshalb an der Initiative Deutscher Servicetag. Der DVR ist bei der Tour mit einem eigenen Stand vertreten. Dort gibt es ein Animationsprogramm für Groß und Klein in Form von Bewegungsspielen und qualifizierte Informationen rund um das Thema Verkehrssicherheit.

Risikofaktor Müdigkeit

Müdigkeit und Erschöpfung zählen zu den wichtigsten Risikofaktoren im Straßenverkehr. Experten schätzen, dass 15 bis 30 Prozent aller Unfälle durch Müdigkeit zumindest mit verursacht werden. Nach einer sechsstündigen Nonstop-Fahrt ist das Reaktionsvermögen eines Fahrers auf die Hälfte gesunken, das Unfallrisiko verdoppelt sich. Besonders der so genannte „Sekundenschlaf“ kann verhängnisvolle Folgen haben. Etwa jeder vierte tödliche Autobahnunfall ist darauf zurückzuführen.

Aus medizinischer Sicht ist alle zwei Stunden eine Pause von mindestens 20 Minuten erforderlich. Unabhängig davon gilt: Wer Symptome wie Frösteln, Blendempfindlichkeit, starkes Gähnen, zufallende Augen oder Fahrfehler bei sich registriert, sollte die Reise schnellstmöglich unterbrechen. Auch wenn man regelmäßig eine Pause einlegt – spätestens nach zehn Stunden Fahrt ist eine ausgiebige Schlafpause fällig.

Bewegung hält fit. Deshalb – so die Empfehlung des DVR – sollte man in der Pause einen kleinen Spaziergang oder ein bisschen Gymnastik machen. Wer etwas essen möchte: Bei Hunger sind leichte Speisen wie zum Beispiel Obst, Gemüse, leichte Nudelgerichte empfehlenswert, dazu eine Fruchtsaftschorle oder ein leicht gesüßter Tee.

Runter vom Gas!

Zum sicheren Reisen gehört auch eine den Witterungs- und Verkehrsbedingungen entsprechende Geschwindigkeit. Nicht angepasste Geschwindigkeit ist Unfallursache Nummer Eins in Deutschland. Etwa ein Drittel aller schweren Verkehrsunfälle sind auf zu schnelles Fahren zurückzuführen. Der DVR hat deshalb zusammen mit dem Bundesverkehrsministerium die Kampagne „Runter vom Gas!“ (www.runter-vom-gas.de) gestartet, um über die verhängnisvollen Folgen nicht angepasster Geschwindigkeit aufzuklären. Die Kampagne zeichnet sich durch hohe Emotionalität aus – sie soll aufrütteln, zum Nachdenken anregen, Verhaltensänderungen bewirken.

Die „Bleib-fit!“-Tour läuft bis zum 11. Mai 2008. Zehn Tage später startet in Augsburg unter dem Motto „Hallo Kids“ die zweite Tour der Initiative Deutscher Servicetag an den Autobahnraststätten, ebenfalls unter Beteiligung des DVR. Die genauen Tourdaten für diese und die weiteren in diesem Jahr geplanten Veranstaltungen zur Fußball-Europameisterschaft und anlässlich des Deutschen Servicetages finden sich auf www.deutscher-servicetag.de.

A 8  Sanierungsarbeiten bei Pforzheim stehen bevor

  „Die Verkehrssicherheit duldet keinen Aufschub“

(IMBW) „Die beiden Fahrbahnen der A 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd sind in einem sehr schlechten Zustand und
müssen dringend saniert werden. Aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen die Arbeiten an der Fahrbahn in Fahrtrichtung Stuttgart bereits in der Ferienzeit begonnen werden. Wir starten aber erst nach dem ersten baden-württem-
bergischen Ferienwochenende, um die Hauptreisewelle nicht zusätzlich zu belasten.“ Das sagte Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle am Dienstag, 24. Juni 2008, in Stuttgart.

Die Vorbereitung und Durchführung dieser Instandsetzung stelle die Straßenbauverwaltung vor besonders schwierige Probleme. Bei einer hohen
Verkehrsbelastung, nur zwei Fahrstreifen pro Richtung und ohne Standstreifen müsse die Sanierung unter Verkehr und in möglichst kurzer Zeit abgewickelt werden. Bei den am 28. Juli 2008 beginnenden Arbeiten werde die Anschluss-
stelle Pforzheim-Ost bis Mitte September vollständig gesperrt. Dann könne als Erstes die Ausfahrt in Fahrtrichtung Karlsruhe wieder geöffnet werden. Ab Anfang Oktober sei zusätzlich das Aus-und Einfahren in Fahrtrichtung Stuttgart möglich. Die Einfahrt in Fahrtrichtung Karlsruhe müsse jedoch bis zum Abschluss der gesamten Arbeiten gesperrt bleiben. Die Tank-und Rastanlage Pforzheim werde in Fahrtrichtung Stuttgart voraussichtlich zwischen Mitte September und Anfang Oktober nicht erreichbar sein. Die Sanierung dauere insgesamt bis Anfang Dezember und koste rund vier Millionen Euro. Im kommenden Jahr müsse die Fahrbahn in Fahrtrichtung Karlsruhe zwingend saniert werden, auch wenn der spätere sechsstreifige Ausbau vorgesehen sei.

Schon bei der Baustellenplanung sei auf kürzeste Bauzeiten und Sperrungen geachtet worden. Trotzdem ließen sich Erschwernisse nicht vermeiden. „Baustellen verursachen nun einmal Staus, die ärgerlich sind, Zeit und Geld kosten. Ich bitte die Kraftfahrer und die umliegenden Gemeinden um Verständnis, weil danach der Verkehr besser und sicherer läuft“, so Köberle.

A 1  Ausbau Hamburg - Bremen

  Zuschlag für A-Modell in Niedersachsen erteilt - Auftrag geht an das Konsortium Bilfinger Berger, John Laing und Johann Bunte

(NSLSV) IDer Zuschlag für das bundesweit dritte A-Modell-Pilotprojekt - Ausbau der A 1 zwischen Hamburg und Bremen - wurde am Dienstag, 10. Juni 2008, in Hannover von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr an ein Konsortium unter Führung von Bilfinger Berger, John Laing und Johann Bunte erteilt. Der private Betreiber wird die Autobahn A 1 zwischen dem Autobahndreieck Buchholz und dem Bremer Kreuz sechsstreifig ausbauen und die Erhaltung und den Betrieb dieses Abschnittes während der 30 jährigen Konzessionslaufzeit sowie die Finanzierung dieser Leistungen übernehmen.
"Ich freue mich auf eine kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Konsortium bei diesem innovativen Betreibermodell." Mit diesen Worten bekräftigte die Präsidentin der Landesbehörde Almuth Witthaus bei der offiziellen Zuschlagserteilung Ihre Unterstützung für dieses Projekt. Ein Vertrags-
abwicklungsteam der Landesbehörde wird standortnah im regionalen Geschäftsbereich Verden den Ausbau begleitend betreuen. Nach der Bauphase geht diese Begleitung dann in die jeweiligen Fachbereiche des Verdener Geschäftsbereiches über.
Während der Konzessionslaufzeit hat das Konsortium den einwandfreien Zustand der Autobahn sicherzustellen und erhält dafür einen Teil der auf der Strecke anfallenden LKW-Maut. Die Maßnahme ist das derzeit größte Public Private Partnership Projekt in Deutschland. An der Projektgesell-schaft ist neben Bilfinger Berger und John Laing mit jeweils 42,5 Prozent das mittelständische Bauunternehmen Johann Bunte mit 15 Prozent beteiligt.
Der Ausbau wird durch ein Baukonsortium unter Führung von Bilfinger Berger (65%) und Johann Bunte (35%) erbracht. Dies umfasst die Erneuerung und Erweiterung der Fahrbahnen und Anschlussstellen. Der Baubeginn ist für Spätsommer 2008 geplant. Während der Betriebsphase ist die Konzessionsgesellschaft für die komplette Instandhaltung verantwortlich. Das Leistungspaket beinhaltet kontinuierliche Streckenkontrollen, Wartung der Fahrbahnen, Brücken, Lärmschutzeinrichtungen und Rastanlagen sowie Grünpflege und Winterdienst. Nach Ende der Konzessionszeit wird die Strecke in vertraglich festgelegtem Zustand an den Staat zurückgegeben.

A 111  Tunnel Tegel wieder frei

   Verkehr in Berlin-Tegel verschwindet wieder unter der Erde

(BMVBS) Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister,
Ulrich Kasparick, hat heute zusammen mit der Berliner Senatorin für Stadt-
entwicklung, Frau Ingeborg Junge-Reyer, den Tunnel Flughafen Tegel im Zuge der A 111 wieder für den Verkehr freigegeben. Die bautechnische Instand-
setzung kostete rund 26 Millionen Euro. Gleichzeitig wurden die betriebs- und verkehrstechnischen Einrichtungen erneuert und an moderne Sicherheits-
anforderungen angepasst. Hierfür wurden zusätzlich noch einmal 12,5 Millionen Euro ausgegeben, so dass der Bund insgesamt rund 38,5 Millionen Euro
investiert hat.
   Kasparick: "Damit ist der Tunnel Tegel wieder fit für die nächsten Jahrzehnte!"
   
Der Tunnel wurde von Grund auf instand gesetzt. Rund 900 Meter Fugen im Tunnel und 750 Meter in den Trogstrecken waren abzudichten. 24.000 Quadratmeter Brandschutzplatten und 34.000 Quadratmeter mattenbewehrter Spritzbeton wurden eingebaut.
   
    Kasparick: "Mit den hier eingebauten Brandschutzplatten an der
    Tunneldecke könnte man fast dreieinhalb Fußballfelder bedecken
    und die Spritzbetonfläche an den Tunnelwänden entspricht sogar
    fast fünf Fußballfeldern."
   
Die Bauzeit betrug rund eineinhalb Jahre.
   
    Kasparick: "Mir ist bewusst, dass die Geduld der Autofahrer,
    aber auch der durch den Umleitungsverkehr betroffenen Anwohner
    auf eine harte Probe gestellt wurde, aber das Warten hat sich
    gelohnt. Wer künftig den Tunnel benutzt, tut das in der
    beruhigenden Gewissheit, durch moderne und auf den neuesten
    Stand gebrachte Sicherheitsvorkehrungen bestens geschützt zu
    sein. Wir haben unter anderem für eine gute und einheitliche
    Kennzeichnung der Fluchttüren und der Rettungswege gesorgt.
    Den Autofahrern wird so eine schnelle Selbstrettung
    ermöglicht, denn zum Beispiel bei einem Fahrzeugbrand im
    Tunnel zählt jede Minute."
   
Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehört auch die lückenlose Videoüberwachung. Bewegliche Kameras können von der Tunnelleitzentrale und von der Verkehrsregelungszentrale Berlin gesteuert werden. Zusammen mit anderen Detektoren, wie einem Brandmeldekabel, erlauben sie stets eine aktuelle Beurteilung der jeweiligen Situation im Tunnel. Über die Lautsprecheranlage oder die Tunnelfunkanlage für Radio- und Mobilfunkempfang können die Leitzentralen mit den Autofahrern kommunizieren. Der 1979 dem Verkehr übergebene Autobahntunnel Flughafen Tegel unterquert mit einer Länge von 967 Meter, beziehungsweise 878 Meter je Richtung die Start- und Landebahn des Flughafens Tegel. Er wird täglich von etwa 90.000 Kraftfahrzeugen befahren und ist eine der wichtigsten Verbindungen der Berliner Stadtautobahn A 100 mit dem äußeren Berliner Ring, der A 10, in Richtung Norden.

A 7  Neue Anschlussstelle Fulda-Mitte

(BMVBS) Die Bundesautobahn A 7 ist nun durch eine neue Anschlussstelle (Fulda - Mitte) mit der B 458 verknüpft.
   
    "Durch diese neue Anbindung wird die parallel zur A 7
    verlaufende B 27 entlastet,", so der Parlamentarische
    Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz, Alfred
    Hartenbach, bei der Eröffnung dieser Anschlussstelle.
    "Jetzt kann das regionale Verkehrsaufkommen direkt auf die
    Autobahn geführt werden. Gleichzeitig verbessern wir die
    Anbindung der Rhön an das Fernstraßennetz", stellte Hartenbach
    fest und verwies darauf, "mit der neuen Anschlussstelle wird
    eine wichtige Verkehrsdrehscheibe innerhalb des
    Wirtschaftsstandorts Fulda geschaffen."
   
Nach dem Planfeststellungsbeschluss im Oktober 2005, der Baureifplanung und dem Abschluss der Ausschreibung konnte im Juli 2007 mit dem Bau begonnen werden. Im Beisein des Hessischen Verkehrsministers Alois Rhiel verwies Alfred Hartenbach auf die kontinuierliche Unterstützung des Bundes beim Ausbau der Bundesfernstraßen in Hessen.
   
    "Die nach der Herstellung der Einheit Deutschlands 1990 wieder
    gewonnene hochattraktive Zentrallage des Raums Fulda hat zu
    einem sprunghaften Ansteigen des Verkehrsaufkommens geführt.
    Deshalb hat der Bund 4,2 Millionen Euro auch für die
    Vermeidung von Umwegen im Stadtgebiet Fulda sowie seiner
    Nachbargemeinden investiert", so der Parlamentarische
    Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und
    Stadtentwicklung, Achim Großmann, aus Anlaß der
    Verkehrsfreigabe.

A 9  Vorfristige Verkehrsfreigaben

  Freie Fahrt in die Ferien

(TMBLM) Bereits ab 26.06.2008 kann eine der neuen, sechsspurig ausgebauten Richtungsfahrbahnen (Nürnberg-Berlin) der A9 nördlich vom Hermsdorfer Kreuz unter Verkehr gehen.

Durch parallele Arbeiten an der Fahrbahnoberfläche und den Nebenanlagen (Schutzplanken, Betonschutzwände und Beschilderungen) ist hier bis 10. Juli noch mit wechselnden Verkehrsführungen auf der Strecke zu rechnen.

Vier Monate früher als geplant kann dann ab 10. Juli 2008 der Verkehr in beide Richtungen fließen. Auch die Anschlussstelle Bad Klosterlausnitz/Ost wird ab diesem Tag vollständig nutzbar sein.

„Zeitgleich mit dem Sommerferienstart kann der Verkehr auf der A9 wieder schneller rollen. Mein Dank dafür an das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, die Baubetriebe und die beteiligten Ingenieurbüros“, so Verkehrsminister Wucherpfennig.

Bis Ende 2008 werden Lärmschutzwände im östlichen Bereich der A9 errichtet und die Anbindungen an die Landes- und Ortsverbindungsstraßen nach Bad Klosterlausnitz fertig gestellt.

Um das Aufstellen der Lärmschutzwände zu ermöglichen, stehen ab 14. Juli bis Oktober auf einer Länge von 1,2 km temporär nur zwei Fahrstreifen in Richtung Berlin-Nürnberg zur Verfügung.

A 2 / A 39  Kreuz Wolfsburg / Königslutter

  Bauarbeiten verzögern sich

(NSLSV) Die geplante Sperrung der Auffahrt von der A 39 auf die A 2 in Richtung Berlin im Autobahnkreuz Wolfsburg/ Königslutter muss kurzfristig um wenige Tage verschoben werden. Dies teilte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Dienstag in Wolfenbüttel mit.
Die ursprünglich für diesen Mittwoch vorgesehene Sperrung wird nun erst am Montag, 30. Juni, eingerichtet. Grund sind nach Behördenangaben unvorhergesehene Instandsetzungsarbeiten nach einem Rohrbruch auf der geplanten Umleitungsstrecke über Hattorf, Heiligendorf, Neindorf und Klein Steimke zur A 2.
Die übrigen Fahrbeziehungen im Kreuz seien weiterhin nicht betroffen. Die Sperrung werde wie angekündigt voraussichtlich Ende August aufgehoben.

Linzer Westring:
Baubeginn für den Südabschnitt soll Mitte 2009 sein

  Utl.: Projekt mit 451 Euro veranschlagt - Informationskampagne für Bürger am 24. und 25. Juni im Landesdienstleistungszentrum

(ASFINAG) Der Baubeginn für den Südabschnitt des Linzer Westrings (A 26) soll Mitte 2009 erfolgen. Das gaben Straßenbaureferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl (V) und der Linzer Bürgermeister Franz Dobusch (S) in einer Pressekonferenz am Montag bekannt. Am 21. Mai sei der Antrag auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) im zuständigen Ministerium in Wien eingereicht worden, so Hiesl. Derzeit bereite ein Planerteam die umfangreichen Ausschreibungen für die Bauabwicklung vor. 2014 soll das Projekt fertiggestellt sein.

Seit 7. Jänner 2000 sei die A 26 ein Wunschprojekt von Stadt und Land gewesen, so Hiesl. Der Bau des Südteils habe immer höchste Priorität gehabt. "Wir möchten aber auch, dass der Nordteil realisiert wird", so Hiesl. Mit den Vorbereitungen für den Bau des Südteils liege man gut im Zeitplan. Insgesamt komme es durch die A 26 zu einer Reduktion der innerstädtischen Wegezeiten um zwölf Prozent. Die gesamte Verkehrsleistung werde in Linz  um acht Prozent abnehmen. Zudem werde neben der bereits sehr belasteten Mühlkreisautobahn (A 7) die A 26 als hochrangige Straße dringend gebraucht.

Für die A 26 sollen zwei neue Brücken errichtet werden: Eine vierte Hängebrücke über die Donau und eine Schlagseilbrücke über die Westbahnstrecke. Das sei unbedingt notwendig, betonte Dobusch. Denn es sei nicht machbar mit den derzeit bestehenden Brücken den Individualverkehr in Linz zu bewältigen.

Gegen das Projekt gibt es u. a. Anrainerproteste. Den Bürgern wolle man mit einer Informationskampagne Ende Juni "die Angst nehmen", so Dobusch. Im Zuge des Projekts müssten zwischen 700 bis 800 Personen in der Waldeggstraße umgesiedelt werden. Dieses Unterfangen werde jedoch von der Stadt "höchst sensibel" gehandhabt.

"Der Westring ist durch seine städtische Lage und die lange Tunellstrecke ein wirklich komplexes Projekt", erklärte der Vorstand der Asfinag, Alois Schedl. Die Gesamtkosten für den Südabschnitt der A 26 hätten sich um zwölf Prozent erhöht. Während man im Vorjahr mit etwa 403 Mio. Euro gerechnet habe, seien heuer für den Bau 451 Mio. Euro veranschlagt. Grund dafür sei u. a. die für das Projekt notwendige Vergrößerung der Waldeggstrasse sowie die steigenden Stahlpreise.

Das UVP-Verfahrens soll voraussichtlich bis Mitte 2009 dauern, kündigte Alexander Walcher, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH, an. In dieser Zeit liege für mindestens sechs Wochen das Projekt zur Besichtigung für alle interessierten Bürger öffentlich auf. Am 24. und 25. Juni sollen die Projektleiter sowie die zuständigen Fachleute aus dem Planungsteam für persönliche Informationsgespräche im Landesdienstleistungszentrum in Linz zur Verfügung stehen.

A 81  Dynamisches Lkw-Überholverbot

 

(IMBW) „Wir wollen mit moderner und kostengünstiger Technik störende und gefährliche Lkw-Überholvorgänge auf unseren Autobahnen verhindern und damit den Verkehrsfluss weiter verbessern. Ab dem 1. Juli testen wir in einem Pilotversuch auf der A 81 ein dynamisches Lkw-Überholverbot, das abhängig vom Verkehrsaufkommen durch Wechselverkehrszeichen geschaltet wird.“ Das sagte Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle am Freitag, 20. Juni 2008, in Stuttgart. Auf dem 30 Kilometer langen Abschnitt zwischen den Anschluss-
stellen Hildrizhausen und Horb seien fünfzehn Wechselverkehrszeichen in südliche Fahrtrichtung aufgestellt worden, die mit integrierten Sensoren Lkw und Pkw erfassten. Abhängig von der Verkehrsmenge und den gefahrenen Geschwindigkeiten werde ein Lkw-Überholverbot, seine Aufhebung oder eine Stau-Warnung angezeigt. Die Anlage arbeite kabellos, da die Energieversorgung über Solarstrom und die Datenübertragung über Mobilfunk erfolge. Der von der Universität Stuttgart wissenschaftlich begleitete Pilotversuch koste rund 300.000 Euro und werde ein Jahr dauern.

„Wir wollen Lkw-Überholverbote, wenn der Verkehrsfluss es erfordert. Gegenüber komplexen Verkehrsbeeinflussungsanlagen kann die neue Anlage mit relativ geringem Aufwand aufgebaut und betrieben werden. Am Ende des Pilotversuchs werden wir entscheiden, ob weitere Autobahnstrecken mit diesem System ausgestattet werden“, sagte Verkehrsstaatssekretär Köberle.

A 26  Bürgerfest zur neuen Autobahn geplant

Buntes Programm am 5. Oktober 2008- weitere Aktionen willkommen

(NSLSV).Der 1. Bauabschnitt der neuen Autobahn 26 von Stade bis Horneburg wird im Herbst dieses Jahres offiziell für den Verkehr freigegeben. Zuvor sollen alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, den rund 11,2 Kilometer langen Autobahnabschnitt zu Fuß, per Fahrrad oder Skates zu "erobern". Der Geschäftsbereich Stade der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr plant hierzu gemeinsam mit Stadt und Landkreis Stade sowie den Samtgemeinden Lühe und Horneburg und den örtlichen Sportvereinen ein Bürgerfest am Sonntag, 5. Oktober.
Wie die Landesbehörde mitteilte, sei an den Anschlussstellen Stade-Süd, Stade-Ost, Dollern und Horneburg ein buntes Programm geplant. Parallel richte der VfL Stade eine einmalige Sportveranstaltung unter Beteiligung der Vereine TSV Hollern-Twielenfleth und VfL Horneburg aus. Verschiedene Laufstrecken sowie ein Rad- und ein Skaterennen würden auf dem Autobahnabschnitt angeboten.
Weitere Aktionen seien willkommen. Wer sich am Bürgerfest beteiligen möchte, könne sich an den Geschäftsbereich Stade der Landesbehörde wenden. Ansprechpartnerinnen sind Anja Heuck, Telefon (04141)601-451,u. Andrea Meier Telefon (04141) 601-348, E-Mail poststelle @ nlstbv-std.niedersachsen.de .

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Zügig und sicher in den Urlaub

Tagesbaustellen sind tabu - In Großbaustellen richtig fahren

(straßen.nrw). Im Ferienreiseverkehr wird vor allem an den Hauptreisetagen so weit wie möglich auf kurzfristige Tagesbaustellen verzichtet, damit der Reiseverkehr ungehindert fließen kann. Insgesamt 32 größere Baumaßnahmen können sich jedoch auf den Verkehrsfluss auswirken; darauf wies der
Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen heute in Gelsenkirchen hin.
"Sommer ohne Baustellen, das geht nicht", sagte Straßen.NRW-Chef Winfried
Pudenz. "Unser Ausbau- und Sanierungsprogramm für die Autobahnen ist so
ambitioniert, da können wir auf Baustellen gerade in der Jahreszeit mit höheren
Temperaturen, geringerer Regenwahrscheinlichkeit und weniger Verkehrsaufkommen
nicht verzichten. Dennoch ist für uns die Mobilität unserer Kunden oberstes
Gebot. Deshalb halten wir die Beeinträchtigungen durch Baustellen so gering wie möglich", erläuterte Pudenz.
Insgesamt 32 Großbaustellen mit Einfluss auf den Reiseverkehr sind am ersten
Ferienwochenende zu verzeichnen. Darunter sind die Hauptmagistralen wie die A1, A2 und A3, die auf sechs bzw. acht Fahrstreifen ausgebaut werden.
Straßen.NRW habe aber den Großteil der Baustellen so eingerichtet, dass die
Leistungsfähigkeit der Autobahn nicht eingeschränkt werde. Auf den Reiserouten
seien an den Hauptreisetagen fast überall immer jeweils zwei Fahrstreifen in
jeder Richtung befahrbar. An diesen Tagen werde auch auf Tagesbaustellen
verzichtet, soweit die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit das zulasse,
kündigte Pudenz an.
Der Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW mahnte die Autofahrer, sich gerade in Baustellenbereichen an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit zu halten und auf riskante Spurwechsel zu verzichten, die in den grundsätzlich maximal sechs Kilometer langen Baustellenabschnitten ohnehin keinen Zeitvorteil brächten.
Zur Erleichterung des Verkehrs hat der Bundesverkehrsminister auch in diesem
Jahr das sonntägliche LKW-Fahrverbot (0 - 22 Uhr) auf  alle Samstage (7 - 20
Uhr) in der Zeit vom 1. Juli bis zum 31. August 2008 ausgeweitet. Das Verbot
gilt für LKW über 7,5 Tonnen auf den Hauptreiserouten, sofern keine
Ausnahmengenehmigungen vorliegen. In Nordrhein-Westfalen gilt das Verbot auf weiten Abschnitten der A1, A2, A3, A45 und A61 (siehe www.bmvbs.de).

Diese 32 Baumaßnahmen gibt es am ersten Ferienwochenende in Nordrhein-Westfalen:
BAB        zwischen Anschlussstellen (Nr.)        von - bis                 Grund
A1        Osnabrück-Hafen (71)        Lotte/Osnabrück (72)        15.06.08        19.09.08
Bau von Betonschutzwänden
A1        Hamm/Bergkamen (81)        Kamener Kreuz (82)        25.09.07        30.08.09
sechstreifiger Ausbau
A1        Westhofener Kreuz (86)        Hagen-Nord (87)        23.08.06        30.07.09
sechstreifiger Ausbau
A1        Wuppertal Langerf. (93)        Wuppertal-Ronsdorf (97)        11.11.06        01.04.09
sechstreifiger Ausbau
A1        Remscheid (95)        Burscheid (97)        01.06.06        01.07.09
sechstreifiger Ausbau
A1        Leverkusen-West (99)        Köln-Niehl (100)        07.06.08        15.12.08
Brückeninstandsetzung
A1        Köln-Nord (101)        Köln-West (104)        22.05.07        24.09.09
Tunnelbau
A2        Herten (7)        Recklinghausen (8)        15.06.08        15.07.08
Deckenarbeiten
A2        Kamen/Bergkamen (15)        Bönen (17)        20.10.07        31.08.09
sechstreifiger Ausbau
A2        Hamm (18)        Hamm-Uentrop (19)        24.01.08        01.08.09
sechstreifiger Ausbau
A2        HF/Bad Salzuflen (29)        Herford-Ost (30)        05.11.07        30.08.08
Hangsicherung (nur FR Oberhausen)
A3        Breitscheid (16)        Hilden (19)        18.07.08        31.08.08
Deckenarbeiten
A3        Köln-Mülheim (25)        Köln-Ost (27)        19.01.08        30.08.08
achtstreifiger Ausbau
A4        Eschweiler-Ost (5b)        Düren(7)        02.01.06        14.08.09
sechstreifiger Ausbau
A30        Rheine (8)        Hörstel (10)        20.05.08        12.07.08
Deckenarbeiten
A33        Bielefeld (21)        Stukenbrock-Senne (23)        26.05.08        14.07.08
Bau von Betonschutzwänden
A40        Duisburg-Rheinh. (10)        Duisburg-Häfen (12)        10.05.08        31.07.08
Brückeninstandsetzung (nur FR Venlo)
A40        Essen-Frillendorf (27)        BO-Wattenscheid-West (29)        01.07.08
31.05.10        Mittelstreifenüberfahrten + Brückenneubau
40/B1        Dortmund-Kley (41)        Wittekindstraße        02.05.07        31.05.10
sechstreifiger Ausbau
A42        Bottrop-Süd (12)        Essen-Nord (13)        21.04.08        03.11.08
Brückeninstandsetzung
A42        Herne (21)        Castrop-R.-Bladenhorst (25)        31.05.08        30.09.08
Deckenarbeiten
A44        Düsseld. -Flughafen (31)        Ratingen-Schwarzbach (33)        10.06.08
14.09.08        Brückeninstandsetzung
A44        Dortmund/Unna (52)        Werl (54)        01.07.08        10.12.08
Deckenarbeiten
A45        Dortmund-West (5)        Dortmund-Süd (8)        04.03.08        07.08.08
Brückeninstandsetzung, Deckenarbeiten
A45        Westhofener Kreuz (9)        Schwerte-Ergste (10)        05.05.08        06.09.08
Brückeninstandsetzung
A45        Olpe (18)        Olpe-Süd (19)        06.05.08        31.10.08
Brückeninstandsetzung
A46        Sonnborner Kreuz (31)        Wuppertal-Katernberg (33)        30.06.08
15.12.08        Bau von Schallschutzwänden
A46        Neheim (62)        Neheim-Süd (63)        19.05.08        18.07.08
Brückeninstandsetzung
A57        Bovert (16)        Kaarst (17)        19.04.08        31.10.08
sechstreifiger Ausbau
A57        Neuss-Norf (23)        Dormagen (25)        13.05.08        26.07.08
Brückenumbau
A59        Beuel (40)        Bonn-Ost (42)        12.01.08        15.12.08
Deckenarbeiten
A61        Mönchengl.-West (10)        Mönchengladbach-Wickrath (13)        20.06.08
20.08.08        Mittelstreifenumrüstung (nur FR Venlo)

Alle Baustellen täglich aktuell unter www.strassen.nrw.de

A 73  Verkehrsfreigabe
AS Eisfeld-Nord – AS Schleusingen

  Feierliche Übergabe des letzten Teilstücks der A 73 in Thüringen

(TMVBS) Am kommenden Freitag, dem 25. Juli 2008, wird das letzte Teilstück der A 73 in Thüringen feierlich für den Verkehr freigegeben. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Ministerpräsident Dieter Althaus und Verkehrsminister Gerold Wucherpfennig haben ihre Teilnahme zugesagt.

Für Bürgerinnen und Bürger wird die Möglichkeit bestehen, den Streckenabschnitt zu begehen oder mit Fahrrädern oder Inline-Skates zu befahren. Für Unterhaltung wird die Stadtkapelle Schleusingen sorgen.

Der Bau des 11,7 km langen Teilstücks hat insgesamt 125 Mio. Euro gekostet. Im Frühjahr 2005 haben die Bauarbeiten begonnen. Errichtet wurden u. a. sechs Talbrücken, davon zwei mit einer Länge von über 500 Metern, fünf Überführungen, eine für Fußgänger und vier für Wirtschaftswege sowie ein Tierdurchlass. 2,7 Mio. m3 Erdreich sind bewegt worden, sechs Regenrückhaltebecken wurden gebaut und 22 km Wildschutzzaun installiert.

Ab 20.00 Uhr am kommenden Freitag soll der Verkehr über den neuen Streckenabschnitt rollen.

A 5   Neue Verkehrsbeeinflussungsanlage
bei Frankfurt am Main

  „Freigabe von Seitenstreifen verhindert Staus auf Autobahnen“

(BMVBS) Mit der Inbetriebnahme einer elektronischen Verkehrslenkungsanlage auf der A 5 setzt Bundesverkehrsminister Tiefensee am 4. Juli 2008 konkrete Maßnahmen zur Staubekämpfung auf deutschen Autobahnen in die Tat um. Das System reagiert mit wechselnden Geschwindigkeitsbeschränkungen und Verkehrszeichen auf den jeweiligen Verkehr und warnt vor Gefahren wie Unfälle und Baustellen.

    Tiefensee: "Dies ist ein Meilenstein im Kampf gegen den
    Autobahn-Stau im Großraum Frankfurt. In Stau-Spitzenzeiten
    werden ab sofort die Seitenstreifen freigegeben. Dadurch
    erhöhen wir die Kapazität um 20 Prozent. Das bedeutet: weniger
    Staus, weniger Emissionen und mehr Sicherheit. Die Autofahrer
    sparen gerade jetzt zur Ferienzeit viel Zeit und
    Benzinkosten."
   
Der Verkehr auf der A 5 im Bereich von Frankfurt wird nun in beiden Richtungen auf einer Länge von 40 km intelligent gesteuert. Die Strecke zwischen West-
kreuz Frankfurt und der südlich des Frankfurter Kreuzes gelegenen Anschluss-
stelle Zeppelinheim gehört mit einer Verkehrsbelastung von rund 150.000 Kraftfahrzeugen am Tag zu den am stärksten belasteten Autobahnabschnitten in Deutschland. In die neue Anlage investiert der Bund rund 5 Millionen Euro.

    "Auf den 12.200 Kilometern Autobahn in Deutschland sind schon
    jetzt 1.300 Kilometer mit diesen modernen
    Verkehrslenkungsanlangen ausgestattet", so Tiefensee weiter.
    "Diesen Anteil werden wir in den kommenden Jahren deutlich
    steigern. Der Bund investiert dafür pro Jahr 40 Millionen
    Euro. Im Sinne der Verkehrssicherheit fordere ich die Länder
    auf, die Wirtschaftlichkeit weiterer Anlagen zügig zu prüfen."
   
Der Ausbau von elektronischen Verkehrslenkungsanlagen gehört zu den 37
Maßnahmen des Masterplans Güterverkehr und Logistik, einem Handlungs-
konzept zur Bewältigung der anwachsenden Verkehrsströme in Deutschland und Europa. Er soll noch im Juli vom Bundeskabinett beschlossen werden.

    Zu weiteren Maßnahmen des Masterplans erklärte Tiefensee: "Wir
    werden dafür sorgen, dass länger gearbeitet wird, damit
    Autobahnbaustellen schneller verschwinden. Außerdem will ich
    erreichen, dass die Länder auf besonders staugefährdeten
    Strecken LKW-Verbote prüfen. Und wir sind dabei, die Anzahl
    der LKW-Parkplätze deutlich zu erhöhen, damit die Fahrer stets
    ausgeruht am Steuer sitzen. Im kommenden Jahr steigt der
    Haushalt für Verkehrsinvestitionen erstmals auf mehr als 10
    Milliarden Euro. Ein Teil der Mittel wird in die Umsetzung des
    Masterplans Güterverkehr und Logistik fließen."

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 Autogrill Rastanlage  Arnwiesen, A 2 “Südautobahn”  Wien - Klagenfurt - Arnoldstein

Italien - Raststättenkette Autogrill setzt auf Öko-Betriebe

  Einsparungen von zehn Prozent Strom und 50 Prozent CO2 geplant

Mailand (pte/03.07.2008/12:15) - Die von der Familie Benetton kontrollierte Autobahn-Raststättengesellschaft Autogrill hat eine weitgehend ökologische Ausrichtung ihres Vertriebsnetzes angekündigt. Bis Ende des Jahres soll bei Ravenna der erste unter dem neuen Logo "EcoGrill" signierende Betrieb eingeweiht werden. Kernpunkt des firmenintern als "Afuture" bekannten Entwicklungsprogramms ist die Umstellung auf alternative Energiequellen unter gleichzeitiger Erhöhung der Energieeffizienz.

Statt den Strom aus Erdgas- und Ölkraftwerken zu beziehen, ist die Verwendung von Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen vorgesehen. Außerdem soll anhand von Recyclingmaßnahmen mindestens 40 Prozent weniger Wasser benötigt werden. "Unser Ziel ist es, in jeder einzelnen Raststätte auf eine Energieeinsparung von zehn Prozent und eine Senkung der CO2-Emissionen um 50 Prozent zu kommen", erklärte Hauptgeschäftsführer Gianmario Tondato da Ruos.

"Von der neuen Umweltphilosophie und dem sich ändernden Verhältnis zum Kunden werden zunächst Lokale mit 400 Quadratmeter Nutzfläche betroffen sein", so Tondato weiter. Als flankierende Maßnahme ist eine Umstellung der Fahrzeugflotte auf Hybridantriebe geplant. Außerdem soll mehr Aufmerksamkeit auf die Abfallentsorgung und das Packaging verwendet werden.

Autogrill gilt als international größte Betreiberin von Raststätten. Über die Tochterfirmen Aldeasa, Alpha Group und World Duty Free bestehen weltweit außerdem maßgebliche Beteiligungen an Flughafenshops und -restaurants. Das seit 1997 an der Mailänder Börse notierte Unternehmen kommt mit seinen insgesamt 5.300 Verkaufsstellen in 42 Ländern inzwischen auf einen Jahresumsatz von 4,9 Mrd. Euro. (Abbildungen Autogrill S.p.A.)

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 Autogrill Rastanlage  Cantagallo  A 1  “Autostrada del Sole”  Mailand - Neapel

A 1  Konzession für privaten Betrieb ab 4. August

Projektgesellschaft und Landesbehörde informieren über weitere Schritte im Rahmen des sechsstreifigen Ausbaus

(NSLSV) Am 4. August 2008 begann für das Betreibermodell der Bundes-
autobahn A 1 zwischen Hamburg und Bremen (so genanntes A-Modell) die 30 Jahre dauernde Konzession. Dies schafft die Grundlage für den ersten privat finanzierten, sechsstreifigen Ausbau einer Autobahn in Niedersachsen sowie den privaten Betrieb und die Unterhaltung der rund 73 Kilometer langen Strecke zwischen dem Buchholzer Dreieck und dem Bremer Kreuz. Anlässlich des bevorstehenden Konzessionsbeginns informierten die Projektgesellschaft A1 mobil (Konzessionsnehmer), und die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Freitag in Verden über die weiteren Schritte im Rahmen des Ausbaus.
"Wir stehen in den Startlöchern", sagte Lutz Hoffmann, Geschäftsführer der Projektgesellschaft A 1 mobil, mit Blick auf das umfangreiche Vorhaben. Die Bau- und Planungsaufgaben umfassten neben der Erweiterung der Strecke auch die Erneuerung von 74 Brückenbauwerken und acht Anschlussstellen sowie umfangreiche Anlagen für Entwässerung, Lärmschutz sowie den ruhenden Verkehr. Eine Autobahnmeisterei bei Sittensen entstehe neu. Im Rahmen des Ausbauvorhabens seien zudem umfangreiche landschafts-
pflegerische Kompensationsmaßnahmen umzusetzen.
Nach dem vertraglich vereinbarten Zeitplan übernimmt die Projektgesellschaft am 1. September 2008 auch den Betriebsdienst für den gesamten Autobahnabschnitt, erläuterte Heiko Gerken, Leiter des Geschäftsbereichs Verden der Landesbehörde, der bislang für die Unterhaltung der Strecke zuständig ist. Zu den damit verbundenen Aufgaben zählten zum Beispiel regelmäßige Streckenkontrollen, Winterdienst und Grünpflege sowie die Wartung und Instandhaltung der Straßenausstattung und Parkplätze.
Nach Aussage des Konzessionsnehmers sind die Planungen bereits in vollem Gange. Vorgesehen sei, noch in diesem Jahr mit den Arbeiten an ausgewählten Brückenbauwerken entlang der Strecke zu beginnen. Mit ersten vorbereitenden Bauaktivitäten sei frühestens Mitte August zu rechnen. Als erste Streckenbauabschnitte würden in Fahrtrichtung Hamburg der Bereich zwischen dem Bremer Kreuz und der Anschlussstelle Oyten sowie in Fahrtrichtung Bremen der Bereich zwischen dem Autobahndreieck Buchholz und der Anschlussstelle Rade begonnen.
Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die das Projekt im Auftrag des Bundes betreut, und der Konzessionsnehmer wollen schrittweise rechtzeitig darüber informieren, welche Streckenabschnitte jeweils von den Baumaßnahmen betroffen sein werden und wo Autofahrer mit Behinderungen oder Umleitungen rechnen müssen.
Nach der A 8 in Bayern und der A 4 in Thüringen ist die A 1 zwischen Hamburg und Bremen die bundesweit dritte Autobahn, die im Rahmen einer öffentlich-privaten Zusammenarbeit ausgebaut und für einen festgelegten Zeitraum privat betrieben werden soll. Die Projektgesellschaft A1 mobil hatte hierfür am 10. Juni 2008 den Zuschlag erhalten.

A 8  Hohenstadt - Ulm/West

Bund hat den Vorentwurf genehmigt

(IMBW) „Ich freue mich, dass der Bund den Vorentwurf für den Ausbau der A 8
zwischen Hohenstadt und Ulm/West genehmigt hat. Die Maßnahme ist eines der bedeutenden Verkehrsinfrastrukturprojekte für den süddeutschen Raum“, sagte Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle am Mittwoch, den 6. August 2008, in Stuttgart.
Die Genehmigung des Vorentwurfs durch das Erteilen des sogenannten Gesehenvermerks durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadt-
entwicklung bilde die Grundlage für eine spätere Aufnahme der Maßnahme in den Straßenbauplan des Bundes. Dieser sei eine Absichtserklärung des Bundes über die Baumaßnahmen, die mittelfristig neu begonnen werden sollen. Die vorhandene Autobahn auf der Albhochfläche, deren Linienführung in Teilbereichen noch aus der Mitte des letzten Jahrhunderts stammt, werde heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht.

Der sechsstreifige Ausbau der A 8 habe eine Länge von rund 23 Kilometer und sei mit Kosten in Höhe von rund 200 Millionen Euro veranschlagt. Für das Prognosejahr 2020 sei je nach Abschnitt mit einer Verkehrsmenge von bis zu 86.000 Kraftfahrzeugen pro Tag zu rechnen. Der Ausbau stehe in direktem Zusammenhang mit dem Neubau der Schienenstrecke zwischen Stuttgart und Ulm, die in diesem Bereich über eine Länge von 20 Kilometer parallel zur Autobahn geführt werde. Für beide Maßnahmen werde der Planfeststellungs-
beschluss für Ende 2008 angestrebt.

Beide Vorhaben sollen zeitgleich realisiert werden. „Es ist wichtig, dass die Finanzierung des Autobahnausbaus nicht auf die jährlichen Zuweisungen des Bundes für den Neu-und Ausbau der Autobahnen und Bundesstrassen im Land angerechnet wird. Dafür werde ich mich einsetzen“, so Köberle. Bundes-
verkehrsminister Wolfgang Tiefensee habe zugesagt, dass das Bundes-
ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Finanzierung des Straßenprojektes mit dem Baubeginn der Schienenstrecke „Stuttgart -Ulm“ sichern werde.

Staatssekretär Rudolf Köberle: „Das Land setzt sich dafür ein, dass die
Finanzierung dieses Abschnitts aufgrund der Größenordnung der Maßnahme außerhalb des konventionellen Haushalts durch den Bund erfolgt".

A 8  Ausbau bei Leipheim

  Weitere drei Kilometer fertig –
Ende 2008 kommen nochmals über drei Kilometer hinzu"

(BSI) "Ab kommenden Montag, den 11. August 2008, sind weitere drei Kilometer der A 8 fertig ausgebaut. Ende 2008 kommen nochmals über drei Kilometer hinzu. Dann sind ab Jahresende 13,5 Kilometer von der Landesgrenze bei Riedheim bis östlich der Anschlussstelle Günzburg durchgehend sechsstreifig befahrbar", teilte Innenminister Joachim Herrmann am 8. August 2008 mit. Die Investitionen für den insgesamt 6,8 Kilometer langen Ausbauabschnitt bei Leipheim betragen 69 Millionen Euro. "Mit dem Ausbau haben wir auch umfangreichen Lärmschutz errichtet. Auf sechs Kilometer Länge schützen Wälle und Wände mit Höhen von bis zu zehn Metern Riedheim und Leipheim sowie eine Kleingartenanlage vor Verkehrsgeräuschen", so der Minister.
Ab 11. August stehen dem Verkehr im 3,4 Kilometer langen Abschnitt von der Anschlussstelle Leipheim bis zum bereits fertig gestellten Abschnitt bei Günzburg zwei getrennte Richtungsfahrbahnen zur Verfügung. Die provisorische Fahrbahntrennung auf der Südfahrbahn wird in den kommenden zwei Wochen sukzessive abgebaut, so dass voraussichtlich ab 25. August der Verkehr ungehindert fließen kann. Westlich der Anschlussstelle Leipheim bis zur Landesgrenze bei Riedheim wird der Verkehr auf die nun fertige Nordfahrbahn verlegt, damit die Südfahrbahn endgültig fertig gestellt werden kann. Dieser ebenfalls 3,4 Kilometer lange Abschnitt soll Ende 2008 fertig sein.

Der nach Westen anschließende knapp vier Kilometer lange Abschnitt liegt zwar in Baden-Württemberg. Die Nachbarländer Bayern und Baden-Württemberg haben jedoch vereinbart, dass die bayerische Straßenbauverwaltung für diesen Abschnitt die Planung und Bauausführung übernimmt. Dieser Abschnitt soll Ende 2010 fertig sein. Dann sind rund 17 Kilometer vom Autobahnkreuz Ulm/Elchingen bis östlich der Anschlussstelle Günzburg durchgehend sechsstreifig in Betrieb. Dies bedeutet nach Herrmanns Überzeugung für die ganze Region Günzburg eine deutliche Verbesserung der Verkehrsbeziehungen Richtung Neu-Ulm und Ulm, weniger Staus und auch geringere Unfallgefahren.

A 9  Pyhrnautobahn
Vollausbau Lainbergtunnel abgeschlossen

(LK 13.August 2008) Mit dem heutigen Tag wird der Lainbergtunnel (A 9 Pyhrn Autobahn / Oberösterreich) in Vollbetrieb genommen. Damit steht  den Verkehrsteilnehmern nun ein voll modernes, zweiröhriges Tunnelsystem zur Verfügung. Der Vollausbau der A 9 Pyhrn Autobahn wird damit zügig fortgesetzt und ein weiteres Nadelöhr entschärft. Ein wichtiger Aspekt im Sinne der Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die ASFINAG setzt damit ihre Tunnelsicherheitsoffensive konsequent fort. "Einröhrige Tunnel sind eine Gefahrenquelle - und da nehmen wir viel Geld in die Hand, um das zu ändern", betont ASFINAG Vorstandsdirektor Dipl.-Ing. Alois Schedl. "Seit dem letzten Lückenschluss auf der A 9 in Oberösterreich im Dezember 2004 (Inzersdorf - Schön) ist das Verkehrsaufkommen um 35 % gestiegen. Um auch in Zukunft größtmögliche Sicherheit gewährleisten zu können, ist der Vollausbau des Lainbergtunnels und in weiterer Folge des Bosrucktunnels und der bislang teils noch halbausgebauten Tunnelkette Klaus unabdingbar. Das bedeutet bei den Tunneln durchgehend zwei Röhren sowie im Freiland vier Fahrstreifen mit baulicher Mitteltrennung", so Schedl.

Für Oberösterreichs Straßenbaureferent Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl ist der Vollausbau des Lainbergtunnels ein weiterer Schritt konsequenter Straßenbaupolitik: "Seit 2002 läuft in Oberösterreich die größte Straßenbauinfrastrukturoffensive in der Geschichte unseres Bundeslandes. Das steigert einerseits die Mobilität und damit Lebensqualität der Bevölkerung, stellt einen massiven Impuls für die Wirtschaft dar und verbessert die Sicherheit auf unseren Straßen. Gerade in den kritischen, einröhrigen Tunnelbereichen  erreichen wir durch den Ausbau zweiter Röhren eine Entspannung der Situation. Frontalzusammenstöße können damit künftig vermieden und Leben gerettet werden."

Mit dem nunmehrigen Vollbetrieb des Lainbergtunnels sollen Staus aufgrund von Verkehrsüberlastung oder Unfällen künftig möglichst vermieden werden. Auch eine Umleitung auf die B 138 (Pyhrnpass Straße) und die Waldner Höhe ist in Zukunft nicht mehr erforderlich. Im Ereignisfall (Panne, Unfall) wird der Verkehr dann durch die jeweils unbehindert zu befahrende zweite Röhre geführt.
 s gegenständliche rund 2,5 Kilometer lange Baulos Lainberg umfasste die Errichtung der jeweils zweiten Röhren für den Lainbergtunnel (rd. 2,2 km) und den im Norden vorgelagerten Kurztunnel (knapp 200 m) sowie den Bau des 2. Tragwerkes für die rd. 100 m lange Teichlbrücke.
Der nunmehr voll ausgebaute Lainbergtunnel ist dem modernsten Stand der Technik und den aktuellen RVS (Richtlinien für Verkehr und Straßenbau) entsprechend ausgerüstet.

Die wichtigsten sicherheitstechnischen Einrichtungen:

Richtungsverkehr mit je einer Tunnelröhre pro Richtungsfahrbahn drei Abstellnischen
zwei befahrbare und fünf begehbare Querschläge im Abstand von 250 m bis 380 m
26 Notrufnischen
Notruf- und Fluchtwegkennzeichnung
Helle reflektierende Tunnelwand-Beschichtung (bis zu 4,5 m Höhe)
Einfahrts-, Durchfahrts- und Notbeleuchtung
Bordsteinreflektoren beidseits der Fahrbahn
Videoüberwachung des Tunnels von der Tunnelzentrale Ardning aus
Tunnelfunkanlage für Verkehrsfunk, Einsatzkräfte und Betrieb
 
Daten und Fakten Vollausbau Lainbergtunnel:

Gesamtlänge: ca. 2,5 km
Spatenstich 2. Tragwerk Teichlbrücke:  8. April 2005
Baubeginn 2. Röhre Lainberg- und Kurztunnel: 24. Jänner 2006
Kalottendurchschlag:     28. September 2006
Inbetriebnahme 2. Röhren:    28. Februar 2008
Gesamtfertigstellung (inkl. Sanierung Bestandsröhre) und damit Vollbetrieb: 13. August 2008
Gesamtkosten: netto ca. € 48 Mio

Unfallstatistik: 2004 - 2007: 19 Unfälle mit 39 Verletzten

Die Finanzierung erfolgt aus den ASFINAG-Einnahmen aus Maut, Vignette und Lkw Road Pricing.

Rück-/Ausblick Vollausbau A 9 Pyhrn Autobahn in OÖ.

Vor nunmehr 14 Jahren begann das Lückenschlussprogramm auf der Pyhrn Autobahn in Oberösterreich und von diesem Zeitpunkt an haben die Baumaschinen die A 9 nicht mehr verlassen. Sukzessive erfolgte seither der Ausbau der fehlenden rd. 32 Kilometer zwischen den Anschlussstellen Roßleithen und Inzersdorf. Wenn im Jahr 2019 auch die restliche, bisher halb ausgebaute Tunnelkette Klaus (ca. 8 km) voll ausgebaut sein wird, dann steht den Verkehrsteilnehmern in OÖ eine durchgehende, vierspurige bzw. in den Tunneln zweiröhrige A 9 zur Verfügung.

Chronologie
1994: Start Vortriebsarbeiten 1. Röhre Lainbergtunnel
1997: Verkehrsfreigabe 1. Röhre Lainbergtunnel
1997: Start Vortriebsarbeiten Tunnelkette Klaus (AST Schön - Lainbergtunnel Nord)
2001: Start Lückenschluss Inzersdorf - Schön
2003: Verkehrsfreigabe Tunnelkette Klaus
2004: Verkehrsfreigabe Inzersdorf - Schön

Seither ist die gesamte 230 km lange Pyhrn Autobahn vom Knoten Voralpenkreuz in OÖ bis zur Österreichisch-Slowenischen Staatsgrenze bei Spielfeld durchgehend befahrbar und eine attraktive Nord-Süd-Route im Europäischen Verkehrsgeschehen.

Für den weiteren Ausbau der A 9 in Oberösterreich laufen die Planungsarbeiten auf Hochtouren. Es handelt sich dabei um den Vollausbau der beiden Projekte

Bosrucktunnel
Tunnelkette Klaus
Das rd. sieben Kilometer lange Baulos Vollausbau Bosrucktunnel umfasst die Errichtung der Bosrucktunnel-Weströhre (ca. 5,5 km) inkl. der Sanierung und Aufrüstung der Bestandsröhre sowie die Herstellung der zweiten Tragwerke für die Pyhrnbachbrücke (190 m) und die Hangbrücke Ardning (900 m). Mit der Errichtung der Brückentragwerke wurde im November 2007 begonnen. Der Startschuss für die zweite Röhre des Bosrucktunnels soll im Sommer 2009 fallen. Die Fertigstellung der neuen Westöhre ist für 2012 geplant, im Anschluss daran wird die Bestandsröhre generalsaniert und dem Richtungsverkehr angepasst. Der Vollbetrieb (beide Tunnelröhren)  ist für Sommer 2014 vorgesehen.
Die knapp 14 km lange Tunnelkette Klaus zwischen der Anschlussstelle Schön bis zum Lainbergtunnel-Nordportal ist seit 19. September 2003 in Betrieb.  Sie umfasst insgesamt zehn Tunnel, sieben Brückenobjekte und drei Anschlussstellen. Rund sechs Kilometer sind bereits voll ausgebaut, darunter die beiden Tunnel Kienberg und Hungerbichl. Der Vollausbau der restlichen acht Kilometer zwischen den Anschlussstellen Klau und St. Pankraz soll im Anschluss an den Bosrucktunnel in Angriff genommen werden und bis 2019 abgeschlossen sein

Lainbergtunnelweb_Schimpl

(Foto OÖ Schimpl)

Masterplan Güterverkehr und Logistik
im Kabinett verabschiedet

  Tiefensee: Verkehrsinfarkt verhindern, Logistikstandort stärkenn

(BMVBS) Das Bundeskabinett hat heute den von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee vorgelegten "Masterplan Güterverkehr und Logistik"
verabschiedet. Der Masterplan ist ein umfassendes Handlungskonzept zur Bewältigung des wachsenden Güter- und Personenverkehrs in Deutschland. Er enthält 35 konkrete und durchgerechnete Maßnahmen. Aktuelle Studien prognostizieren eine Zunahme der Güterverkehrsleistung zwischen 2004 und 2025 um rund 70 Prozent. Bei der Erarbeitung des Masterplans waren von Beginn an Wirtschafts-und Umweltverbände und die Länder beteiligt. Mehr als 700 Personen haben mit diskutiert.

Zum Masterplan

Neue Autobahnen, weniger Staus

   Tiefensee: öffentlich-private Partnerschaften nützen allen Autofahrern
Bundesverkehrsministerium forciert PPP

(BMVBS) Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat acht neue Autobahn-Projekte vorgestellt, die in den nächsten Jahren in Public Private Partnership (PPP) ausgebaut bzw. saniert werden sollen.

    "Wir werden im kommenden Jahr eine Milliarde Euro mehr als
    2008 für Verkehrsinvestitionen zur Verfügung haben. Diese
    Mittel reichen jedoch nicht aus für den notwendigen Ausbau
    unserer Autobahnen", sagte Tiefensee. "Mit dem privaten
    Kapital können wir schneller bauen und gewinnen neue
    Perspektiven für das Straßennetz. Unsere Partner bauen
    moderne, sechsstreifige Strecken und erhalten sie über 30
    Jahre in einem hochwertigen Zustand. Den Vorteil haben alle
    Autofahrer. PPP ist eine wichtige Säule, um die Qualität
    unserer Autobahnen zu erhalten und zu verbessern. Deswegen
    werde ich diese öffentlich-privaten Partnerschaften weiter
    ausbauen."
   
Für den sechsstreifigen Ausbau zweier Autobahnabschnitte wird die erforderliche Prüfung der Wirtschaftlichkeit voraussichtlich bis Jahresende abgeschlossen sein. Vorausgesetzt, die PPP-Variante ist wirtschaftlicher als die konventionelle Bauweise, kann das Vergabeverfahren umgehend gestartet werden. Ein Baubeginn wäre dann im Jahr 2010 möglich:

A 8 Ulm - Augsburg (Bayern)
A 9 Hermsdorf - Schleiz (Thüringen)


Für vier weitere Ausbau-Projekte sollen - bei geprüfter Wirtschaftlichkeit - die Vergabeverfahren im Jahr 2009 oder 2010 starten:

A 1 Lotte - Münster evtl. zusammen mit der A 30 Rheine - Lotte
(Nordrhein-Westfalen)
A 6 Wiesloch-Rauenberg - Weinsberg(Baden-Württemberg)
A 7 Bordesholm - Hamburg (Schleswig-Holstein)
A7 Salzgitter - Drammetal (Niedersachsen)


Die Grund- oder Teilsanierung zweier Autobahnabschnitte soll ebenfalls
mit privatem Kapital erfolgen:

A 45 Landesgrenze NRW/Hessen - Gambach
A 60 Mainz-Laubenheim - Autobahnkreuz A 60/A643  - A 643 Schierstein


Die neuen Projekte haben ein Bauvolumen von insgesamt 1,5 Mrd. Euro.

Nach dem Vergabeverfahren wird einem privaten Unternehmen oder Konsortium die Konzession erteilt. Bei den Ausbauprojekten verpflichtet sich der Konzessionsnehmer, die Strecke vertragsgemäß auszubauen und 30 Jahre lang zu betreiben. Neben einer möglichen Anschubfinanzierung erhält er einen Teil der anfallenden LKW-Maut.

    Tiefensee: "PPP fördert die Bauwirtschaft und schafft neue
    Arbeitsplätze. Die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und
    privatem Know-How bedeutet mehr Effizienz, weil Bau, Erhaltung
    und Betrieb aus einer Hand erfolgen. Mit den bereits
    begonnenen Pilotprojekten haben wir gute Erfahrungen gemacht.
    In Bayern und Thüringen wird bereits gebaut, in Niedersachsen
    haben wir die Konzession vergeben."
   
Bei diesen Pilotprojekten haben die Bauarbeiten begonnen:

A 8 Augsburg/West - AD München Allach, Autobahnplus (A+)
A 4 Landesgrenze Hessen/Thüringen - Gotha,
Via Solutions

Für die Pilotstrecke A 1 AK Bremen - AD Buchholz in Niedersachsen wurde am 10. Juni 2008 die Konzession an das Konsortium A1 Mobil vergeben.

Die Konzessionsvergabe für das Pilotprojekt A 5 Malsch - Baden-Baden -Offenburg (Baden-Württemberg) soll zum Ende des Jahres 2008 erfolgen.

 Verkürzt Bauzeiten an Autobahnen
im Rhein-Main Gebiet

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 Montage der neuen Hinweistafeln. Bildquelle: HSVV

Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung
Reparatur rund um die Uhr – natürlich !

(HSVV).Auf den Autobahnbaustellen im Rhein-Main-Gebiet werden von Freitag 22:00 Uhr bis Montag 4:00 Uhr im 24-Stunden Baubetrieb durchgängig Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Reparatur rund um die Uhr – natürlich !, heißt es deshalb seit einiger Zeit auf Bauschildern entlang der Autobahnen in der Metropolregion. So etwa auch am kommenden Wochenende an der A 66 zwischen Erbenheim und Nordenstadt in Höhe der Anschlussstelle Nordenstadt (Fahrtrichtung Frankfurt). Durch den 24-Stunden Baubetrieb werden Verkehrsbehinderungen in der hochbelasteten Zeit unter der Woche vermieden und reduzierte Bauzeiten erreicht.

Der Hintergrund: 24 Prozent aller Staus auf Autobahnen werden in Hessen durch Baustellen verursacht. Bundesweit sind es 35 Prozent. Erhebliche volkswirtschaftliche Verluste sind damit verbunden. Wolfgang Scherz, Präsident des Hessischen Landesamtes für Straßen- und Verkehrswesen: „Hier setzen wir an, um den Verkehrsfluss trotz des weiter steigenden Verkehrs zu gewährleisten. Neben dem 24-Stunden Baubetrieb kommen innovative Instrumente wie beispielsweise modernes Baustellenmanagement und neueste elektronische Verkehrsbeeinflussungssysteme zum Einsatz. So werden wir sicherstellen, dass die Verkehrsbehinderungen für unsere Kunden noch weiter reduziert bzw. zeitlich konzentriert werden.“

Um auf den hessischen Autobahnen die Auswirkungen von Baustellen auf den Verkehrsablauf zu minimieren, hat Hessen im September 2003 ein Baustellenmanagementsystem eingeführt, mit dem alle Baustellen zentral erfasst werden. Die Tagesbaustellen werden zudem einer verkehrlichen Bewertung unterzogen, bei der die zu erwartenden Staulängen und Verlustzeiten für die Autofahrer berechnet werden. Dadurch kann bei der Planung das für die Baumaßnahme erforderliche Zeitfenster so gewählt werden, dass der Verkehrsablauf möglichst wenig beeinträchtigt wird. Darüber hinaus arbeitet das System regelbasiert, das heißt es werden grundsätzliche Festlegungen für die Einrichtung von Tagesbaustellen vorgegeben. Dadurch können, beispielsweise bei Messeveranstaltungen mit großem Verkehrsaufkommen, Tagesbaustellen auf den wichtigen Zulaufstrecken nach Frankfurt untersagt werden. Eine weitere wichtige Funktion des Systems ist das automatische Generieren von Verkehrsmeldungen. Dadurch ist sichergestellt, dass die Autofahrer rechtzeitig vor möglichen Verkehrsstörungen gewarnt werden. Im Zuge weiterer Ausbaustufen ist mittlerweile auch die Bewertung von Dauerbaustellen möglich.

Die elektronischen Verkehrsbeeinflussungssysteme, etwa die Informationstafeln am Wiesbadener Kreuz (A 66 / A3), sind essentiell für die Stauvermeidung. Hier wird der KfZ-Verkehr je nach aktueller Verkehrslage gesteuert. So werden den Verkehrsteilnehmern im Beispielfall aktuelle Informationen über Staus, in Form von Angaben zur Reisezeit und Ausweichrouten angezeigt.

A 3  Neubau der Kauppenbrücke

Erster Spatenstich für Ausbau der A 3 bei Waldaschaff
Heike: "Neubau der Kauppenbrücke wichtiger Schritt
für dringend notwendigen weiteren Ausbau"

(BSI) "Der Neubau der Kauppenbrücke ist ein wichtiger Schritt für den dringend notwendigen weiteren sechsstreifigen Ausbau der überlasteten A 3", so Innenstaatssekretär Jürgen W. Heike anlässlich des Beginns des Ausbaus zwischen der Anschlussstelle Hösbach und der Kauppenbrücke am 9. September 2008 in Waldaschaff. Zum Schutz der Anwohner wird die Trasse des knapp acht Kilometer langen Ausbauabschnitts im Bereich der Kauppenbrücke um rund 300 Meter von der alten Trasse abgerückt. "Ein umfangreicher Lärmschutz mit Abschirmhöhen bis zu elf Metern reduziert die Lärmbelastung für die Bürgerinnen und Bürger von Waldaschaff und Bessenbach deutlich", betonte Heike. Die Investitionen für den Ausbauabschnitt betragen rund 75 Millionen Euro.
Die Ausbaumaßnahme beginnt mit dem Bau der Kauppenbrücke. Die knapp 500 Meter lange Brücke mit einem Investitionsvolumen von 25 Millionen Euro soll wie der gesamte Abschnitt im Sommer 2011 fertig sein.

"Die A 3 ist eine der wichtigsten transeuropäischen Ost-West-Magistralen in Deutschland", sagte Heike. Die Leistungsfähigkeit der 170 Kilometer langen A 3 zwischen der Landesgrenze Bayern/Hessen und dem Autobahnkreuz Nürnberg ist bei einer durchschnittlichen täglichen Verkehrsbelastung bis zu 100.000 Fahrzeugen weit überschritten. "Der Ausbau auf der gesamten Länge ist dringend erforderlich. Die bayerische Straßenbauverwaltung hat ihre Hausaufgaben gemacht und bereits für den Ausbau der A3 so viel Baurecht geschaffen, dass an den dringenden Stellen sofort mit dem Bau begonnen werden könnte. Jetzt brauchen wir vom Bund auch das Geld dafür", appellierte Heike an die anwesende Parlamentarische Staatssekretärin Karin Roth als Vertreterin des Bundes.

A 40  Engpass nach der Einreise aus den Niederlanden

(straßen.nrw). Auf der A40 zwischen der Grenzstation Autobahn Straelen und der Anschlussstelle Straelen erneuert Straßen.NRW von Montag (15.09.) bis einschließlich Donnerstag (18.09.) den rechten Fahrstreifen in Richtung Duisburg. Bereits am Sonntag wird die Baustelle eingerichtet. Dem Verkehr steht dann nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
In Abstimmung mit den niederländischen Behörden werden die Arbeiten in einem Zeitrahmen durchgeführt, die eine Behinderung des Güterverkehrs so gering wie möglich hält. Die Rastanlage und die Grenzstation sind weiterhin zu erreichen. Die Straßen.NRW Autobahnniederlassung Krefeld gibt für die Erhaltung der Fahrbahn ca. 250.000 Euro aus.

A 4  1.Spatenstich zur Verlegung Düren - Kerpen

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Trassenverlegung und sechstreifiger Ausbau im Braunkohlegebiet

(straßen.nrw/Eigener Bericht) Nach intensiver Planung und Vorbereitung wurde am 5.9.2008 mit den Bauarbeiten für die Verlegung der A 4 zwischen den Anschlussstellen Düren und Kerpen begonnen. Mit einem symbolischen Spatenstich starteten der parlamentarische Staatssekretär beim Bundes-
verkehrsministerium, Achim Großmann, der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Verkehrsministerium, Günter Kozlowski, das Vorstandsmitglied der RWE Power AG, Matthias Hartung, und Straßen.NRW-Hauptgeschäfts-
führer Winfried Pudenz den Baubeginn für den insgesamt 17,6 Kilometer langen Abschnitt mit einem symbolischen Spatenstich.

Staatssekretär Günter Kozlowski betonte die Bedeutung des neuen Autobahn- abschnittes: "Eine der wichtigsten Ost-Westverbindungen zwischen Nordrhein-
Westfalen und Belgien und den Niederlanden wird mit diesem Projekt auf sechs Fahrstreifen ausgebaut. Die Leistungsfähigkeit dieser Strecke wird erheblich verbessert. Das ist eine Wohltat für alle, die hier fahren", sagte der Staats- sekretär. Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz ging auch auf die kritischen Stimmen zum Projekt ein: "Weil wir Bürgeranfragen, Kritik und Anregungen ernst nehmen, werden wir ein Bürger- und Baubüro in Kerpen einrichten." Dort haben Straßen.NRW-Mitarbeiter immer ein offenes Ohr für Bürgerinnen und Bürger.

Die Verlegung der A 4 wird notwendig, weil die bestehende Autobahn in wenigen
Jahren dem Braunkohletagebau Hambach weichen muss. Mit der Verlegung der
Autobahn erfolgt gleichzeitig der Ausbau der A 4 von vier auf sechs Fahrstreifen und die Errichtung zweier neuer Anschlussstellen in Elsdorf und Merzenich. Mit
dem Ausbau wird die A 4 zwischen Aachen und Köln komplett auf sechs Fahrstreifen zu befahren sein.

Matthias Hartung, Vorstandsmitglied der RWE Power AG, wies auf die Bedeutung der Streckenverlegung für eine gesicherte Energieversorgung hin: "Dieser Spatenstich ist auch ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der planmäßigen Weiterentwicklung unseres Tagebaus Hambach", betonte Hartung in seinem Grußwort.

Besonderes Gewicht hat Straßen.NRW bei der Planung auf den Schutz der umliegenden Bevölkerung gelegt. An allen betroffenen Ortslagen werden Lärmschutzwälle bzw. Lärmschutzdämme errichtet. Vor Buir wird die Autobahn zusätzlich in einem 12 m tiefen Einschnitt geführt. Dort wird ein besonderer Flüsterasphalt aufgebracht, der die Lärmemissionen noch einmal deutlich mindert.
Der mit dem Ausbau der Autobahn verbundene Eingriff in Natur und Landschaft wird durch die Neuanpflanzung und die Aufforstung von rund 110 Hektar Fläche sowie die Errichtung einer Grünbrücke und ergänzender Amphibiendurchlässe
ausgeglichen.

Die Baukosten für den Ausbau und die Verlegung der A4 betragen einschließlich
Grunderwerb rund 153 Millionen Euro. Der größte Kostenanteil, der auf die Verlegung der Autobahn entfällt, wird von RWE Power getragen. Die Kosten für die Kapazitätserweiterung von 4 auf 6 Fahrstreifen trägt der Bund.

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Nicht alle halten die Verlegung für gut

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Geplantes Widerlager einer Überführung

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Die vier Redner holen sich Verstärkung bei weiteren politischen Honoratioren

A 71 - A 73  Verkehrsfreigabe

Tiefensee: Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört!

    (BMVBS) "Mit diesem Brückenschlag von Thüringen nach Franken wächst
    zusammen, was zusammen gehört. Durch die heutige Freigabe der
    zwei neuen Bundesautobahnen A 71 und A 73 haben wir nun neun
    von 17 Verkehrsprojekten Deutsche Einheit fertig gestellt. Die
    hohen Bundesinvestitionen von rund 2,5 Milliarden Euro sind
    gut angelegtes Geld. Dieser kühne verkehrliche Brückenschlag
    fördert das weitere Zusamenwachsen unseres Landes und die
    wirtschaftliche Entwicklung der Mitte Deutschlands." Das sagte
    Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee heute in Lichtenfels
    (Bayern).
   
Gemeinsam mit den Ministerpräsidenten Dieter Althaus und Dr. Günther Beckstein gab Tiefensee den rund 12 Kilometer langen und rund 150 Millionen teuren Schlussabschnitt Ebersdorf - Lichtenfels der A 73 in Oberfranken für den Verkehr frei. Auf der A 71 rollt der Verkehr zwischen Erfurt und dem unterfränkischen Schweinfurt bereits seit Dezember 2005 auf voller Länge.

    "Ab sofort gilt durchgängig Freie Fahrt auch auf den 70
    Kilometern der A 73 durch den Thüringer Wald bis zum
    "Gottesgarten am Obermain". Die Bundesregierung löst damit ihr
    Versprechen ein, auch die östliche der beiden zum VDE
    gehörigen Autobahnen noch 2008 zu vollenden," so Wolfgang
    Tiefensee.
   
Allein die 23 Großbrücken der A 73 sind sichtbare Zeichen eines
anspruchsvollen Autobahnneubaus.

    "Hier haben deutsche Bauingenieure eine Meisterleistung
    vollbracht: Es wurde auf höchstem Niveau und mit enormen
    Aufwendungen für den Umweltschutz gebaut." sagte Tiefensee.
   
Durch die Koordinierung der beiden Bundesländer, die die Arbeiten synchron vorantrieben, sei hier ein Paradebeispiel für schnelles Planen und Bauen entstanden.

    "Mein herzlicher Dank gilt daher allen, die dazu beigetragen
    haben, das technisch und wirtschaftlich außergewöhnliche
    Bauwerk A 71/A 73 in kurzer Zeit zu verwirklichen. Unserem
    Ziel der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Ost
    und West sind wir damit wieder ein Stück näher gerückt.
    Als Bundesverkehrsminister, als Beauftragter der
    Bundesregierung für die neuen Länder und natürlich auch als
    gebürtiger Thüringer freue ich mich sehr über diesen Erfolg.
    Hier werden wichtige Impulse für die Regionen beidseits der
    ehemaligen in-nerdeutschen Grenze gesetzt," so Tiefensee.
   
Mit dem jetzt vollendeten zweiteiligen Autobahnneubau durch den Thüringer Wald verfügen die südthüringischen und fränkischen Städte und Gemeinden über eine leistungsfähige Nord-Süd-Achse mit Anbindung an das weiträumige Autobahnnetz. Hierzu ist auch die ausgebaute Bundesstraße Lichtenfels - Bamberg bereits zur A 73 aufgestuft worden.
Darüber hinaus wird durch den parallelen Bau zugehöriger leistungsfähiger Autobahnzubringer die Erreichbarkeit der Regionen spürbar verbessert.
All dies sorgt für deutliche Entlastungen der Bürgerinnen und Bürger
vom Durchgangsverkehr, beispielsweise entlang der B 4 und der B 247.

A 1  Staatsvetrag über die
Feste Fehmarnbeltquerung unterzeichnet

Tiefensee: Stärkung der gesamteuropäischen Verkehrswege

(BMVBS) Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute gemeinsam mit seiner dänischen Amtskollegin Carina Christensen den dänisch-deutschen
Staatsvertrag über die Feste Fehmarnbeltquerung unterzeichnet.

    "Das ist ein guter Tag für die Stärkung der gesamteuropäischen
    Verkehrswege! Nach 16 Jahren der Vorbereitung haben wir heute
    den Vertrag über Bau und Betrieb der Festen Fehmarnbeltquerung
    unterzeichnet. Das ist ein bedeutender Meilenstein, denn
    dieses Projekt ist ein wesentliches Element zur Vollendung der
    zentralen Nord-Süd-Achse zwischen Skandinavien und
    Mitteleuropa über die Vogelfluglinie," sagte Tiefensee.
   
Mit Unterzeichnung des Staatsvertrags wurde der Bau einer von den Nutzern finanzierten, Festen Fehmarnbelt-Verbindung vereinbart. Sie wird als eine kombinierte Schienen- und Straßenverbindung errichtet und besteht aus einer elektrifizierten zweigleisigen Schienenstrecke und einer vierstreifigen Straßenverbindung. Dänemark wird Eigentümer des Querungsbauwerks über den Fehmarnbelt sein und verpflichtet sich zur Errichtung, Betrieb und Finanzierung des Bauwerks.

Der Staatsvertrag schreibt fest, dass Dänemark und Deutschland jeweils für den Ausbau der Hinterlandanbindungen der Festen Fehmarnbeltquerung zuständig sind. In Deutschland wird bis zur Eröffnung die eingleisige Eisenbahnstrecke Lübeck-Puttgarden elektrifiziert und die Bundesstraße 207 Heiligenhafen-Puttgarden vierstreifig ausgebaut. Ziel ist es, das Querungs-
bauwerk über den Fehmarnbelt im Jahr 2018 für den Verkehr zu eröffnen.

    Tiefensee: "Wir erfüllen damit den Koalitionsvertrag, in dem
    wir uns für die Realisierung der Fehmarnbelt-Querung als
    internationales PPP-Referenzvorhaben ausgesprochen hatten."
   
Die dänische Verkehrsministerin Carina Christensen:

    "Ich bin stolz darauf, dass wir heute einen Staatsvertrag
    zwischen der dänischen und der deutschen Regierung über die
    Realisierung der festen Fehmarnbeltquerung abschließen
    konnten. Ein großes und wichtiges Projekt für die dänische
    Regierung.
    Durch diese Feste Fehmarnbeltquerung werden Skandinavien und
    der europäische Kontinent zum Nutzen der Bürger und der
    Wirtschaft enger miteinander verbunden, nicht nur in Dänemark
    und Deutschland, sondern in ganz Europa.
    Diese Verbindung wird in den dänisch-deutschen Beziehungen
    eine neue Dynamik schaffen, die zu einem weiteren Anstieg des
    Wachstums und der Beschäftigung in unseren beiden Ländern
    beitragen kann."
   
Der Staatsvertrag bedarf noch der Zustimmung der Parlamente in Deutschland und Dänemark. Die Feste Fehmarnbeltquerung einschließlich der Schienenhin-
terlandanbindungen ist ein vorrangiges Vorhaben zum Aufbau der Transeuropäischen Verkehrsnetze. Die EU-Kommission wird das Projekt daher auch in der Finanzperiode 2007 - 2013 weiterhin mit Zuschüssen von rund  339 Millionen Euro fördern.

Weitere Informationen:

BMVBS: Feste Fehmarnbeltquerung

http://www.fehmarnlink.com/de

Vergleiche auch: Autobahn auf Fehmarn

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Blick zum Autobahnkreuz Köln-Ost vor und nach der Freigabe

A 3  Achtstreifiger Kölner Ring
ist um weitere zwei Kilometer gewachsen

Ausbau des Kölner Autobahnrings kommt gut voran

(BMVBS/straßen.nrw/Eigener Bericht)  Der Ausbau der A 3 im Osten von Köln ist um weitere zwei Kilometer voran geschritten. Damit kann der Verkehr zwischen Köln-Ost und Köln-Dellbrück ab sofort auf acht Fahrstreifen laufen. Die A 3 bei Köln ist die erste Autobahn im Rheinland, die von sechs auf acht Fahrstreifen verbreitert wird. Mit Spitzenbelastungen von täglich 165.000 Fahrzeugen gehört die Nord-Süd-Verbindungsachse zwischen der Rhein-Ruhr- und der Rhein-Main-Region zu den am stärksten befahrenen Autobahnen in Deutschland. Dieses Teilstück wurde für 53 Millionen Euro achtspurig ausgebaut. Die symbolische Freigabe nahmen Bundesverkehrs-
minister Wolfgang Tiefensee, der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Wittke, Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz und Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma am 28. August 2008 vor.

"Wir kommen Stück für Stück damit voran, diesen Verkehrsknoten zu einer modernen, leistungsfähigen Verbindung auszubauen. Damit lassen sich die Überlastungserscheinungen drastisch reduzieren, Stauzeiten und volkswirtschaftliche Schäden deutlich verringern", sagte Landesverkehrsminister
Wittke. "Aber nicht nur die Autofahrer profitieren, sondern auch die Menschen, die entlang der Strecke wohnen: Ihre Lärmbelastung vermindert sich durch den hier eingesetzten so genannten Flüsterasphalt und 3,8 Kilometer neuer Lärmschutzwände", erläuterte Wittke.
Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz betonte, dass der Ausbau der Autobahnen rund um Köln ein zentrales Vorhaben des Landesbetriebes Straßenbau sei. "Wir sind ja nicht nur dabei, die A 3 im Osten von Köln auf acht Fahrspuren zu erweitern, sondern wir verbreitern auch die A 1 im Westen von Köln. Dazu gehört die aufwändige Lärmschutzeinhausung bei Lövenich zum Schutz der Anwohner." Das sei eine große planerische Herausforderung, weil man auf beiden Seiten Kölns baue und der Verkehr während der Arbeiten weiterlaufen muss: "Wenn die Arbeiten beendet sind, wird der Kölner Ring wesentlich leistungsfähiger sein", sagte Pudenz.

2,1 Kilometer misst der neue Autobahnabschnitt. Drei Jahre und drei Monate hat
die Straßen.NRW-Regionalniederlassung für seine Fertigstellung benötigt. Dies
war möglich, weil die Straßenbauverwaltung mit den Baufirmen eine Bauzeitverkürzung von 50 Tagen vereinbart hatte. Fünf Mal musste die Autobahn in dieser Zeit komplett gesperrt werden. Die Sperrungen wurden an Wochenenden organisiert, um den Berufsverkehr an den Werktagen nicht zu beinträchtigen. Während der Sperrungen wurden mehrere Brücken abgebrochen. Ihre Spannweiten hätten für die breitere Autobahn nicht ausgereicht. Drei neue Brücken wurden zur Überquerung der A 3 gebaut.

Die neue A 3 ist komplett mit einem offenporigen Asphalt ausgestattet. Er ist zwar doppelt so teuer wie der sonst übliche Gussasphalt, vermindert aber die Abrollgeräusche der Autos um mehr als 40 Prozent. Mehr als 90.000 Quadratmeter des lärmmindernden Asphaltes wurden verlegt. Für zusätzlichen Lärmschutz der Anwohner sorgen Lärmschutzwände auf einer Länge von 3,8 Kilometern. Sie sind teilweise mehr als 13 Meter hoch. Auch die Entwässerung musste neu konzipiert werden. Unter und neben der Autobahn liegen jetzt 3,5 Kilometer neue Leitungen mit einem Durchmesser von bis zu 1,5 Metern.
Für den anschließenden Abschnitt in Richtung Norden laufen bereits die
vorbereitenden Maßnahmen. Eine große Herausforderung in diesem Ausbauabschnitt ist die querende ICE-Strecke der Deutschen Bahn. Der dafür erforderliche Brückenneubau soll noch in diesem Jahr beginnen. 2,7 Kilometer der A 3 zwischen dem Autobahndreieck Heumar und Köln-Ost wurden bereits Ende 2005 für den Verkehr mit acht Fahrstreifen freigegeben.

Der durchgehende sechsstreifige (im rechtsrheinischen Bereich achtstreifige) Ausbau des insgesamt 52 Kilometer langen Kölner Autobahnringes erfordert Investitionen von rund 900 Millionen Euro. Bislang sind rund 35 Kilometer fertig gestellt, für die der Bund bereits 525 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hat.
   
    "Der Kölner Autobahnring gehört zu den besonders
    staugefährdeten Strecken in Deutschland. Dieser Teilabschnitt
    bringt eine erhebliche Entlastung für die Verkehrsteilnehmer.
    Der Bund will auch den weiteren Ausbau zügig vorantreiben", so
    Tiefensee weiter. "Für die Realisierung müssen noch große
    Anstrengungen unternommen werden."

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Noch während der Feierlichkeiten wurden die letzen Absperrbaken entfernt und sofort lief der Verkehr, besonders in Richtung Süden, deutlich flüssiger.

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v.l.n.r.: Uwe Dewes, Leiter der Straßen.NRW Regionalniederlassung Rhein-Berg, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee,
der Oberbürgermeister der Stadt Köln Fritz Schramma,
NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke und
Straßen.NRW Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz
gönnen sich nach vollbrachter Freigabe ein herrliches Kölsch

A 64  Instandsetzung der Sauertalbrücke

Bauarbeiten beginnen ab Ende August 2008
Einziehung der rechten Fahrbahnen ab Anfang/Mitte September

(LBM) Die Sauertalbrücke auf der A 64 bei Langsur und Mesenich weist erheb-
liche Schäden in den Schweißnähten der hauptsächlich von LKW genutzten Fahrspuren auf und muss daher repariert werden. Das teilt der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz mit. Die Schäden wurden bei der turnusmäßigen Bauwerksprüfung festgestellt, Verkehrssicherheit und Standfestigkeit der Brücke sind jedoch nicht beeinträchtigt.

Ursache für die Risse an den Schweißnähten ist die ständig steigende Beanspruchung der Brücke, über die immer mehr Fahrzeuge mit immer größerem Gewicht fahren. Die schadhaften Schweißnähte und Stahlprofile sollen Ende August erneuert werden. Die Arbeiten, die überwiegend unter der Brücke stattfinden, werden - normale Witterungsbedingungen vorausgesetzt - Ende Dezember beendet sein. Die Kosten betragen rund 800.000 Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland sowie dem Großherzogtum Luxemburg getragen.

Die Schweißarbeiten können nur vorgenommen werden, wenn der Bereich des Bauwerks, an dem gearbeitet wird, frei von Schwingungen und Erschütterungen ist. Daher muss während der Schweißarbeiten die jeweils instand zusetzende rechte Fahrspur gesperrt und die Geschwindigkeit reduziert werden. Die Arbeiten beginnen unter der Fahrbahn in Fahrtrichtung Luxemburg. Die rechte
Fahrspur wird Anfang/Mitte September gesperrt, wobei die Fahrgeschwindigkeit stufenweise von 100 km/h auf 80 km/h und im Baustellenbereich auf mindestens 60 km/h herabgesetzt werden muss.
Der Landesbetrieb Mobilität bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Die Grenzbrücke zwischen Luxemburg und Rheinland-Pfalz wurde 1987 nach vierjähriger Bauzeit fertig gestellt. Über die Sauertalbrücke fahren durchschnittlich täglich etwa 28.900 Kraftfahrzeuge, der Anteil des Schwerverkehrs liegt bei rund 18,6 Prozent.

A 98  Bau der Hochrheinautobahn kommt voran

Bund gibt grünes Licht für die Vergabe der Murgtalbrücke

(IMBW) „Der Neubau der Hochrheinautobahn A 98 kommt voran. Das Bundes-
ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat grünes Licht für die Vergabe der Murgtalbrücke im Streckenabschnitt Murg-Hauenstein gegeben. Nach Abschluss des bei EU-weiten Vergaben vorgeschriebenen Vorinformations-verfahrens bei den nicht berücksichtigten Bietern kann aller Voraussicht nach Ende August der Bauauftrag erteilt werden.“ Das sagte Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle am Freitag, 22. August 2008, in Stuttgart. Mit dem Beginn der Arbeiten für das rund 295 Meter lange und bis zu 25 Meter hohe Bauwerk über dem Murgtal werde im Herbst 2008 gerechnet. Die Bausumme betrage rund sechs Millionen Euro, die Bauzeit werde mit 18 Monaten veranschlagt. Der Bauauftrag hätte bereits vor eineinhalb Jahren vergeben werden sollen. Nach Einsprüchen von am Wettbewerb beteiligten Baufirmen sei eine erneute EU-
weite Ausschreibung erforderlich geworden. Die Verkehrsfreigabe des rund 130 Millionen Euro teuren Streckenabschnitts Murg-Hauenstein sei für das Jahr 2011 geplant.

„Der Bau und die Planung der Hochrheinautobahn werden auch in den kommenden Jahren ein Schwerpunkt der Arbeiten in Südbaden bleiben. Allein in diesem Jahr werden rund 32 Millionen Euro in die Hochrheinautobahn investiert“, sagte Köberle. Auch das Tunnelprojekt Groß-Ehrstädt liege im Plan und solle noch in der zweiten Jahreshälfte 2008 ausgeschrieben werden. Damit leiste das Land einen weiteren Beitrag zum Weiterbau der A 98. „Unser Ziel ist die durchgängige West-Ost-Autobahn, wie sie auch in der „Resolution A 98“ des Regionalverbandes, der Landkreise und der politischen Vertreter vor Ort gefordert wird“, so der Verkehrsstaatssekretär.

Fünf-Punkte-Programm zum Abbau des Defizits
an Lkw-Stellplätzen an Autobahnen

Bayrischer Innenminister Herrmann: "3.700 zusätzliche Lkw-Stellplätze in fünf Jahren – davon profitieren Pkw- und Lkw-Fahrer"

(BSMI) „"Wir wollen in fünf Jahren 3.700 zusätzliche Lkw-Stellplätze bereit stellen. Von dem ehrgeizigen Ziel profitieren die Lkw-Fahrer und auch die übrigen Autofahrer. Die Lkw-Fahrer finden leichter einen geeigneten Stellplatz, um die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten. Dies dient unser aller Verkehrssicherheit. Und die Pkw-Fahrer können in der Nacht wieder in die Rastanlagen einfahren, ohne dass sie durch oftmals verbotswidrig abgestellte Lkw behindert oder gar gefährdet werden", betonte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am 20. August 2008 an der Tank- und Rastanlage Vaterstetten. Eine im März dieses Jahres von den Autobahnmeistereien durchgeführte Zählung ergab, dass auf Grund des stark angestiegenen Schwerverkehrs an den Rastanlagen an Bayerns Autobahnen ein rechnerischer Fehlbedarf von mindestens 3.500 Lkw-Stellplätzen besteht. Tatsächlich dürfte der Bedarf noch höher liegen, da wegen der übervollen Rastanlagen zunehmend die Lkw-Fahrer von der Autobahn abfahren und in angrenzenden Orten ihr Fahrzeug abstellen, um die Ruhezeiten einhalten zu können. Im Jahr 2007 wurden rund 5.500 Bußgeldbescheide wegen Verstöße gegen die Sozialvorschriften, also insbesondere der Nichteinhaltung der Ruhezeiten, erlassen.
Die Oberste Baubehörde hat im Auftrag von Innenminister Herrmann zum Abbau des Defizits an Lkw-Stellplätzen ein Fünf-Punkte-Programm entwickelt:

Sofortmaßnahmen - vorübergehend rund 100 Stellplätze an derzeit geschlossenen kleineren Autobahn-Parkplätzen
Als Sofortmaßnahme wird ein Teil der derzeit geschlossenen kleineren Parkplätze für Lkw vorübergehend geöffnet. Dafür sind teilweise kleinere bauliche Maßnahmen notwendig. Diese oft entlang der älteren Strecken vorhandenen kleinen Parkplätze sind allerdings keine Dauerlösung. Hier fehlen WCs. Es sind meist auch nur drei bis sechs Stellplätze vorhanden.

Ausbau und Neubau von unbewirtschafteten Rastanlagen mit WC - rund 1.500 zusätzliche Stellplätze
Ziel ist es, an den Haupttransitstrecken durch Bayern etwa alle 15 bis 20 Kilometer und bei den übrigen Strecken alle 25 Kilometer eine unbewirtschaftete Rastanlage mit WC anzubieten. Zunächst sollen die Anlagen an den Strecken, bei denen der größte Bedarf besteht, gebaut werden. "Wenn alles gut läuft, und hier meine ich insbesondere die Planfeststellungsverfahren, sollte es möglich sein, innerhalb der nächsten fünf Jahre auf unbewirtschafteten Rastanlagen rund 1.500 zusätzliche Stellplätze zu schaffen", so Herrmann.

Ausbau und Neubau von bewirtschafteten Rastanlagen - rund 1.200 zusätzliche Stellplätze.
"Hier haben wir wegen mancher Einsprüche von Anwohnern und Kommunen in der Regel zwar den zeitlich und personell größten Planungsaufwand. Dafür stehen aber nach Umsetzung der Maßnahmen den Lkw-Fahrern die qualitativ besten Stellplätze zur Verfügung. Denn neben dem Stellplatz können sie auch ein umfangreiches Serviceangebot nutzen", stellte Herrmann heraus. Der Minister betonte dabei, dass vernünftige Forderungen und Wünsche beispielsweise nach bestmöglichem Lärmschutz von den Autobahndirektionen berücksichtigt werden: "Hin und wieder anzutreffende fundamentale Ablehnungen können und dürfen aber nicht zum Erfolg führen. Hier appelliere ich an alle, auch für die derzeitige unerträgliche Situation der Lkw-Fahrer und damit für den notwendigen Aus- und Neubau mehr Verständnis aufzubringen". Sofern für die in Planung befindlichen bewirtschafteten Rastanlagen die Planfeststellungsverfahren ohne größere Einwendungen und ohne Klagen abgewickelt werden können, können in den nächsten fünf Jahren rund 1.200 neue Lkw-Stellplätze zusätzlich geschaffen werden.

Ausbau der Autohöfe - mindestens 1.000 zusätzlich nutzbare Stellplätze
"Im Hinblick auf den weiter stark steigenden Schwerverkehr können nicht alle notwendigen Lkw-Stellplätze an den Autobahnen bereit gestellt werden. Wir brauchen deshalb eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Autohöfen", so der Minister. In Absprachen mit der "Vereinigung Deutscher Autohöfe" soll erreicht werden, dass auch auf den Autohöfen in Bayern zusätzliche Stellplätze gebaut werden. Die noch freien Kapazitäten sollen besser genutzt werden. "Dazu bieten wir den Autohöfen, die sich an einer Erweiterungsaktion beteiligten, eine verbesserte Hinweisbeschilderung an der Autobahn auf ihren Autohof an. Bei den Autohöfen können kurzfristig etwa 500 zusätzliche Stellplätze gebaut werden. Zusammen mit einer besseren Ausnutzung vorhandener freien Kapazitäten rechnen wir in den nächsten fünf Jahren mit mindestens 1.000 zusätzlich nutzbaren Stellplätzen bei den Autohöfen", teilte der Minister mit.

Mit den genannten Maßnahmen können in den nächsten fünf Jahren insgesamt rund 3.700 Stellplätze zusätzlich bereit gestellt werden. "Dies wird die derzeitige Überlastung der Rastanlagen an den Autobahnen deutlich entschärfen", sagte Herrmann.

Optimale Auslastung vorhandener Stellplätze
Mit dem Einsatz von telematischen Erfassungs- und Steuerungsmaßnahmen auf den Rastanlagen sollen die Lkw-Fahrer besser und frühzeitig über freie Stellplätze bzw. belegte Anlagen informiert werden. Hier werden derzeit verschiedene Techniken erprobt. In Bayern werden im Zuge der Erweiterung der Rastanlage Vaterstetten Erdmagnetfeldsensoren getestet.

A 1  Verkehrsfreigabe und Spatenstich

Feste Fehmarnbelt-Querung:
Konkrete Schritte zum Bau der Hinterlandanbindung

(MWWVSH) Der Bau der Hinterlandanbindung für die feste Fehmarnbeltquerung steht in Schleswig-Holstein ganz oben auf der Prioritätenliste. Auf der A 1 wurde im Kreis Ostholstein am 25. August 2008 ein neues rund 4,5 Kilometer langes Teilstück zwischen Gremersdorf und Heiligenhafen-Mitte für den Verkehr freigegeben. Für das sich nördlich anschließende rund 3,3 Kilometer lange Stück bis Heiligenhafen-Ost wurde der erste Spatenstich gesetzt. Der Verkehrsminister des Landes Schleswig-Holstein Dr. Werner Marnette und der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales Franz Thönnes waren dafür nach Heiligenhafen gekommen.

Verkehrsminister Dr. Marnette sagte bei dem Termin: "Die B 207 wird kontinuierlich in Richtung Norden zur A 1 ausgebaut. Im System des europäischen Fernstraßennetzes ist diese Trasse Teil der Metropolenverbindung Amsterdam - Kopenhagen. Den Beschlüssen zur festen Fehmarnbelt-Querung folgen damit bereits konkrete Umsetzungsschritte in Schleswig-Holstein."

Der jetzt frei gegebene Abschnitt (Gremersdorf - Heiligenhafen-Mitte) gehört planerisch zum Gesamtabschnitt Oldenburg-Nord - Heiligenhafen-Mitte. Die erste Teilstrecke dazu (Oldenburg-Nord - Gremersdorf) war bereits im August 2005 für den Verkehr freigegeben worden. Die Gesamtinvestitionen des Bundes für den Abschnitt "Oldenburg-Nord bis Heiligenhafen-Mitte" belaufen sich auf rund 42,2 Millionen Euro und für den Abschnitt "Heiligenhafen-Mitte bis Heiligenhafen-Ost auf rund 17,5 Millionen Euro.

Im Bereich des jetzt begonnenen Abschnittes werden unter anderem drei Bauwerke, eine Anschlussstelle (Heiligenhafen-Ost) sowie 1.700 Meter Lärmschutzwall geschaffen. Die Fertigstellung dieses Bauabschnittes ist für Mitte 2011 vorgesehen.
Für die sich anschließende Hinterlandanbindung der Fehmarnbeltquerung zwischen Heiligenhafen/Ost und Puttgarden laufen die Planungen bereits seit Juli 2007. Die Fertigstellung dieses Abschnittes wird für 2015 angestrebt.

A 9  Erneuerung der Hochbrücke Freimann
(Tatzelwurm) dauert länger als geplant

(ABDSB) Die Arbeiten für die erste Hälfte der Erneuerung der Hochbrücke Freimann dauern länger als geplant. Der Neubau der Fahrbahn in Richtung Nürnberg sollte nach ursprünglichem Zeitplan bis Oktober 2008 beendet sein. Die Fertigstellung der ersten Brückenhälfte verschiebt sich nun voraussichtlich bis in das Frühjahr 2009.
Ursache für die Verzögerungen ist der zu geringe Baufortschritt bei der Herstellung der Brückenplatte mit der sogenannten oben liegenden Vorschubrüstung. Während die Trennung des bestehenden Bauwerks plangemäß im Oktober 2007 abgeschlossen werden konnte, ergaben sich beim Abbruch und beim Neubau der östlichen Brückenhälfte Terminverschiebungen. Insbesondere wurde die Zeitdauer für die Betonierabschnitte, die von der Baufirma mit jeweils ca. einer Woche von vorneherein äußerst knapp kalkuliert waren, zum Teil erheblich überschritten.

Die nächste Bauphase – Abbruch und Neubau der Fahrbahn in Richtung München – beginnt im Frühjahr 2009. Die Autobahndirektion Südbayern rechnet mit einer Fertigstellung des Neubaus der Hochbrücke Freimann nach derzeitigem Stand für Ende 2010.
Um die Hochbrücke trotz der beschriebenen Probleme so schnell wie möglich zu erneuern und die Auswirkungen auf den Verkehr und die Umgebung so gering wie möglich zu halten, baut die ausführende Firma im Auftrag der Autobahndirektion Südbayern, soweit im Rahmen des Baubetriebs sinnvoll möglich, an sieben Tagen in der Woche und unter Ausnutzung des Tageslichts. Auch werden zeitkritische Arbeiten nachts bzw. rund um die Uhr durchgeführt. Auf die Anwohner der Baustelle wird dabei Rücksicht genommen.

Der Verkehr auf der A 9 wird mit jeweils zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung auf-
rechterhalten. Die Autobahn hat auf der Brücke die gleiche Fahrstreifenanzahl und damit nahezu die gleiche Kapazität wie vor Beginn der Baumaßnahmen. Lediglich im morgendlichen Berufsverkehr kommt es stadteinwärts wegen der verengten Fahrstreifen zu Stauungen.
Auf der Umleitungsstrecke, die wegen der Sperrung der Auffahrt München-
Frankfurter Ring eingerichtet wurde, kann der Verkehr bislang ohne größere Be-
einträchtigungen gut abgewickelt werden.

Seit Frühjahr 2007 laufen die Bauarbeiten für die Erneuerung der Hochbrücke
Freimann auf Hochtouren. Seit diesem Zeitpunkt wurde das alte Bauwerk provisorisch unterstützt und in zwei Hälften getrennt. Der kontrollierte Abbruch der östlichen Brückenhälfte ist seit Juli 2008 abgeschlossen. Seit Februar 2008 wird vom südlichen Brückenende in Richtung Norden der neue Brückenüberbau erstellt. Derzeit wird am Herzstück der Brücke gearbeitet, d. h. dort wo die Auffahrtsrampe der Anschlussstelle München-Frankfurter Ring auf die durchgehenden Fahrbahnen stößt.

Die Hochbrücke Freimann stellt als Teil der A 9 Nürnberg – München quasi das
nördliche Eingangstor zur Landeshauptstadt dar. Ungefähr 100.000 Fahrzeuge
nördlich und rund 70.000 Fahrzeuge südlich der Brücke nutzen täglich die Auto-
bahn. Dieser Verkehrsstrom muss während der Bauarbeiten aufrecht erhalten
werden. Darüber hinaus liegen unter der Brücke zahlreiche Verkehrswege (U-
Bahn, DB-Nordring, Frankfurter Ring usw.) und Ver-und Entsorgungsleitungen,
die während des Baus aufwendig zu schützen und zu berücksichtigen sind.

Präsentation des VDE-Sachstandsberichts

Tiefensee: Verkehrsprojekte Deutsche Einheit
sind wichtig für Menschen und Wirtschaft

(BMVBS)  "Die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (VDE) sind ein
    wesentlicher Pfeiler für den wirtschaftlichen Aufschwung in
    den neuen Ländern. Von Mecklenburg-Vorpommern bis zum
    Thüringer Wald ist mit diesem Programm Großes gelungen. So
    verbindet die A 20 von Lübeck nach Stettin nicht nur Regionen,
    sie ist eine wichtige internationale Verkehrsader für
    Wirtschaftsbeziehungen nach Osteuropa. Die VDE-Projekte helfen
    aber auch der Wirtschaft in Westdeutschland. Mit dem VDE 11,
    der
    A 2 Hannover - Berlin wird der Kongressstandort Hannover
    gestärkt. Durch die Schienenschnellfahrstrecke Hamburg -
    Berlin wird die Hinterlandanbindung des Hamburger Hafens
    wesentlich verbessert", sagte der Beauftragte der
    Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesverkehrsminister
    Wolfgang Tiefensee, anlässlich der Präsentation des aktuellen
    Sachstandberichtes zu den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit
    heute in Berlin.
   

Die 17 Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (VDE) sind auch eine Grundvoraus-     setzung für Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum. Laut einer Studie von Ernst und Young gaben 89 Prozent der befragten internationalen Wirtschafts-
unternehmen an, dass die Verkehrsinfrastruktur bei Investitionsentscheidungen eine große Rolle spiele. Anfang September steht die Gesamtverkehrsfreigabe eines der anspruchsvollsten Straßen-Verkehrsprojekte Deutsche Einheit an.

    Tiefensee: "Die A 73 ist ein wichtiger Brückenschlag zwischen
    Bayern und Thüringen und gleichzeitig ein Symbol für das
    weitere Zusammenwachsen Deutschlands. Dieser Autobahnbau
    zeigt, dass die Verkehrsinvestitionen sowohl der Wirtschaft im
    Osten als auch im Westen nutzen."
   

Die Bundesregierung hat bereits 1991 das VDE-Programm mit einem
Gesamtvolumen von rund 38,8 Milliarden Euro aufgelegt. Für die neun Schienen- und sieben Autobahnprojekte sowie ein Wasserstraßenprojekt wurden bis Ende 2007 27,4 Milliarden Euro eingesetzt. Das entspricht rund 71 Prozent der Gesamtinvestitionen. In die sieben Straßenbauprojekte wurden von 1991 bis Ende 2007 rund 13,4 Milliarden Euro investiert. Mit der A 73 werden in Kürze insgesamt fast 1800 Kilometer Straße in Betrieb sein. Weitere rund 100 Kilometer sind im Bau. Damit sind über 90 Prozent des Projektvolumens realisiert oder in der Umsetzungsphase. Das VDE-Straßennetz soll, bis auf die A 44, weitgehend bis 2010 fertig gestellt werden.

    "An diesem Gesamterfolg hat die Deutsche Einheit Fernstraßen-
    und Bau GmbH (DEGES) einen großen Anteil", sagte Tiefensee.
   
Die Gesamtinvestitionen im Schienenbereich belaufen sich auf circa 20 Milliarden Euro. Hiervon wurden bis Ende 2007 etwa 12,7 Milliarden Euro umgesetzt, das entspricht rund 64 Prozent des Investitionsvolumens. In das VDE-Projekt Nr. 17 - Ausbau der Wasserstraße Hannover - Berlin wurden bis Ende 2007 1,3 Milliarden Euro investiert.

Sachstandsbericht Verkehrsprojekte Deutsche Einheit
http://www.bmvbs.de/-,3045/Dokument.htm Artikel zum Thema und der
Bericht zum Herunterladen

VDE Straße http://www.deges.de/vde.html Die Deutsche Einheit
Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) informiert ausführlich über
die VDE-Projekte Straße

A 9 Vollsperrung zwischen
Kreuz Rippachtal und Weißenfels

Abriss einer RAB-Brücke

(MLV). Ab kommendem Sonnabend (20.09.) müssen sich Autofahrer im Süden Sachsen-Anhalts auf Behinderungen einstellen. Die A 9 muss bis zum Sonntag (21.09.) zwischen dem Kreuz Rippachtal und der Anschlussstelle (AS) Weißenfels in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Grund ist der Abriss einer Brücke über die A 9 (bei Kilometer 145). aus den 1930er Jahren.

Die Vollsperrung erfolgt von Sonnabend (17.00 Uhr) bis Sonntag (12.00 Uhr). Allerdings muss am Sonnabend bereits früher mit Behinderungen gerechnet werden, wenn mit der Errichtung der Sperre begonnen wird.

Umleitungen (U) sind ausgeschildert. Sie verlaufen in Fahrtrichtung Berlin (U 1) ab der AS Weißenfels über die B 91 und die B 87 bis zur A 38, AS Lützen und von dort weiter in Richtung Kreuz Rippachtal zur A 9.

Auf der Gegenfahrbahn (Richtung Nürnberg) führt die Umleitung (U 98) ab dem Kreuz Rippachtal über die A 38 zur AS Leuna und dann weiter über die B 91 bis zur Wiederauffahrt auf die A 9 an der AS Weißenfels.

A 7 Ulm – Füssen - (Reutte)

Sperrung der Autobahnabfahrt Memmingen-Süd
für die Fahrbahn in Richtung Ulm

Die Autobahndirektion Südbayern, Dienststelle Kempten erneuert derzeit auf der
Bundesautobahn A 7 die Fahrbahndecke zwischen den Anschlussstellen Bad Grönenbach und Memmingen-Süd auf der Fahrbahn in Richtung Ulm. Die Arbeiten wurden nach den bayrischen Sommerferien begonnen und werden voraussichtlich noch bis Ende Oktober dauern. Diese Fahrbahndecken-
erneuerung betrifft auch die Anschlussstelle Memmingen, die deshalb teilweise gesperrt werden muss.

Die Sperrung beginnt am Samstag, 20.09.2008 um 5:00 Uhr und endet am Mittwoch, 24.09.2008 um 5:00 Uhr. Die Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Ulm welche die A7 bei Memmingen-Süd verlassen wollen, werden gebeten, diese bereits an der Anschlussstelle Woringen zu verlassen. Der Hinweis auf die vorzeitige Ausfahrt ist beschildert.

Die Sperrung betrifft nur die Verkehrsteilnehmer, die auf der A 7 in Richtung Ulm
fahren und die Autobahn an der Anschlussstelle Memmingen-Süd verlassen wollen.
Weder die Zufahrten zur A 7 noch die Abfahrt für die Verkehrsteilnehmer auf der
Fahrbahn in Richtung Süden sind von der Sperre betroffen.

Für die auftretenden Behinderungen bittet die Autobahndirektion Südbayern die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Warnschwellen schützen

Straßen.NRW informiert - Warnschwellen schützen und retten Leben

(straßen.nrw/Eigener Bericht) Die gelben Warnschwellen, die der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen seit einigen Monaten vor Tagesbaustellen auf der Autobahn einsetzt, sind noch nicht allen Verkehrsteilnehmern bekannt.
Straßen.NRW stellte deshalb den Autofahrern den Sinn und die Wirkung der Warnschwellen am 17. Juli 2008 an elf Tank- und Rastanlagen vor. Mitarbeiter der Autobahnmeistereien haben an allen Tank- und Rastanlagen in Nordrhein-
Westfalen Faltblätter über den Einsatz der Warnschwellen ausgelegt. Am Aktionstag konnten sich Autofahrer unmittelbar durch Überfahren der Schwellen von deren Ungefährlichkeit überzeugen. ADAC-Stauberater mit ihren markanten gelben Motorrädern unterstützen die Aktion und haben ebenfalls die Faltblätter zur Information der Autofahrer an Bord.
Die Warnschwellen sind Teil eines Warnsystems vor Tagesbaustellen auf den Autobahnen. Sie sollen Autofahrer wachrütteln und daran erinnern, dass es höchste Zeit wird, die Fahrspur zu wechseln, weil auf der Spur mit den Warnschwellen in 100 bis 150 Metern Entfernung eine Tagesbaustelle folgt. Die Warnschwellen sind ein wirksames Instrument, um Verkehrsteilnehmer, Straßenwärter und Arbeiter vor Unfällen in Tagesbaustellen zu schützen. Die Schwellen sind drei Zentimeter hoch, 23 Zentimeter breit, zwei Meter lang und mit Reflektoren ausgestattet. Sie bestehen aus Kunststoff und können ohne Gefahr überfahren werden. Auch während des Überfahrens liegen sie völlig unbeweglich und sicher auf der Fahrbahn.
Grund für den Einsatz der Warnschwellen sind häufige Unfälle an Tagesbau-
stellen: Im Schnitt werden bei Straßen.NRW jedes Jahr durch Unfälle an Tages- baustellen 25 Straßenwärter verletzt, einer davon tödlich. Fast wöchentlich werden Absperrtafeln in Tagesbaustellen umgefahren. Seit Anfang 2008 sind die Warnschwellen, die zunächst in Nordrhein-Westfalen und nun auch in Bayern eingesetzt wurden, auch Teil der Straßenverkehrsordnung. In den Niederlanden, wo schon seit einigen Jahren der Einsatz praktiziert wird,  haben die Warn-
schwellen erfolgreich dazu beigetragen die Unfälle an Tagesbaustellen zu senken.

Das Faltblatt, in dem die Warnschwellen vorgestellt werden, können Sie auch im
Internet unter www.strassen.nrw.de herunter laden.

Vergleiche auch: Aus dem Betriebsdienst - Vorstellung der Warnschwellen

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Die Warnschwellen liegen beim Überfahren völlig sicher auf der Fahrbahn

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Auch für Motorräder völlig problemlos zu überfahren

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Vorschriftsgemäßer Aufbau von Vorwarntafel, kleinem Blinkpfeil und Absperrtafel zur Vorführung der Warnschwellen an einer Tagesbaustelle an der T+R Geismühle-Ost (A 57)

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Sicherung einer Tagesbaustelle Musterplan (Grafik: Straßen.NRW)

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A 13  1. Spatenstich für Anschlussstelle Bestensee

(MIR) Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Ulrich Kasparick nahmen heute den ersten Spatenstich für die Anschlussstelle Bestensee vor. Der Bau der Anschlussstelle wird rund 3,5 Millionen Euro kosten.

„Die neue Anschlussstelle Bestensee verknüpft die A 13 mit der Bundesstraße B 246 im Landkreis Dahme-Spreewald. Sie hat eine wichtige Verbindungsfunktion für die Räume Mittenwalde/Zossen und Eisenhüttenstadt. Wir wollen damit vor allem auch die wirtschaftliche Entwicklung der Region stärken.“ erklärte Infrastrukturminister Reinhold Dellmann. Mit dem Bau der Anschlussstelle würden die Orte Mittenwalde und Gallun auch deutlich vom Verkehr entlastet, so der Minister.

Der Neubau der Anschlussstelle (AS) Bestensee erfolgt im Zuge der Bundesautobahn 13 (BAB 13) zwischen den Anschlussstellen Mittenwalde und Groß Köris sowie der Bundesstraße 246 (B 246). Dabei werden der Knotenpunkt mit der B 246 umgebaut, die Ein- und Ausfädelungsstreifen an die BAB 13 sowie der Radweg an der B 246 angepasst.

Der Neubau der Anschlussstelle Bestensee im Zuge der neuen B 246 entspricht den Zielsetzungen des Bedarfsplans für Bundesfernstraßen. Der Bau der AS Bestensee trägt maßgeblich dazu bei, die überregionalen Verkehre aus den Ortsdurchfahrten Gallun (L 745) und Mittenwalde (L 30) auf die BAB 13 zu verlagern. Die Lärm- und Abgasbelastung wird sich in den betroffenen Ortslagen  deutlich verringern und damit die Aufenthaltsqualität in den Wohnlagen steigen.

A 60 / A 61  Autobahndreieck Nahetal

Weiterer Ausbau des Autobahndreiecks Nahetal

(LBM) Am Montag den 15. September 2008 begann der Neubau der Verbindungsrampe von der Autobahn A 61 aus Richtung Koblenz zur L 242 ins Gewerbegebiet Bingen/Grolsheim. Die neue Rampe ist Teil eines Gesamt-
konzeptes zum vollständigen Ausbau des Autobahndreiecks Nahetal. Im Zuge der Ausbaumaßnahmen wird die Landesstraße 242 mit allen Fahrtrichtungen der Autobahnen A 60 und A 61 im Autobahndreieck Nahetal verknüpft.

„Die neue Anschlussrampe der A 61 aus Richtung Koblenz an die L 242 verbessert die Anbindung des Gewerbegebiets Bingen/Grolsheim durch einen direkten Anschluss und steigert damit die Attraktivität für neue Investitionen am Standort“, so  Minister Hendrik Hering. Die Bauzeit zur Erstellung der 220 Meter langen Rampe beträgt voraussichtlich zwei Monate. Die Baukosten von rund 300 000 Euro werden zwischen dem Bund und Land aufgeteilt, wobei das Land den Löwenanteil mit rund 240 000 Euro übernimmt.

Bereits im Jahr 2007 wurde die Anbindung der L 242 aus dem Gewerbegebiet Bingen/Grolsheim an die A 61 in Richtung Ludwigshafen neu hergestellt und die bestehende Rampenanbindung der A 60 von Mainz kommend an die A 61 in Richtung Ludwigshafen umgebaut. Dies war Voraussetzung, um die neue Direktrampe von der A 61 aus Richtung Koblenz nun bauen zu können.

Zur Vervollständigung des Anschlusses steht noch der Bau einer Verbindungs-
rampe von der A 61 aus Richtung Ludwigshafen in das Gewerbegebiet sowie von der L 242 aus dem Gewerbegebiet kommend zur A 61 in Richtung Koblenz an. Ziel ist es, diese Maßnahmen in zeitlicher Koordination mit einer im Jahr 2009 geplanten Grunderneuerung der A 61 im Bereich zwischen den Anschlussstellen Bad Kreuznach und Bingen-Mitte in Fahrtrichtung Koblenz durchzuführen.

„Mit dem Ausbau des Autobahndreiecks Nahetal stehen dem Gewerbegebiet drei Anschlussstellen zur Anbindung an das großräumige Autobahnnetz zur Verfügung. Dies sind hervorragende Bedingungen zur Stärkung und Weiterentwicklung des Logistikstandortes“, so der Minister abschließend.

Bundesverkehrsminsiter Wolfgang Tiefensee:
Raum für LKW-Parkplätze sofort besser ausnutzen

Studie zu LKW-Parkplätzen ausgewertet

(BMVBS) Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ergreift Sofortmaß-
nahmen zur Schaffung zusätzlicher LKW-Parkplätze an deutschen Autobahnen. Tiefensee zieht damit Konsequenzen auf eine bundesweite Erhebung des Bundesverkehrs-ministeriums zur Parkplatz-Situation. Danach fehlen aktuell etwa 14.000 LKW-Parkplätze.

    Tiefensee sagte heute in Berlin: "Ich spreche sehr viel mit
    LKW-Fahrern und weiß um ihre Nöte, einen Parkplatz zu finden,
    wenn die Ruhezeiten beginnen. Wir werden - mit Unterstützung
    der Länder - sofort beginnen, vorhandene Freiflächen auf
    Rastanlagen für LKW-Parkplätze zu nutzen. Die Studie zeigt,
    dass wir vorhandene Kapazitäten effizienter ausnutzen können.
    Wir erreichen damit eine spürbare Entlastung an den
    Autobahnen. Natürlich werden wir auch neue Parkplätze planen
    und realisie-ren."
   
Das Bundesverkehrsministerium setzt das laufende Ausbauprogramm zur Verbesserung des Parkflächenangebots auf Rastanlagen der Bundes-
autobahnen gemeinsam mit den Ländern beschleunigt um. Dafür sind bis 2015 insgesamt 260 Millionen Euro vorgesehen. Der Bund begrüßt, dass einige Länder zwischenzeitlich Planungsstäbe für die schnellere Realisierung von Neu- und Ausbaumaßnahmen von Rastanlagen gegründet haben.

Erste Pilotprojekte zur besseren Auslastung vorhandener Parkplätze
sind bereits angelaufen.

    "Mit innovativen Ideen und modernster Technik werden wir die
    Parkraumbewirtschaftung in den kommenden Jahren deutlich
    verbessern", so Tiefensee weiter.  "Mit   elektronischen
    Anzeigen sollen LKW-Fahrer frühzeitig erkennen, ob an der
    nächsten Rastanlage freie Parkplätze zur Verfügung stehen.
    Dazu können Staumeldungen im Radio durch Informationen über
    die LKW-Parkplatzsituation ergänzt werden. Das dient der
    Sicherheit der LKW-Fahrer und aller anderen
    Verkehrsteilnehmern auf unseren Autobahnen."

B 6 n  Bau der “Nordharzautobahn“ im Plan

Der Bau der so genannten Nordharzautobahn (B 6 n) kommt gut voran. “Die
B 6 n ist eines unserer wichtigsten Verkehrsvorhaben“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre am 17. September bei einem Arbeitsbesuch an der Baustelle nahe Güsten (Salzlandkreis). Als bedeutende West-Ost-Querverbindung erschließe sie den gesamten Raum nördlich des Harzes, binde ihn an die anderen großen europäischen Verkehrsachsen an und bilde damit das Rückgrat für die weitere wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Region.

Erst Anfang dieses Monats wurde mit der Anschlussstelle Güsten-Ost ein weiteres Teilstück der neuen Trasse für den Verkehr freigegeben. Die Bau-
arbeiten an dem sich anschließenden BA 13.2 (Richtung Osten; Ortsumgehung Güsten) haben bereits begonnen. Derzeit entstehen dort insgesamt acht Brücken. Mit dem Bau an der Strecke mit einer Gesamtlänge von rund 5,7 Kilometern wird voraussichtlich im Herbst dieses Jahres begonnen. Dieses Teilstück endet dann in unmittelbarer Nähe der A 14 (künftige AS Ilberstedt).

Für die noch fehlenden rund zweieinhalb Kilometer bis zum Kreuz B 6 n / A 14 (BA 13.3) besteht noch kein Baurecht. Eine Entscheidung des Bundesverwal-
tungsgerichts Leipzig hierzu wird im Herbst 2008 erwartet. Nach ihrer Gesamtfertigstellung wird die dann rund 87 Kilometer lange *Nordharzautobahn“ die Autobahnen A 395 und A 14 direkt miteinander verbinden.

Nach Auskunft des Ministers kann die *Nordharzautobahn“ beginnend an der
A 395 (Autobahndreieck Vienenburg) inzwischen auf einer Gesamtlänge von fast 78 Kilometern befahren werden. Damit seien auch die Ortsumgehungen Stapelburg, Ilsenburg, Drübeck, Darlingerode, Wernigerode, Benzingerode, Heimburg, Blankenburg, Westerhausen, Quedlinburg, Hoym und Aschersleben verkehrswirksam.

250.000 Notrufe pro Jahr

Die Notrufvermittlung für die mehr als 16.000 Notrufsäulen entlang der
Bundesautobahnen ist auch in den kommenden zehn Jahren gewährleistet.

Nach einer europaweiten Ausschreibung hat das Bundesverkehrsministerium diese Aufgabe ab dem 1.1.2009 erneut dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft Dienstleistungs GmbH (GDV DL) übertragen. Die GDV DL nimmt die Notrufvermittlung bereits seit 1999 wahr.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee sagte in Berlin:

    "Immer mehr Menschen sind mit einem Handy unterwegs, trotzdem
    bleiben die orangefarbenen Säulen für die Verkehrssicherheit
    auf unseren Autobahnen auch in Zukunft unverzichtbar.
    Verkehrsteilnehmer, die eine Panne haben oder andere Hilfe
    brauchen, werden zügig an die Rettungsstellen oder die
    benötigten Hilfsorganisation vermittelt. Durch die exakte und
    automatische Erfassung der Standortdaten sparen die
    Rettungskräfte viel Zeit. Das kann Leben retten."
   
Im vergangenen Jahr wurden 250.000 Notrufe registriert. Die Notrufvermittlungs-
zentralen sind rund um die Uhr in mehreren Sprachen erreichbar.

Notrufsäulen sorgen weiter für
mehr Verkehrssicherheit an Autobahnen

A 9  Bauarbeiten bei Dessau

Am kommenden Mittwoch (17.09.) beginnen an der A 9 im Bereich Dessau auf beiden Richtungsfahrbahnen Deckenbauarbeiten. Es wird jeweils halbseitig gebaut, so dass für jede Richtungsfahrbahn grundsätzlich jeweils zwei Fahrstreifen in den Baustellenbereichen zur Verfügung stehen.

Da auch die Anschlussstellen (AS) Dessau-Ost und Dessau-Süd in die Arbeiten einbezogen werden, sind hier zeitweilige Vollsperrungen notwendig. Ent-
sprechende Umleitungen sind ausgeschildert. In Spitzenzeiten, insbesondere freitags und sonntags jeweils am Nachmittag, können Staus nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Die Baumaßnahme soll voraussichtlich um den 7. November 2008 herum abgeschlossen sein.

Tunnelsicherheit gilt auch für Einhausung

A 1 bleibt länger Baustelle

(straßen.nrw). Die Einhausung der A1 in Köln-Lövenich wird an die neuesten, nochmals verschärften Sicherheitsstandards der "Richtlinien für die Ausstattung und den Be-trieb von Straßentunneln" (RABT) angepasst.
Allerdings: Der Bau der Einhausung dauert länger und wird deutlich teurer als
zunächst geplant. Die Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln sind nach den schweren Brandkatastrophen im Mont Blanc-, Tauern- und Gotthardtunnel Ende der 1990er Jahre mehrfach verschärft worden. Die Einhausung Lövenich war ursprünglich gar nicht als ein Bauwerk, für das diese Richtlinien gelten, konzipiert worden. Im Gegenteil: Die Einhausung sollte ein Pilotprojekt in Leichtbauweise werden. Die Konstruktion aus Stahl und Glas sollte mit einem Minimum an technischer Ausstattung auskommen.

Inzwischen ist klar, dass höchste Sicherheitsstandards in der 1,5 Kilometer
langen Einhausung nur erreicht werden können, wenn die "RABT" gelten. Kurze
Fluchtwege, Lüftungsanlagen, Lautsprecher, Videoüberwachung, Tunnelsperranlagen - Sicherheit hat ihren Preis.
Die neuen Anforderungen können aber nicht nur mit zusätzlichen technischen
Einrichtungen erfüllt werden, sie machen auch konstruktive Änderungen nötig. Das Entwässerungskonzept musste ebenso geändert werden wie das Gefälle der Löschwasserleitungen. Betonfertigteile brauchen größere Dimensionen, Änderungen bei den Schalungs-, Bewehrungs- und Betonarbeiten sowie den Pfahlgründungen sind teilweise erforderlich. Statische Neuberechnungen und Materialänderungen sind jetzt beschlossen, so dass am Projekt Einhausung zügig weitergearbeitet werden kann.

Straßen.NRW rechnet jetzt mit einer Fertigstellung nicht vor dem Jahr 2012. Die
Gesamtkosten erhöhen sich auf rund 150 Millionen Euro.

A 1  Vollsperrung 17. bis 20.10. im Bereich Remscheid

Die Sperrung betrifft in Fahrtrichtung Dortmund die Strecke ab dem Autobahnkreuz (AK) Leverkusen bis zur Anschlussstelle (AS) Remscheid und in Fahrtrichtung Köln den Bereich vom AK Wuppertal-Nord bis zur AS Wermelskirchen.
Die Sperrzeit beginnt am Freitag, 17.10., um 23 Uhr und soll bis spätestens Montag 20.10., um 5 Uhr dauern.

(Straßen.NRW) Grund für die Sperrung sind nach Auskunft des Planungs- und Baucenters Ruhr von Straßen.NRW die weiteren Ausbauarbeiten der A 1 auf sechs Fahrstreifen. An diesem Wochenende werden hier Bauteile für die Brücke Einsiedelstein eingehoben. Die 90 Meter langen vormontieren Stahlprofile können aus Sicherheitsgründen nur bei Vollsperrung der Autobahn eingehoben und montiert werden. Das Wochenende nach dem Ende der Herbstferien ist für diese Arbeiten das günstigste Zeitfenster, da dann die Verkehrsbelastung deutlich geringer ist.
Umleitungsstrecken sind zwischen dem AK Wuppertal Nord (A 1 / A 46 / A 43) und dem Autobahnkreuz Leverkusen (A 1 / A 3) weiträumig ausgeschildert.
Um spätere Eingriffe in den Verkehr zu verringern, wird Straßen.NRW die Sperrung für weitere notwendige Arbeiten nutzen: Im Bereich der AS Wuppertal-Langerfeld werden Wartungs- und Markierungsarbeiten an der Verkehrssicherung der Baustelle durchgeführt, im Bereich der Tank- und Rastanlage Remscheid wird an der Straßenentwässerung gebaut..

A 8  Vollsperrung zwischen Burgau und Günzburg

BAB A 8 Ulm – Augsburg – München
Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen Burgau und Günzburg
in der Nacht von Samstag, 18.10.2008 auf Sonntag, 19.10.2008

(ABDSB)  In Vorbereitung auf den 6-streifigen Autobahnausbau zwischen Augsburg und Ulm wird seit Spätsommer letzten Jahres die bestehende Eisenbahnüberführung der Bahnlinie Augsburg – Ulm über die A 8 bei Burgau neu gebaut.
Im Herbst letzten Jahres wurde mit den Dammschüttungen für die Bahnbehelfs-
brücke begonnen, die Anfang Mai 2008 errichtet wurde und über die der Zugverkehr seither läuft. Im Juli wurde die alte Eisenbahnbrücke abgebrochen und Mitte September durch eine neue Gitterkonstruktion ersetzt.

Inzwischen sind die Gleisarbeiten auf der neuen Brücke abgeschlossen, so dass am kommenden Wochenende die Behelfsbrücke entfernt werden kann. Diese Arbeiten beanspruchen voraussichtlich 10 Stunden.

Daher wird die BAB A 8 am 18.10.2008 bis 19.10.2008 (Samstag/Sonntag) in der verkehrsarmen Zeit zwischen 20:00 Uhr und 06:00 Uhr des folgenden Tages
in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt.

Die Umleitungen von der Anschlussstelle Burgau und von der Anschlussstelle
Günzburg aus erfolgen über die offiziell ausgewiesenen U-Strecken des untergeordneten Straßennetzes (U64 und U39, siehe beigefügter Lageplan).
Entsprechend dem vorgesehenen Abbaukonzept kann der Verkehr ab Sonntagvormittag wieder ungehindert fließen.

Für die auftretenden Behinderungen bitten wir die Verkehrsteilnehmer um Verständnis. .

A 5  Ausfall des Steuerrechners

Ausfall des Steuerrechners der Streckenbeeinflussungsanlage auf A 5 zwischen Frankfurt-Zeppelinheim und Friedberg
Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung
arbeiteten mit Hochdruck an Lösung des Problems

Auf der A 5 zwischen Frankfurt-Zeppelinheim und Friedberg war am Nachmittag des 30.09.2008  der Steuerrechner der Streckenbeeinflussungsanlage ausgefallen. Die Folge: Abschnittsweise Verkehrsbehinderungen.

Wolfgang Scherz, Präsident des Hessischen Landesamtes für Straßen- und Verkehrswesen: „Bei den Verkehrsteilnehmern möchten wir uns für die Verkehrsbehinderungen entschuldigen, zusammen mit der Herstellerfirma arbeiten unsere Ingenieure mit Hochdruck an der Lösung des Problems. An diesem konkreten Fall wird zugleich aber auch die Effizienz des Projektes „Staufreies Hessen 2015“ deutlich. Die Verkehrsteilnehmer erleben ganz konkret, was es bedeuten würde gäbe es das Projekt „Staufreies Hessen 2015“ nicht.“

Auf Hessens Straßen stecken die Autofahrer nämlich immer seltener im Stau. Nach einer Auswertung der Straßen- und Verkehrsverwaltung bildeten sich in der ersten Jahreshälfte 2008 rund 5000 Staus auf den Autobahnen. Im gesamten Jahr 2007 seien es rund 16000 gewesen. Auch bei der Entwicklung der Stauzeiten sind die Erwartungen mehr als erfüllt worden. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 steckten Autofahrer rund 8000 Stunden fest. Auf das ganze Jahr hochgerechnet bedeutet dies im Vergleich zu 2004 einen Rückgang um mehr als 80 Prozent.

Scherz: „Die Zahlen belegen, dass die Initiative «Staufreies Hessen 2015» Wirkung zeigt. Als besonders wirkungsvoll erweisen sich hierbei die temporäre Seitenstreifenfreigabe und dynamische Informationstafeln für die Verkehrslenkung. Mehr als die Hälfte des rund 1000 Kilometer langen Autobahnnetzes in Hessen sind bereits heute staufrei, wenn es dort nicht gerade zu Unfällen oder Pannen kommt.

A 30  Baubeginn bei Bad Oeynhausen

(Straßen.NRW) Nach mehr als 30 Jahren Planung stechen Vertreter von Bund und Land in der kommenden Woche symbolisch den Spaten bei Bad Oeynhausen für ein neues Teilstück der A30. Ziel der fast zehn Kilometer langen Autobahn im Norden von Bad Oeynhausen ist eine spürbare Entlastung des Ortes. Zudem soll die Verbindung zwischen A 30 und A 2 wesentlich leistungsfähiger werden und die vorhandene Lücke in der großräumigen Verbindung zwischen Osnabrück und Rheine im Westen sowie Hannover und Berlin im Osten geschlossen werden. Fast 170 Millionen Euro Baukosten hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen ermittelt.
Den symbolischen Spatenstich übernehmen:
Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium
Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW.

Die Einwohner sind zum Spatenstich herzlich eingeladen.

Termin: Mittwoch, 22. Oktober 2008, 8.50 Uhr
Ort: Eidinghausener Straße 197, 32549 Bad Oeynhausen

A 4  Tunnelanstich für Jagdbergtunnel 

Im Beisein von Ministerpräsident Dieter Althaus und Verkehrsminister Gerold Wucherpfennig erfolgte am Donnerstag, dem 25. September 2008, um 14 Uhr der sogenannte Tunnelanschlag für den Jagdbergtunnel. Vergleichbar mit einem ersten Spatenstich wird damit der Baubeginn des Tunnels feierlich begangen.

Bis Frühjahr 2012 soll der 3,1 km lange Jagdbergtunnel fertig gestellt werden. Ab diesem Zeitpunkt wird die gesamte A4 6-streifig ausgebaut und somit für einen erwarteten Verkehrszuwachs auf bis zu 80.000 Fahrzeugen pro Jahr (2020) gerüstet sein. Die Gesamtkosten des Projekts werden sich auf rund 295 Mio. Euro belaufen.

Ministerpräsident Althaus betont vorab: „Der Tunnelanschlag des Jagdberg-
tunnels bringt uns der Vollendung des VDE-Projekts Nr. 15 wieder einen Schritt näher. Als Ost-West Verkehrsachse mit überregionaler Bedeutung hat die A4 für Thüringen eine herausragende Erschließungs- und Entlastungsfunktion“.

„Die aufwendige Suche nach der optimalen Streckenführung hat sich gelohnt. Durch den vollständigen Rückbau der alten Trasse wird der Verkehr vollständig aus dem Fauna–Flora-Habitat Leutratal verlagert. Der Tunnelbau verbessert die Situation für Natur und Bewohner in der Region nachhaltig“, so Wucherpfennig.

Tunnelpatin wird die Thüringer Landtagsabgeordnete Birgit Pelke.

Neue Sichtschutzblenden: Von je zwei Mann schnell und leicht aufgebaut

Sichtschutzblenden auf Autobahnen

Innovativer Vorstoß von Straßen.NRW hilft Staus zu vermeiden

(straßen.nrw). Staus durch Gaffer sollen künftig reduziert werden. Das zumindest ist das Ziel eines Pilotprojektes, das Straßen.NRW Geschäftsführer
Ralf Pagenkopf heute zusammen mit Polizeidirektor Jürgen Bielor von der Autobahnpolizeiwache Neuss auf der A 57 präsentierte.
Auf einem Anhänger, der auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Kaarst steht, sind mobile Sichtschutzelemente gelagert, die auf Anforderung durch die Polizei
schnell zu einem Unfallort geschafft werden können. Ein Sichtschutzelement
besteht aus einem Tragrahmen mit blickdichter Folienbespannung. Der Anhänger mit allem nötigen Zubehör enthält 40 Sichtschutzblenden für eine Strecke von 100 Metern. Der Sichtschutz lässt sich je nach örtlichen Gegebenheiten in wenigen Minuten aufstellen und bleibt bis zur Windstärke 5 sicher stehen. Das wird durch Entlastungsöffnungen in der Folie erreicht, die durch flexible, bei Wind ausweichende, Folienabdeckungen blickdicht gehalten werden. Durch die einzelnen Elemente ergibt sich eine Vielfalt von Aufstellmöglichkeiten. Diese Vielfalt ermöglicht es, für unterschiedlichste Einsatzfälle das System zu nutzen. Die Anschaffung des Anhängers, der jetzt auf den Streckenabschnitten der AM Kaarst und der Autobahnpolizeiwache Neuss als Prototyp getestet werden soll, hat 41.500 Euro gekostet.
Mit dem System hat Straßen.NRW das Rad nicht neu erfunden. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Polizei und Straßen.NRW hatte sich bei der holländischen Straßenbauverwaltung das dort eingesetzte System vorstellen und über deren Erfahrungen berichten lassen. Die Idee für den Sichtschutz zur Vermeidung von Staus kam aus der Mitarbeiterschaft des Landesbetriebes und war als zweiter Preis bei einem Straßen.NRW internen Mitarbeiterwettbewerb zur Stauvermeidung im Jahr 2007 prämiert worden.
Straßen.NRW-Geschäftsführer Ralf Pagenkopf lobte den Ideengeber: "Ein
kundenfreundlicher Betrieb wie Straßen.NRW braucht zur Stauvermeidung innovative Entwicklungen und kreative Mitarbeiter". Polizeidirektor Jürgen Bielor zeigte sich zuversichtlich, dass der Sichtschutz eine positive Wirkung haben werde."Staus durch Gaffer werden sich damit in vielen Fällen verhindern lassen.Darüber hinaus werden wir durch die Reduzierung von Verkehrsunfällen an
Stauenden zusätzlich einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten
können."
Die mobilen Sichtschutzelemente werden zunächst ein Jahr lang intensiv getestet und nach erfolgreichem Verlauf an etwa 25 Autobahnmeistereien ausgegeben. Allein an Rhein und Ruhr kommt es durch Stausituationen zu rund 750 Unfällen im Jahr. Der volkswirtschaftliche Schaden durch Staus ingsesamt wird auf einen dreistelligen Millionenbetrag geschätzt. Allein schon durch 10% weniger Staus würde sich diese Investition sehr schnell bezahlt machen.

A 61  830 zusätzliche Lkw-Parkplätze 

Das Problem der überlasteten Tank- und Rastanlagen hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr verschärft. Aktuell geht der Bundesverkehrsminister von derzeit etwa 14 000 fehlenden Stellplätzen auf deutschen Autobahnen aus. Dabei entstehen Gefahren nicht nur durch übermüdete Lkw-Fahrer, vielmehr entstehen auf den überfüllten Tank- und Rastanlagen selbst zunehmend gefährliche Situationen. „Vermehrte Unfälle mit Lkw sind bei einem Anhalten dieser Situation programmiert. Rheinland-Pfalz hat dies erkannt und handelt“, so Verkehrsminister Hendrik Hering am 7.10.2008 in Mainz. „Als erstes und derzeit bundesweit einziges Land sind wir momentan dabei, im Rahmen des ,Masterplans Güterverkehr und Logistik’ eine Projekt-
gruppe ,Lkw Parkplätze’ einzurichten. Vorgesehen ist, bis 2011 insgesamt 830 zusätzliche Lkw-Parkplätze an der A 61 einzurichten“, teilte Hering mit.

Darüber hinaus solle die A 61 jetzt mit einer Art „Parkleitsystem“ ausgerüstet werden. Als erster Parkplatz an der A 61 sei die T&R Anlage Brohltal Ost mit einem System ausgestattet worden, das den Lkw-Fahrern die Parkplatzbelegung in Abständen von 700 und 300 Meter vor der Ausfahrt anzeige. Dabei sollen auch die Informationsweitergabe in das Internet sowie in die Onboard-Units der Lkws getestet werden.

Bereits vor über drei Jahren war die Landesregierung das Problem der überlasteten Tank- und Rastanlagen mit einem auch technologisch innovativen neuen Ansatz angegangen: mit dem „intelligenten - telematisch gesteuerten - Parkplatz“ (Kolonnenparken). Das Projekt wurde mit einer wissenschaftlichen Begleitung auf der Tank- und Rastanlage Montabaur durchgeführt.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat nun zur kurz- bis mittelfristigen Schaffung zusätzlicher Lkw-Stellplätze an Rastanlagen ein Investitionsprogramm bis 2015 von insgesamt 260 Millionen Euro aufgelegt. Neben den bewirtschafteten Rastanlagen können über dieses auch die unbewirtschafteten Anlagen ausgebaut werden.

Da dieses Thema zu den drängendsten im bundesdeutschen Fernstraßenbau zählt, wird in Rheinland-Pfalz mit Hochdruck an weiteren Maßnahmen gearbeitet, führte Hering aus und nannte beispielhaft:

• das Gesamtkonzept A 61 sowie Gesamtkonzepte auf der A 6,
• das vorgesehene Parkleitsystem als Verbindung aller Parkflächen auf der A 61
  und auf der A 6,
• das fertig gestellte Parkinformationssystem an der Tank- und Rastanlage
  Brohltal,
• das Kolonnenparken als innovatives System,
• das PPP-Projekt (Public Private Partnership) „Lkw-Stellplätze“ in Zusammenarbeit mit einem Tank- und Rastanlagenbetreiber.

„Insgesamt befindet sich Rheinland-Pfalz mit diesem Gesamtpaket im Ländervergleich in einer vorderen Position“, so Hering abschließend.

BASt unter neuer Leitung

(BASt) Dr.-Ing. Peter Reichelt wurde zum neuen Präsidenten der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) bestellt. Am 30. September 2008 führte ihn der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, in sein Amt ein und verabschiedete den bisherigen Amtsinhaber, Prof. Dr.-Ing. Josef Kunz, der seit Februar 2008 die Abteilung Straßenbau und Straßenverkehr im Verkehrsministerium leitet.

Prof. Dr. Kunz (Jahrgang 1953) studierte Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Berlin. Berufliche Erfahrungen sammelte er in der Bauindustrie, bei der Deutschen Bundesbahn und als Wissenschaftlicher Assistent an der damaligen Universität-Gesamthochschule-Essen im Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsbau. 1990 trat Kunz zum ersten Mal seinen Dienst im BMVBS an und wurde Referent in der „Verkehrspolitischen Grundsatzabteilung“. Von 1995 bis 1997 war er stellvertretender Leiter des Referats „Telematik im Verkehr“. Von 1998 bis 2002 leitete er das Referat „Investitionen in öffentliche Fernverkehrssysteme, Grundsatzfragen der Infrastrukturfinanzierung“. 2002 übernahm er das Amt des Präsidenten der BASt. 2008 wechselte er erneut ins BMVBS als Leiter der Abteilung „Straßenbau, Straßenverkehr“. Seit seiner Pro-motion 1991 ist Josef Kunz zudem Lehrbeauftragter im Fachbereich Bauwissenschaften an der heutigen Universität Duisburg-Essen, die ihn 2006 zum Honorarprofessor ernannte.

Sein Amtsnachfolger, Dr.-Ing. Peter Reichelt, studierte Bauingenieurwesen an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, an der er auch promovierte. Nachdem er als Leiter des Hauptsachgebiets Planung des Autobahnamtes Montabaur tätig war, nahm er 1990 seinen Dienst im Bundesministerium für Verkehr als Referent in der Straßenverkehrstechnik auf. 1994 wechselte er zur BASt als Bereichsleiter „Straßen- und Brückenbau“. Nach einer Umorganisation wurde Reichelt zum Abteilungsleiter „Straßenbautechnik“ ernannt, seit 1996 ist er Vertreter des Präsidenten der Bundesanstalt.

Sowohl Dr. Peter Reichelt als auch Prof. Dr. Josef Kunz engagieren sich in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien.

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Minister Wolfgang Tiefensee führt Dr.-Ing. Peter Reichelt in sein Amt ein und verabschiedet den bisherigen
Amtsinhaber Prof. Dr.-Ing. Josef Kunz (Foto: BASt).

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Detailaufnahmen: Vorrichtungen zum Winddurchlass und stabile Halterungen

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Sicht des Verkehrsteilnehmers: links in Fahrrichtung und rechts von der Gegenseite

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Reize können Straßen sicherer machen

(straßen.nrw). Zusätzliche Gestaltungselemente können durch Ihre Reize die Straßen in Nordrhein-Westfalen sicherer machen. Das kündigte der Landes-
betrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen am 14.10. beim jährlichen Treffen seiner 80 "Sicherheitsauditoren" in Gelsenkirchen an. Eine Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Psychologische Diagnostik der Universität Köln habe man in der vergangenen Woche beim Deutschen Straßen- und Verkehrskongress in Düsseldorf vereinbart. Professor Dr. Egon Stephan hatte am Stand von Straßen.NRW über Möglichkeiten der Straßenraumgestaltung referiert. In reizarmen Bereichen kann so die  Aufmerksamkeit der Fahrer erhöht werden.
Denkbar seien eine einheitliche farbige Gestaltung von Brücken und Lärmschutzwänden bis hin zu Kunstwerken neben der Fahrbahn oder eine abwechslungsreichere Bepflanzung der Straßenböschungen, um die Sicht auf die Landschaft der Region freizugeben.

Die Verkehrsicherheit auf seinen Straßen ist für Straßen.NRW ein wesentliches
Element schon während der Straßenplanung. Der Landesbetrieb Straßenbau
Nordrhein-Westfalen führt seit 2002 jährlich mehr als 200 so genannte
Sicherheitsaudits durch. Jede Niederlassung von Straßen.NRW beschäftigt
"Sicherheitsauditoren", die alle vier Phasen einer Straßenplanung von der
Vorplanung über den Vorentwurf und den Ausführungsentwurf bis zur
Verkehrsfreigabe begleiten. Die Auditoren können sich ein unabhängiges Urteil
erlauben, weil sie zuvor nicht in die jeweilige Straßenplanung eingebunden
werden. Der Auditor versetzt sich während seiner Prüfung in die Lage der
Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger und hat das Ziel, die örtlichen
Gegebenheiten optimal auf die Straßennutzer abzustimmen und potenzielle
Gefahrenquellen schon im Vorfeld zu beseitigen. Gefahrenquellen können unsichere Kurvenfolgen genauso sein wie schlecht positionierte Verkehrsschilder oder zu kurvige Radwege. Die Straße soll schon sicherer gemacht werden, bevor das erste Auto über den Asphalt rollt.

A 48  Grunderneuerung zwischen
Polch und Kaifenheim abgeschlossen

 

(MWVLW). Die Fahrbahnsanierung der A 48 in Fahrtrichtung Trier zwischen der Anschlussstelle Polch und der Tank- und Rastanlage Elztal ist abgeschlossen. Bereits an diesem Wochenende wird die Rückumleitung des Verkehrs in Fahrtrichtung Trier vorgenommen. Dies teilte der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering heute in Mainz mit. Für die Baumaßnahme war der gesamte Verkehr auf die Fahrbahn in der Gegenrichtung geleitet worden. Der weitere Rückbau der Baustellenverkehrsführung sowie das Schließen der Mittelstreifenüberfahrten sollen im Laufe der kommenden Woche abgeschlossen werden.

In knapp viermonatiger Bauzeit wurde der rund vier Kilometer lange Autobahnabschnitt über die gesamte Fahrbahnbreite von 11,50 Meter von Grund auf erneuert, da die fast 40 Jahre alte Betonfahrbahn in dem gesamten Abschnitt starke Schäden aufwies. Eine besondere Herausforderung war dabei die stark befahrene Anschlussstelle Mayen. Zur Durchführung der Bauarbeiten musste die dortige Verkehrsführung mehrfach verändert werden. Die alte Betonfahrbahn wurde auf der gesamten Erneuerungsstrecke Ressourcen schonend als Unterlage weiter verwendet und mit einem 30 cm dicken Asphaltpaket überbaut. Mit den durchgeführten Arbeiten entspricht der Abschnitt jetzt den aktuellen Richtlinien des Bundes für hoch belastete Autobahnen. Damit ist jetzt ein weiterer Abschnitt der A 48 fit für die Verkehrsbelastungen der nächsten Jahrzehnte. „Durch die Sanierungsarbeiten wurden in diesem Teilabschnitt der A 48 die Verkehrssicherheit und auch der Fahrkomfort deutlich verbessert“, stellte Hering fest. Die Baukosten in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro trage der Bund als Baulastträger für die Autobahnen.

Auch die vor gut drei Wochen in dem Folgeabschnitt begonnene Grunderneuerung der Fahrbahn zwischen Ochtendung und Polch - ebenfalls in Richtung Trier - soll bei guter Witterung noch in diesem Jahr fertig gestellt werden.

Der Erhalt der Straßeninfrastruktur insgesamt sei eine verkehrspolitische Schwerpunktaufgabe des Bundes und des Landes, so der Minister weiter. Die Erneuerung schlechter Straßenabschnitte sei eine wichtige und richtige Investition in eine sichere und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Hering dankte dem Bund für die Bereitstellung der notwendigen Erhaltungsmittel für die rheinland-pfälzischen Bundesfernstraßen. Rund 92 Millionen Euro konnten alleine in Rheinland-Pfalz im Jahr 2007 in den Erhalt der Autobahnen investiert werden. Für das Jahr 2008 werden Investitionen in gleicher Größenordnung angestrebt. „Dies versetzt uns in die Lage, die dringend notwendigen Erneuerungsmaßnahmen im rheinland-pfälzischen Autobahnnetz intensiv fortzuführen. Ein Schwerpunkt hierbei ist die Sanierung der A 1/A 48, Koblenz - Trier“, sagte der Minister abschließend.

A 30  1. Spatenstich Nordumgehung Bad Oeynhausen

Letzte neun Ampeln zwischen Amsterdam und Moskau fallen weg

(straßen.nrw/BMVBS). Mit einem neuen Autobahnteilstück im Verlauf der A3 0 muss sich der Ost-West-Verkehr in den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford künftig nicht mehr durch Bad Oeynhausen zwängen, sondern wird im Norden um die Stadt herum geführt. Damit wird die Autobahnlücke zwischen den Regionen Osnabrück und Rheine im Westen sowie Hannover und Berlin im Osten geschlossen.
In fünfeinhalb Jahren soll der Verkehr auf der fast zehn Kilometer langen neuen
Autobahn fließen. Mit 169 Millionen Euro veranschlagt der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen die Kosten für die beginnenden Bauarbeiten. Heute (22.10.) gaben Vertreter von Bund und Land den offiziellen Startschuss. Zum Spaten griffen Matthias von Randow, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Wittke, Günter Kozlowski, Staatssekretär im Verkehrsministerium von Nordrhein-Westfalen, und Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz.

Verkehrsminister Oliver Wittke betonte in Vertretung von Ministerpräsident
Jürgen Rüttgers, die Verlängerung der A 30 sei wichtig, um die Lebens- und
Wohnbedingungen an den Ortsdurchfahrten zu verbessern: "Für sie reduzieren sich die Emissionen von Lärm und Schadstoffen fast um die Hälfte." Wittke erinnerte zugleich an das Ziel der Landesregierung, die Verkehrsinfrastruktur zu stärken: "Vor 2005 wurden viele Maßnahmen blockiert. Wir dagegen haben die Zahl der Planfeststellungsverfahren deutlich erhöht: 2004 gab es ein einziges
Planfeststellungsverfahren. 2005 waren es 6. 2006 waren es 14 und 2007 bereits 19."

"Die neue A 30 wird den Ort Bad Oeynhausen nicht nur von Lärm und Schadstoffen befreien, wir erhöhen auch die Verkehrssicherheit in der Region", sagte Winfried Pudenz. Bislang quälten sich die Verkehrsteilnehmer in 20 Minuten und mehr durch Bad Oeynhausen, über die fertige Autobahn werden sie sechs Minuten brauchen.
Nach der Verkehrsprognose für 2020 ohne neue Autobahn würden täglich rund 57.000 Fahrzeuge die B 61 durch Bad Oeynhausen nutzen, mit Fertigstellung der Autobahn lediglich 29.200. "Und wenn der Verkehr flüssig läuft, geht auch die Zahl der Unfälle zurück, zumal mit diesem Lückenschluss die letzten neun Ampeln zwischen Amsterdam und Moskau entfallen", so Pudenz.

Die Planungen bis 2014 sehen 9.521 Meter neue Autobahn und 1.939 Meter neue Bundesstraße der B 61 vor. Zudem entstehen drei Autobahnanschluss-
stellen und das Autobahnkreuz Löhne wird umgebaut. Der Fluss Werre wird von der Autobahn zweimal mit Hilfe von zwei Schrägseilbrücken überquert. Für den Lärmschutz der Anwohner sorgen ein 450 Meter langer Tunnel, der bis zu zehn
Meter tiefe Einschnitt der Autobahn auf 4.500 Metern, 3.700 Meter Lärmschutz-
anlagen und so genannter offenporiger Asphalt auf einer Länge von 750
Metern im Bereich der Tunnelportale. Als Ersatz für den Eingriff in die Natur
wird eine Fläche von 150 Fußballfeldern (rund 125 Hektar) landschaftspflegerisch gestaltet.

Der Straßenbau erfolgt in vier Abschnitten. Erste Tätigkeiten haben mit dem Bau
von "Regenrückhaltebecken" und den Arbeiten von zwei Brücken begonnen. Als
Schrägseilbrücken werden die Werrebrücken zu einem sichtbaren Wahrzeichen der neuen Straße. Zudem verbleibt bei dieser Bauweise unterhalb der Brücke genügend Raum ohne störende Pfeiler, die die Fische, den Hochwasserabfluss oder die Kaltluftströme behindern könnten.

Der Bau der Brücken, des Tunnels und der Lärmschutzwände orientiert sich an
einem Gestaltungsentwurf. Für die gesamte Neubaustrecke wurde ein
differenziertes Farbkonzept entwickelt, die Brückengeländer werden dabei
besonders gestaltet. Die Lärmschutzwände, Gitterzäune und Bepflanzungen entlang der Straße dienen zudem den tief fliegenden Fledermausarten als Überflughilfen, um Kollisionen auf der Autobahn zu vermeiden. Für die Amphibien werden spezielle Leiteinrichtungen und Durchlässe unter der Autobahn gebaut.

  "Ich freue mich, dass wir heute mit dem Bau des noch fehlenden
    Teilstücks einer der wichtigsten West-Ost-Verbindung im
    transeuropäischen Autobahnnetz starten können. Das Ziel
    unseres Masterplans Güterverkehr und Logistik ist eine
    ökologische, ökonomische und sozial verträgliche
    Verkehrspolitik. Dazu zählt auch die Beseitigung von
    Nadelöhren, die Transporte entscheidend verlangsamen. Die
    aktuelle Verkehrsentwicklung, vor allem aber die
    Wachstumsprognosen für den Straßengüterverkehr machen den
    Lückenschluss an der A 30 besonders dringlich. Mit dem Neubau
    wird sie dem steigenden Güterverkehrsaufkommen zwischen West-
    und Osteuropa auch künftig gewachsen sein", so
    Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in Berlin.
   
Ganz wichtig sei auch die Aussicht auf eine Entlastung des Zentrums
von Bad Oeynhausen. Erwartet werde ein Rückgang des Verkehrs um etwa
60 Prozent. Bei derzeit rund 50.000 Fahrzeugen mit hohem Lkw-Anteil
täglich bedeute dies eine deutliche Verbesserung der Wohn- und
Lebensqualität für viele Anwohner. Die voraussichtlich bis 2014
dauernden Bauarbeiten beinhalten zudem neben der anspruchsvollen
architektonischen Gestaltung aller Ingenieurbauwerke und deren
Einbindung in die Landschaft umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen für die
Anwohner.

    Tiefensee: "Die künftigen Nutzer der A 30, die zwischen den
    Niederlanden und Polen unterwegs sind, werden eine moderne und
    nachhaltige Verkehrsinfrastruktur vorfinden."

 A 64  INSTANDSETZUNG DER SAUERTALBRÜCKE
BEI LANGSUR/MESENICH

Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Großherzogtum Luxemburg

(LBM). An der Sauertalbrücke laufen die Instandsetzungsarbeiten an den Schweißnähten auf Hochtouren. Wie bereits berichtet, weist das Bauwerk auf der A 64 bei Langsur und Mesenich erhebliche Schäden an den Nähten unter den rechten Fahrspuren auf. Dort befinden sich Stahlprofile, die mit der Fahrbahnplatte verschweißt sind. Die Risse wurden bei der turnusmäßigen Prüfung des Bauwerks festgestellt.

Ursache ist die ständig zunehmende Zahl der Fahrzeuge mit immer größerem Gewicht, die über die Sauertalbrücke fahren.
Über die Sauertalbrücke fahren durchschnittlich täglich etwa 30.100 Kraftfahrzeuge, der Anteil des Schwerverkehrs liegt bei rund 16,7 Prozent. Noch vor 18 Jahren, also 1990, waren es rund 6.700 Fahrzeuge, davon 9,4 Prozent Schwerlastverkehr. Dies bedeutet einen Verkehrszuwachs von circa 450 Prozent.

Verkehrssicherheit und Standfestigkeit der Brücke sind durch die Risse jedoch nicht beeinträchtigt.

Bei der Instandsetzung der Grenzbrücke zwischen Luxemburg und Rheinland-
Pfalz handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und der Bundesrepublik Deutschland. Die Kosten von rund 800.000 Euro werden von beiden Ländern getragen.

Eine erste Begutachtung der Schäden hatte ergeben, dass die Arbeiten an der Brücke bis Ende Dezember abgeschlossen werden könnten. Als nun jedoch im Lauf der vorbereitenden Maßnahmen unter anderem die Beschichtung von den Nähten entfernt wurde, zeigte sich ein größeres Schadensbild. Wegen dieser Entwicklung, die im Vorfeld trotz gründlicher Begutachtung nicht abzusehen war, muss nun ein zweiter Bauabschnitt für die Instandsetzung eingeplant werden. Die Instandsetzung unter der Fahrbahn in Fahrtrichtung Trier ist daher auf das kommende Jahr verlegt worden.

Die Arbeiten beginnen, sobald die Witterungsbedingungen dies zulassen. Die Verkehrssicherheit der Brücke ist aber nach wie vor nicht beeinträchtigt.
Aufgrund der allgemeinen Baustellensituation im Raum Trier wurde alles dafür getan, die zwangsläufig entstehenden Verkehrsbehinderungen auf ein Minimum zu reduzieren. So werden die Arbeiten von zwei Fahrgerüsten aus unternommen, die an der Sauertalbrücke angebracht sind. Auch, wenn die Instandsetzung der Sauertalbrücke sowie die bereits begonnene Maßnahme an der B 52 / A 64 die Verkehrssituation im Berufsverkehr zusätzlich belasten, können diese im Hinblick auf die im kommenden Jahr beginnenden Bauarbeiten an der Moselbrücke Ehrang (Bauzeit etwa zwei Jahre) nicht aufgeschoben werden.
Die Schweißarbeiten, die unter der Fahrbahn in Fahrtrichtung Luxemburg beginnen, können nur vorgenommen werden, wenn der Bereich des Bauwerks, an dem gearbeitet wird, weitgehend frei von Schwingungen und Erschütterungen ist. Daher ist die instand zusetzende rechte Fahrspur gesperrt und die Geschwindigkeit reduziert. Während der ersten Bauphase wird unmittelbar nach Abschluss der Schweißarbeiten die einspurige Verkehrsführung in Richtung Luxemburg abgebaut und - normale Witterungsbedingungen vorausgesetzt – die Fahrbahn ab Anfang November wieder komplett für den Verkehrsteilnehmer freigegeben.
Der Landesbetrieb Mobilität Autobahnamt Montabaur bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die dringenden Instandsetzungsarbeiten.

A 8  Millionen-Investitionen an der ehemaligen Autobahnmeisterei  Heimsheim geplant

Wie die “Pforzheimer Zeitung” meldet soll auf dem Gelände der früheren Autobahnmeisterei Heimsheim ein Eventcenter in historischem Rahmen entstehen. Die ehrgeizigen Pläne für das millionenschwere Vorhaben könnten bald Realität werden.

Neben einem Hotel ist in der Mitte der Anlage ein Rundturm vorgesehen. Die historische Gebäude sollen mit genutzt und in das Konzept mit einbezogen werden.  "Derzeit entwickeln wir mit einer Agentur zusammen ein Konzept", äußerte sich Rundturm-Geschäftsführer Dieter Bürkle. "Der unter Denkmalschutz stehende Teil mit großem Innenhof soll zu einem Bereich für optimale Präsentationen umgestaltet werden". Ideal sei dieser Bereich für Oldtimer- und Neuwagen-Vorstellungen. "Mit dem Charme der Natursandstein-Gebäude ist es auch eine ideale Bühne für andere Events, wie Ausstellungen, Auktionen, Sport- und Kulturveranstaltungen", ist er überzeugt. Träger des Projektes ist die Rundturm GmbH. Diese möchte "möglichst in Eigenregie mit Investoren und Interessenten aus der Region" arbeiten. Weiter soll hochwertige Gastronomie und ein Hotel zur Verfügung stehen. Die vermutete Investitionssumme betrage 15 bis 20 Millionen Euro.

Als weiteres Vorhaben schwebt den Eigentümern die Umnutzung des alten Silogebäudes zu einem Konferenz- und Tagungshotel und einem Fitness- und Wellnesspark vor. Weiter sollen Fläche für Gemeinschaftsbüros entstehen. Weithin sichtbares Markenzeichen soll ein rund 50 Millionen Euro teurer Rundturm werden, der "Konzernverwaltungen sehr repräsentativer Firmen" und Büro-Etagen beherbergt. Abschlussvorhaben soll ein Medien-, Kommunikations- und Technologiepark werden.

A 39  Linienführung genehmigt

Der Bund hat die vom Land vorgeschlagene Linienführung für die umstrittene Autobahn 39 von Lüneburg nach Wolfsburg im Wesentlichen genehmigt. Nun kann die Detailplanung in sieben Abschnitten beginnen, teilte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Uelzen mit. Eine Planfeststellung für die ersten Abschnitte soll im Jahr 2013 vorliegen. "Es kamen sehr viele Prüfaufträge aus dem umweltfachlichen Bereich", sagte Projektleiterin Annette Padberg.

Vergleiche auch: Autobahnmeisterei Heimsheim

15. MV in Niefern-Öschelbronn (Pforzheim)

Die Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern haben sich am 27.10,2008 mit dem Bund auf Prioritäten beim Bau der A 14 verständigt. Dies ist das Ergebnis nach einem Gespräch der Landesminister Dr. Karl-Heinz Daehre, Volker Schlotmann und Reinhold Dellmann mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.

(MIRLB) Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Wir haben uns auf die wichtigsten Abschnitte verständigt, die zuerst realisiert werden sollen. Der Brandenburger Teil gehört von der Elbe bis Karstädt zu den prioritären Abschnitten. Die Elbebrücke wird ebenso realisiert werden wie der Abschnitt nach Norden bis Karstädt. Auf dem Teilstück zwischen Karstädt und Ludwigslust Süd wird zunächst die B 5 weiter genutzt.“

Das sind die drei prioritären Abschnitte, die bis 2015 gebaut werden sollen.

Abschnitte zwischen den Anschlussstellen

Wolmirstedt – Stendal

Osterburg – Karstädt

Ludwigslust Süd – Schwerin

Diese Abschnitte bringen den größten Nutzen für die Autofahrer und die Wirtschaft, denn sie haben die höchste Verkehrsbelastung und bringen die größte Ersparnis bei der Fahrzeit. Die Verkehrsfreigabe erfolgt abschnittsweise bis spätestens 2015. Das Investitionsvolumen hierfür beträgt rund 775 Millionen Euro. Die weiteren Abschnitte sollen unter Verwendung von EU-Mitteln in der kommenden Strukturfondsperiode nach 2015 realisiert werden. Derzeit laufen die Planungen. In Brandenburg wird 2009 mit der Planfeststellung begonnen.

A 14  Prioritäten beim Weiterbau

A 14  Freigabe der Tank- und Rastanlage „Muldental“ Richtungsfahrbahn Nossen-Magdeburg

Ab dem 30. Oktober 2008, ca. 12:00 Uhr, wird den Verkehrsteilnehmern die vom Autobahnamt Sachsen neu gebaute Tank- und Rastanlage „Muldental“ an der Bundesautobahn A 14 bei Grimma, Richtungsfahrbahn Nossen - Magdeburg zur Verfügung stehen.

Zur gleichen Zeit schließt die alte, nicht mehr den Sicherheits- und Umweltstandards genügende Tankstelle „Strocken“ an dieser Richtungsfahrbahn.

Mit der neu eröffneten Rastanlage „Muldental“ in Fahrrichtung Leipzig stehen den Verkehrsteilnehmern zunächst 65 LkW/Bus-Parklätze und 78 PkW-Parkplätze zur Verfügung. Durch die Tank- und Rast GmbH als Konzessionär wurden auf der Rastanlage ein Rasthaus und eine Tankstelle errichtet, die ebenfalls ihre Türen und Zapfsäulen öffnen.

Voraussichtlich Mitte November 2008 soll die Rastanlage an der anderen Fahrbahn (Magdeburg - Nossen) in Betrieb genommen werden. Damit wird sich die Anzahl der LkW/Bus-Parklätze auf insgesamt 145 Stellplätze und 152 PkW-Parkplätze erhöhen. Danach wird auch die andere Tankstelle „Strocken“ (Magdeburg – Nossen) geschlossen. Stattdessen wird eine unbewirtschaftete Rastanlage entstehen.

Im Zuge des Neubaus der beiden Rastanlagen „Muldental“ werden ca. 2.100 m² Erholungsbereiche für die Verkehrsteilnehmer mit Gehwegen und Sitzflächen geschaffen. Für die Gestaltung der Außenanlagen wurden ca. 600 Bäume, 600 Blühgehölzen, 1.900 Solitärsträuchern, 9.500 Bodendecker und 9.500 Blumenzwiebeln gepflanzt.
Der gesamte Bau wurde im Zeitraum von Mai 2007 bis Oktober 2008 realisiert.

Die Kosten für die beidseitige Rastanlage „Muldental“ belaufen sich auf ca. 11,5 Mio. Euro.

A 26 bietet dem Unterelberaum neue wirtschaftliche Entwicklungschancen

(MWNS) Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Walter Hirche und der Parlamentarische Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium, Achim Großmann, haben heute nach einer Bauzeit von sieben Jahren den rund 11,2 Kilometer langen ersten Bauabschnitt der Autobahn 26 von Stade nach Horneburg für den Verkehr freigegeben. Die insgesamt 50 Kilometer lange A 26 ist derzeit das bedeutendste Verkehrsprojekt im Unterelberaum zwischen Cuxhaven und Niedersachsen und soll die vorhandene Bundesstraße 73 entlasten, eine der am stärksten befahrenen und unfallsträchtigsten Fernstraßen in Niedersachsen.
Hirche bezeichnete die Gesamtkosten des Projekts in Höhe von etwa 594 Millionen Euro als gute und sinnvolle Investition: "Der Neubau ist von wesentlicher Bedeutung für die regionale Wirtschaftsstruktur und bietet dem gesamten Unterelberaum neue wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten. Zugleich wird die erhebliche Verminderung des Durchgangsverkehrs in zahlreichen Ortschaften entlang der B 73 zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität der Anwohner führen."
Die jetzt freigegebene Teilstrecke beginnt östlich von Stade und entwickelt sich aus der bestehenden B 73. Die Linienführung verläuft nordöstlich der Bundesstraße bis nach Horneburg, an dessen Ortsumgehung die Anbindung an das nachgeordnete Verkehrsnetz erfolgt. Die Baukosten dieses Bauabschnitts betrugen rund 180 Millionen Euro.

A 26  Verkehrsfreigabe zwischen Stade und Horneburg

A 72  Bund gibt Finanzen für neues Teilstück frei

Der Bund gab jetzt die Zusage zur Finanzierung zum Bau des 85 Millionen Euro teuren Teilstücks der Autobahn A 72 Chemnitz - Leipzig von Rathendorf bis Frohburg (Landkreis Leipzig). Nunmehr würden die Bauleistungen ausge-
schrieben. Für die Strecke bestehe bereits Baurecht, so dass die Arbeiten zügig beginnen können.

A 643  Schiersteiner Brücke

(MWVLW) Die Schiersteiner Brücke im Zuge der A 643 muss in den kommenden Jahren erneuert werden. Um die weitere Planung des sechsspurigen Ausbaus der A 643 zwischen der Schiersteiner Brücke und dem Autobahndreieck Mainz zu erörtern, haben sich jetzt der rheinland-pfälzische Verkehrsstaatssekretär Carsten Kühl und der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel sowie weitere Vertreter der Stadt, darunter Baudezernent und Bürgermeister Norbert Schüler sowie Umweltdezernent Wolfgang Reichel, getroffen.

„Auf der Grundlage der Umweltverträglichkeitsprüfung und eines naturschutzfachlichen Gutachtens, in dem verschiedene Varianten untersucht wurden, hat sich zur weiteren Detailplanung eine Variante herauskristallisiert, die konkrete Verbesserungen für die Anwohner in Gonsenheim und Mombach enthält“, teilten Kühl und Beutel anschließend mit. Diese sehe einvernehmlich vor, eine Grünbrücke im Bereich des Mainzer Sandes zu bauen, um die beiden Teile links und rechts der Autobahn ökologisch besser zu vernetzen. Darüber hinaus sei geplant, die bestehenden Brücken zum Lennebergwald deutlich baulich und ökologisch zu verbessern.

Durch den Ausbau wird erstmals konsequenter Lärmschutz entlang der Wohnbebauung möglich. Insbesondere soll in der weiteren Detailplanung eine städtebauverträgliche Lösung des Lärmschutzes konzipiert und mit der Stadt gemeinsam erarbeitet werden, so Kühl und Beutel weiter. Hierbei könne eine Optimierung der Gestaltung der notwendigen Lärmschutzwände erfolgen. Ziel der Landesregierung und der Stadt sei es, bestmögliche Lärmschutzwände sicher zu stellen und diese möglichst gut in die Landschaft einzubinden, betonten alle Beteiligten.

A 38  22 Kilometer Autobahn fertig gestellt

Freigabe Eisleben und Halle/Süd

(/BMVBS). Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat am 10.12. gemeinsam mit Ministerpräsident Wolfgang Böhmer den letzten Teilabschnitt der Autobahn A 38 in Sachsen-Anhalt für den Verkehr freigegeben. In die 22
Kilometer lange Strecke zwischen Eisleben und Halle/Süd hat der Bund
rund 130 Millionen Euro investiert.

    "Ich freue mich, dass wir in fünf Jahren Bauzeit dieses
    wichtige Teilstück des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit
    (VDE) Nr. 13 fertig gestellt haben", sagte Tiefensee in
    Eisleben. "Damit sind die Bewohner der Kreise
    Mansfeld-Südharz, Nordhausen und Kyffhäuser hervorragend an
    den Großraum Halle/Leipzig angeschlossen. Davon profitiert
    auch die regionale Wirtschaft."
   
Das VDE Nr. 13 umfasst den Neubau der A 38 von Göttingen bis Halle
einschließlich der A 143 (Westumfahrung Halle).

Mit der heutigen Einweihung ist die A 38 bis auf ein Teilstück in Thüringen durchgängig befahrbar. Die noch bestehende zwölf Kilometer lange Lücke zwischen Breitenworbis und Bleicherode wird voraussichtlich bis Ende 2009 geschlossen.

    Tiefensee: "Parallel zur A 38 haben wir attraktive Standorte
    für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe entwickelt. Das
    sichert und schafft Arbeitsplätze. Gleichzeitig werden die
    angrenzenden Bundes- und Landstraßen mit all ihren
    Ortsdurchfahrten spürbar vom Verkehr entlastet."
   
Für den heute eingeweihten Abschnitt wurden mit Querfurt und Schafstädt zwei neue  Anschlussstellen gebaut. Es entstanden 16 Brücken, davon zwei Großbauwerke  über den Weitzschkerbach und die Weida.

A 71  Verkehrsfreigabe Schmücketunnel

7,7 km Zubringer mit freigegeben

(TMBLM).Minister Gerold Wucherpfennig hat am 12. Dezember 2008 um 13.30 Uhr den Schmücketunnel und den rund 7,7 Kilometer langen Abschnitt der A 71 zwischen Heldrungen und Hemleben für den Verkehr frei geben.

„Dem Lückenschluss zwischen der A4 und der A38 kommen wir mit der heutigen Verkehrsfreigabe einen großen Schritt näher. Die neue Autobahn A71 wird nach ihrer kompletten Fertigstellung eine zentrale Lebensader für die strukturschwache Region Kyffhäuserkreis. Ich hoffe, dass die Mittel zum Bau der zwei noch ausstehenden Bauabschnitte der A71 nördlich und südlich des Schmücketunnels zeitnah vom Bund bereit gestellt werden, so dass die Gesamtbaumaßnahme A71 bis 2012 definitiv abgeschlossen werden kann. Ich danke allen Beteiligten für den planmäßigen Bauverlauf und die qualitätvolle Umsetzung des logistisch besonders anspruchsvollen Tunnelbaus“, so Wucherpfennig vorab.

Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme belaufen sich auf 132 Mio. Euro, von denen 85 Mio. Euro für den Tunnelbau verwendet wurden. Nach Baubeginn im August 2005 entstand in 40-monatiger Bauzeit der erste in Deutschland komplett mit weißem LED-Licht ausgestattete Tunnel. 
 

Bauwerk Schmücketunnel BW 5343/05T

Lage: südlich der AS Heldrungen
Länge: 1.720 m Oströhre  1.729 m Weströhre
Fahrbahn: Je Röhre je zwei Fahrstreifen und zwei Notgehwege
(1,00 + 3,75 + 3,75 + 1,00 = 9,50 m)
Ausbruchquerschnitt: 104,9 – 147,1 m2
Pannenbuchten: 2 im Abstand von 575 m in jeder Röhre
Querstollen: 3 im Abstand von 575 m, davon einer befahrbar
Bauweise: Zweischalig in Spritzbeton-Bauweise
Bauzeit: 08.2005 – 08.2008 (Ohne Probebetrieb)
Geologie: 730 m Buntsandstein
360 m Röt (mit 20 m GW-Stand über der Firste)
540 m Muschelkalk (mit 25 m GW-Stand über der Firste)
120 m Keuper
Grundwasserabsenkung: 35 Vakuumbrunnen während der Bauzeit
Tunnelausbruch: 375.000 m3 (Festgestein)
Innenschale: 60.400 m3 (Beton)
Abdichtung: 120.000 m2
Belüftung: Längslüftung mit Strahlventilatoren
Baubeginn: August 2005
Bauzeit: ca. 36 Monate (ohne technische Ausstattung und Probebetrieb)
Kosten (brutto): ca. 74,9 Mio € (Rohbau)
Auftragnehmer Baulos 1: Arbeitsgemeinschaft Schmücketunnel
Baresel AG / Alfred Kunz Untertagebau GmbH/ Hermann Kirchner
Hoch- u. Ingenieurbau GmbH
Besonderheit: Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert

Zubringer BAB A 71
Projektdaten

Gesamtbauzeit: 8´2005 – 11´2008 (einschl. Probebetrieb)

Baulos : Vierstreifiger Neubau AS Heldrungen – prov. Anbindung
B85(Bau-km 17+060 bis Bau-km 24+767)

Technische Daten: Erd- und Deckenbauarbeiten
(BAB A71 mit AS Heldrungen einschließlich Zubringer)
Schmücketunnel (1.725m, bergmännische Bauweise)
3 Brücken
2 Blendschutzwände
Länge: 7,7 km

Baukosten (Brutto):
Strecke, Schmücketunnel 105,5 Mio.€
Ausstattung Schmücketunnel 10,0 Mio.€
Leitungen, Geologie 1,5 Mio.€
Bauwerke 1,9 Mio.€
AS Heldrungen 3,7 Mio.€
Ausstattung u. FMA 2,7 Mio.€
Landschaftsbau 1,0 Mio.€
Archäologie 0,8 Mio.€
Sonstiges 2,9 Mio.€
Grunderwerb 2,3 Mio.€
Gesamt  132,3 Mio.€

A 64  Instandsetzung der Sauertalbrücke

Schweißarbeiten in Fahrtrichtung Luxemburg sind abgeschlossen

(LBM). Der LBM berichtete bereits über den Stand der bei den turnusmäßigen Brückenprüfungen vorgefundenen Ermüdungsrisse in den Schweißnähten und den Stahlbauprofilen der Brücke. Die festgestellten Schäden treten unter dem Brückenbauwerk im Bereich der LKW-Fahrspuren auf und basieren auf der ständig steigenden Beanspruchung der Brücke durch höhere Verkehrszahlen und Achslasten. Diese schränken in erster Linie die Dauerhaftigkeit des Brückenbauwerkes ein. Die Verkehrssicherheit und Standfestigkeit des Brückenbauwerkes ist hierdurch nicht beeinträchtigt.

Im Zuge der Bauarbeiten wurden sämtliche Schweißnähte in Fahrtrichtung Luxemburg erneut auf Schäden untersucht. Die Risse wurden zur Feststellung des genauen Schadensausmaßes frei gestrahlt und schweißtechnisch geprüft. Insgesamt wurden Schweißnahtrisse in einer Gesamtlänge von 14 m vorgefunden. Zudem wurden 22 schadhafte Teilbereiche der Stahlprofile ausgetauscht. Bezogen auf die ca. 48.000 m untersuchten Schweißnähte in Fahrtrichtung Luxemburg entspricht dies etwa einem Schadensausmaß von ca. 3 ‰.

Die Schweißarbeiten an der Sauertalbrücke in Fahrtrichtung Luxemburg wurden in der letzten Novemberwoche abgeschlossen und die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben. Somit kann die Brücke wieder allen notwendigen Anforderungen gerecht werden.

Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen in der Winterzeit ist eine ordnungsgemäße Beschichtung der instandgesetzten Stahlflächen nicht mehr gegeben. Das Herstellen des Korrosionsschutzes in Fahrtrichtung Luxemburg sowie die Instandsetzung der Schweißnähte unter der Fahrbahn in Fahrtrichtung Trier wurden daher auf das kommende Jahr verlegt. Zur Herstellung des Korrosionsschutzes können die beiden Fahrspuren in Richtung Luxemburg unter Reduzierung der Fahrbahnbreite aufrecht erhalten bleiben. Die Instandsetzungsarbeiten in Fahrtrichtung Trier erfordern analog zum ersten Bauabschnitt das Einziehen der LKW-Fahrspur. Die Arbeiten beginnen sobald die Witterungsbedingungen dies wieder zulassen (voraussichtlich ab April).

Der Landesbetrieb Mobilität bedankt sich bei den Verkehrsteilnehmern für das entgegengebrachte Verständnis.

A 93 Nord   Streckenbeeinflussungsanlage

Beginn des offenen Probebetriebes ab dem 09.12.2008 zwischen
AS Bad Abbach und AK Regensburg in Fahrtrichtung Hof und Zuflussregelungsanlage an der AS Regensburg-West in Fahrtrichtung Hof 

(ABDSB). Rechtzeitig vor den Weihnachtsferien gehen an der BAB A 93 zwischen der Anschlussstelle (AS) Bad Abbach und dem Autobahnkreuz (AK) Regensburg eine Streckenbeeinflussungsanlage sowie eine Zuflussregelungs-
anlage an der AS Regensburg-West jeweils in Fahrtrichtung Hof in Betrieb.
Der Baubeginn dieser Anlagen war im Mai 2008. Die Kosten betragen rd.
1,4 Mio. €, die durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bereit gestellt wurden.
Bei diesen Anlagen handelt es sich nach der 2006 in Betrieb genommenen
Streckenbeeinflussungsanlage nördlich des Tunnels Pfaffenstein um einen
weiteren Baustein zur Verbesserung der Verkehrssituation in diesem besonders stau-und unfallgefährdeten Abschnitt der A 93.

Im sogenannten dunklen Probebetrieb oder Blindbetrieb, in dem die Anzeigen für
den Verkehrsteilnehmer noch nicht sichtbar waren, wurden seit dem 01.12.2008
die verkehrstechnischen Anlagen auf ihre korrekte Funktionsweise geprüft. Nach
dem erfolgreichen Abschluss dieser Phase beginnt nun am Dienstag, dem
09.12.2008 der vierwöchige offene Probebetrieb, bei dem die Anzeigen für den
Verkehrsteilnehmer sichtbar und auch verkehrsrechtlich bindend sind. In dieser
Zeit werden die steuernden Anlagenparameter unter Berücksichtigung der Reaktionen der Verkehrsteilnehmer auf die Anzeigen feinjustiert, so dass die Anlagen optimal arbeiten.

Die Streckenbeeinflussungsanlage (SBA) besitzt drei seitliche Anzeigenquerschnitte (jeweils rechts neben der Fahrbahn und im Mittelstreifen), in denen Geschwindigkeitsbeschränkungen sowie Gefahr-und Verbotszeichen dargestellt werden können.
Die SBA wird von vier Verkehrsdatenmessquerschnitten, die aktuelle Verkehrsbelastung und Geschwindigkeit messen, laufend mit Daten versorgt. Mit diesen ermittelt die steuernde Unterzentrale automatische Schaltbefehle und sendet sie an die Wechselverkehrszeichen, die in LED-Technologie ausgeführt sind. Die energie-und datentechnische Versorgung der SBA erfolgt über vier Energieversorgungsanschlüsse, sechs Energieverteiler, vier Streckenstationen und einem autobahneigenem Fernmeldekabel.
Die SBA steuert den Verkehr in Abhängigkeit von der aktuellen Verkehrssituation
und nimmt dabei folgende Aufgaben wahr:

• Harmonisierung des Verkehrsablaufs durch Geschwindigkeitsbeschränkungen
bei hohen Belastungen und Unruhe im Verkehr,
• Stabilisierung des Verkehrsablaufs durch Geschwindigkeitsbeschränkung gekoppelt mit Lkw-Überholverbot bei hohen Verkehrsbelastungen und hohem
Lkw-Anteil,
• Stauwarnung mit Geschwindigkeitstrichter vor dem Stauende und
• Verkehrsbeeinflussung in besonderen Situationen (Glätte, Unfall, Baustelle,
Falschfahrer etc.).
Die Maßnahmen der "Verkehrsbeeinflussung in besonderen Situationen" werden
durch Handschaltungen aus der Verkehrsrechnerzentrale Südbayern in München-Freimann ausgelöst, die rund um die Uhr besetzt ist.

Um die Verkehrssituation im Stadtbereich Regensburg auf der A 93 Nord in Fahrtrichtung Hof zu verbessern, wurde als zusätzliche Maßnahme eine Zuflussregelungsanlage an der AS Regensburg-West aufgebaut.
Sie kann abhängig von der Verkehrsbelastung 1 oder 2 Fahrzeuge je Umlaufphase der Lichtsignalanlage von der Rampe auf die Autobahn fahren lassen. Durch die Anpassung der Umlaufzeiten bei der Lichtsignalanlage kann der Zufluss auf die Autobahn geregelt werden.

Sie besteht aus zwei Lichtsignalanlagen, einem Hinweisschild in Prismentechnik
mit Blinker und zugehörigen Stau-, Anforderungs-und Abflussschleifen auf der
Rampe und zwei zugehörigen Verkehrsdatenmessquerschnitten vor und hinter der Zufahrt auf der Hauptfahrbahn.
Ziel der Zuflussregelungsanlage ist die möglichst lange Aufrechterhaltung des
Verkehrsflusses auf der Autobahn, so dass für alle Verkehrsteilnehmer ein schnelleres Vorankommen gewährleistet wird. Dies wird durch folgende Maßnahmen erreicht:

• Vermeidung von gefährlichen Situationen und Störungen bei der Einfahrt von
Pulks auf die Hauptfahrbahn (Pulkzerstückelung) und
• Sicherstellung eines stetigen Verkehrsflusses bis zur Leistungsgrenze auf der
Hauptfahrbahn durch Anpassung des zulässigen Zuflusses an die Kapazität
des Streckenabschnittes (Dosierung des Zuflusses).
Durch die Inbetriebnahme der Streckenbeeinflussungs-und der Zuflussregelungsanlage wird auch hier eine Senkung des Unfall-und Staurisikos erwartet.

In einem weiteren Schritt soll im nächsten Jahr die Planung einer Streckenbeeinflussungsanlage für den verkehrstechnischen Lückenschluss zwischen dem Tunnel Pfaffenstein und dem AK Regensburg beginnen.

A 1  Hamburg - Bremen: Baubeginn des bundesweit dritten A-Modell-Pilotprojekts

Tiefensee: Neues PPP-Projekt beseitigt Flaschenhals
in der Verkehrsinfrastruktur Norddeutschlands
1. Spatenstich für 6-spurigen Ausbau der A 1
zwischen Hamburg und Bremen
 

(NMWAV/BMVBS). 
    "Ich freue mich über den Beginn eines neuen Kapitels in der
    Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Privatwirtschaft. Mit
    diesem Pilotprojekt beseitigen wir eine wesentliche Engstelle
    auf der Autobahn A 1, die immer wieder zu Verkehrsstaus und
    Unfällen geführt hat", so Bundesverkehrsminister Wolfgang
    Tiefensee am 21.11. 2008 zum Beginn der umfangreichen
    Baumaßnahmen vor Ort.
   
Die insgesamt rund 72,5 Kilometer lange Strecke wird sechsstreifig ausgebaut. Nach dem Vergabeverfahren wird einem privaten Unternehmen oder Konsortium die Konzession erteilt. Bei den Ausbauprojekten verpflichtet sich der Konzessionsnehmer, die Strecke vertragsgemäß auszubauen und 30 Jahre lang zu betreiben. Im Gegenzug erhält er für seine Leistungen einen Anteil der LKW-Maut, die auf dem Streckenabschnitt anfällt.

    Tiefensee: "Das Projekt A 1 Hamburg - Bremen ist bundesweit
    das dritte A-Modell-Pilotprojekt, das wir erfolgreich an einen
    privatwirtschaftlichen Konzessionsnehmer vergeben haben.
    Public Private Partnership hat sich inzwischen als
    gleichwertige Beschaffungsvariante etabliert. In Ergänzung zur
    konventionellen Finanzierung aus öffentlichen Haushalten zählt
    die Zusammenarbeit mit Privaten inzwischen zu den Eckpfeilern
    einer modernen Infrastrukturpolitik. Ich werde mich auch in
    Zukunft dafür einsetzen, Öffentlich-Private-Partnerschaften in
    Deutschland zu fördern. Dort, wo PPPs Sinn machen, wo sie
    effizienter sind, müssen wir diesen Weg konsequent gehen.
    Dabei ist klar: die Gesamtverantwortung für die
    Daseinsvorsorge bei der Straßeninfrastruktur werden wir nicht
    aus den Händen geben."
   
Grundvoraussetzung für derartige PPP-Modelle ist: - dass viele Projekte nicht nur früher begonnen werden können, sondern auch eine zügigere Gesamtfertigstellung der jeweiligen Maßnahme erfolgt;
- dass innovative Technologien angewandt und das kreative Potenzial
und Know-How der Privatwirtschaft optimal ausgeschöpft werden;
- dass der Staat durch PPP Projekte effizienter und auch kostengünstiger durchführen kann.
Die Bundesautobahn A 1, auch "Hansalinie" genannt, ist Bestandteil des transeuropäischen Netzes (TEN) und ist die wichtigste Verbindung im Nordwesten Deutschlands für Wirtschaftsverkehr und Tourismus. Der sechsspurige Ausbau der A 1 soll nach aktueller Planung bis Ende 2012
fertig gestellt werden.
 

Vertreter des Niedersächsischen Verkehrsministeriums haben heute in Hollenstedt gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Tiefensee den 6-spurigen Ausbau der A1 zwischen Hamburg und Bremen gestartet. Damit wird zum ersten Mal in Niedersachsen ein Betreibermodell nach dem privatwirtschaftlichen Ausbauprogramm für Bundesautobahnen, dem so genannten A-Modell, realisiert. Ein privater Auftragnehmer übernimmt dabei im Rahmen des A-Modells an Stelle der öffentlichen Straßenbauverwaltung Ausbau, Erhaltung, Finanzierung und Betrieb dieses Autobahnabschnittes für 30 Jahre.
Nach der A 8 in Bayern und der A 4 in Thüringen ist die A 1 zwischen Hamburg und Bremen die bundesweit dritte Autobahn, die im Rahmen einer öffentlich-privaten Zusammenarbeit ausgebaut und für einen Zeitraum von 30 Jahren privat erhalten und betrieben werden soll. Die Projektgesellschaft "A1 mobil" hatte am 10. Juni 2008 den Zuschlag zum Bau und Betrieb des 73 Kilometer langen Autobahnstücks erhalten. Die nun in privater Verantwortung liegenden Bau- und Planungsaufgaben umfassen neben der Erweiterung der Strecke auch die Erneuerung von 74 Brückenbauwerken und acht Anschlussstellen sowie umfangreiche Anlagen für Entwässerung, Lärmschutz und Parkplätzen. Nach dem vertraglich vereinbarten Zeitplan übernahm die Projektgesellschaft am 1. September dieses Jahres auch den Betriebsdienst für den gesamten Autobahnabschnitt. Eine neue Autobahnmeisterei wird im Rahmen des Ausbaus in der Börde Sittensen entstehen.
Durch die sofortige, konzentrierte Finanzierung im Rahmen des A-Modells ist die Realisierung des Autobahnausbaus in nur vier Jahren möglich. Die langfristige Übertragung der Verantwortung beim "A-Modell" soll für den Unternehmer Anreize schaffen, um qualitativ hochwertig sowie dauerhaft und erhaltungsfreundlich zu bauen. Bei konventionellen Bauverträgen steht der Unternehmer nur wenige Jahre im Rahmen der Gewährleistung in der Pflicht. Bei diesem PPP-Projekt trägt er 30 Jahre die Verantwortung.
Die Öffnung des Autobahnnetzes für private Konzessionsgesellschaften im Rahmen von Betreibermodellen ist damit eine sinnvolle Alternative zur klassischen Haushaltsfinanzierung. Ein neues Modell für Straßenbau und -unterhaltung ist entstanden, in das die Wirtschaft ihr Potenzial an Fachkunde, Erfahrung und Kreativität optimal einbringen kann.
Zur Refinanzierung wird ein Teil der auf der Strecke anfallenden allgemeinen Maut für schwere Lkw an den Betreiber weitergeleitet. So ist mit dem "A-Modell" der Raum für ein verstärktes privates Engagement entstanden. Private erbringen die kompletten Bauleistungen, die Ausbauplanung- und die Betriebsleistungen.
 


Weiterführende Informationen finden Sie hier :

Sechsstreifiger Ausbau der Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen - http://www.strassenbau.niedersachsen.de/master/C6661721_N16020224_L20_D0_I5213350.html

PPP im Autobahnbau <http://www.bmvbs.de/-,1441/Dokument.htm>
Weitere Informationen über Betreibermodelle und öffentlich-private
Partnerschaften beim Bau von Fernstraßen"

A 1  Verkehrsfreigabe Autobahndreieck
Hamburg-Südost bis Anschlussstelle Hamburg-Billstedt

“A 1 in Hamburg ist fit für den Verkehr der Zukunft”

(BMVBS) "Mit diesem bedeutenden Bauvorhaben haben wir die Region in und um Hamburg mit einer zukunftsfähigen Infrastruktur stärken können. Freie Fahrt zwischen Moorfleet und Billstedt bedeutet sichere und reibungslose Verkehrs-
abläufe auf dieser höchstbelasteten Strecke", so der Parlamentarische Staats-
sekretär beim Bundesverkehrsminister, Ulrich Kasparick am 21.11.2008 in Hamburg.

Gemeinsam mit der Bausenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg, Anja Hajduk, kann Ulrich Kasparick die nun auf sechs Fahrstreifen ausgebaute Bundesautobahn für die Verkehrsteilnehmer freigeben.

Damit besteht zugleich eine wirksame Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Fernstraßennetzes in Hamburg. Der Ausbau dieses letzten vierstreifigen Abschnitts der A 1 wird somit vor allem die Verkehrsverhältnisse im Südosten der Hansestadt entspannen.

"Der Ausbau dieses 5,5 Kilometer langen Bundesautobahnabschnittes hat rund 106,5 Millionen Euro in Anspruch genommen. Mit 90 Millionen Euro Bundesmitteln und rund 16,5 Millionen Euro aus Hamburg sind anspruchsvolle Ingenieurbauwerke im Trassenverlauf entstanden", stellte Ulrich Kasparick anerkennend fest.

"Wir haben damit", so Kasparick weiter "die bedeutsame Magistrale zwischen Skandinavien und dem Ruhrgebiet in Norddeutschland wirksam vorangebracht. Das Versprechen des Bundes, den Hamburger Hafen durch leistungsfähige Hinterlandanbindungen zu stärken wird mit diesem Projekt ein Stück Realität."

ALPINE erneuert A 8 Innkreisautobahn
Abschnitt Pichl - Meggenhofen

Streckenlänge 11,5 Kilometer. Auftragssumme rund 35 Millionen Euro. Fertigstellung Ende 2010.

(SPA) Die ALPINE Bau GmbH hat in einer Bietergemeinschaft mit Habau und Strabag von der ASFINAG den Auftrag zur Generalerneuerung der A 8 Innkreisautobahn von Pichl bis Meggenhofen am 4.12.2008 erhalten. In der Bietergemeinschaft hält ALPINE die technische Geschäftsführung, die kaufmännische Geschäftsführung liegt bei Strabag. Vor kurzem wurden die Bauarbeiten an dem rund 11,5 Kilometer langen Autobahnstück gestartet. Die Fertigstellung ist für Dezember 2010 geplant. Die Auftragssumme beträgt rund 35 Millionen Euro.

Im Rahmen des Auftrags wird die Innkreisautobahn im Abschnitt Kilometer 19,458 bis 31,033 generalerneuert. Der Bestand wird sechs Zentimeter abgefräst und anschließend mit insgesamt 96.000 Tonnen Asphalt neu aufgebaut. Seitlich wird die Autobahn um jeweils drei Meter verbreitert. Zusätzlich erfolgt die Erneuerung der gesamten seitlichen Entwässerung. An einigen bestehenden Brücken im Streckenabschnitt werden Randbalken erneuert. Im Zuge der Arbeiten werden auch 13.600 Meter Lärmschutzwände errichtet.

Im März 2009 soll die Gegenverkehrsphase beginnen. Im Rahmen der derzeitigen Vorarbeiten werden vereinzelte Fahrbahnverschwenkungen vorgenommen. Tagsüber stehen den Verkehrsteilnehmern während der Bauarbeiten weiterhin zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Arbeiten, die die Reduzierung auf einen Fahrstreifen erfordern, wie etwa Markierungsarbeiten, werden nachts durchgeführt.

Die Verkehrsfreigabe erfolgt in zwei Abschnitten. Die Richtungsfahrbahn Passau soll im November 2009 für den Verkehr freigegeben werden, die Freigabe der Richtungsfahrbahn Wels und ist für September 2010 geplant. Die gesamten Bauarbeiten sollen im Dezember 2010 abgeschlossen sein.

Neue Ausbildungshalle in Mayen

(LBM 25.11.2008) Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz baut in Mayen eine eigene Halle, in der künftig angehende Straßenwärter aus dem gesamten Bundesland ihre überbetriebliche Ausbildung absolvieren werden. Das neue Gebäude wird auf einem Grundstück direkt neben der Straßenmeisterei in der Kelberger Straße 89 Straße entstehen. Die Baukosten betragen voraussichtlich etwa 700.000 Euro.

Der LBM bildet jährlich rund 25 Straßenwärter aus. Die Ausbildung dauert drei Jahre, sodass sich insgesamt 75 Lehrlinge gleichzeitig in der Ausbildung befinden. Die Anforderungen sind dabei breit gefächert und umfassen insgesamt 14 Themenbereiche - von der Verkehrssicherung über die Bauwerkssanierung bis zur Gehölzpflege.

Die überbetriebliche Ausbildung der Straßenwärter findet seit 1984 in Mayen statt. Hier werden Auszubildende aus ganz Rheinland-Pfalz nach den Vorgaben eines bundeseinheitlichen Rahmenplans zu Straßenwärtern ausgebildet. Da jede Straßen- und Autobahnmeisterei im Land über unterschiedliche Voraussetzungen verfügt, können die Vorgaben des Rahmenplans nur in einer gemeinsamen Ausbildungseinrichtung eingehalten werden.
2003 wurden die überbetriebliche Ausbildung sowie die Straßenmeisterei unter eine gemeinsame Leitung gestellt. Für die Auszubildenden hatte dies den Vorteil, dass sie einen noch engeren Bezug zur Praxis erhielten. Derzeit findet die praktische Ausbildung in angemieteten Hallen im Industriegebiet Mayen-Ost und in der Straßenmeisterei Mayen statt. Durch die räumliche Trennung der beiden Standorte sind tägliche Transportfahrten zwischen der Straßenmeisterei und der Ausbildungshalle quer durch Mayen erforderlich.
Man beschloss daher, Meisterei und Ausbildungshalle an einem Standort zu etablieren. Aus diesem Grund wurde 2003 das Grundstück mit Anschluss an die Straßenmeisterei Mayen erworben, auf dem nun die neue Ausbildungshalle entsteht. 

A 8   Blockabfertigung von Lkw am Albaufstieg

„Der Pilotversuch wird Staus und
Behinderungen der Räumdienste vermeiden“

(IMBW). „Angesichts des angekündigten heftigen Wintereinbruchs mit Schnee-
fall bis in tiefe Lagen appelliere ich an alle Verkehrsteilnehmer, sich auf die besonderen Straßenverhältnisse einzustellen, ihre Fahrzeuge entsprechend auszurüsten und vor allem angepasst zu fahren.“ Das sagte Verkehrsstaats-
sekretär Rudolf Köberle am Donnerstag, 20. November 2008, in Stuttgart.

Um bei Schneefall die teilweise chaotischen Verhältnisse auf den Autobahnen
künftig zu vermeiden, starte in Baden-Württemberg ab sofort das Pilotprojekt
„Blockabfertigung für Lkw“ am Albaufstieg. Damit solle das Problem liegengebliebener Lkw verhindert werden. Der Verkehrsfluss für Pkw bleibe aufrechterhalten und ein vollständiger Stillstand des Verkehr werde vermieden. „Bei plötzlichen Wintereinbrüchen können wir durch diese Praxis eine ungehinderte Räumung von Steigungsstrecken durch die Streufahrzeuge ermöglichen“, so Köberle.

Bei extremen winterlichen Witterungsbedingungen habe es in der Vergangenheit am Albaufstieg immer wieder Probleme mit liegengebliebenen und querstehenden Lkw gegeben. Die Autobahn sei dabei oft stundenlang blockiert
gewesen. Bisher habe die Polizei versucht, das Problem mit Vollsperrungen
zu lösen. Dies habe jedoch zu erheblichen Stauungen für den gesamten Verkehr auf der Autobahn geführt. Beim Pilotversuch solle nun lediglich der Lkw-
Verkehr auf dem rechten Fahrstreifen angehalten werden. Ein Befahren der
mittleren und linken Fahrspur durch Lkw werde durch entsprechende Verbotsschilder untersagt. Diese seien mittlerweile entlang der A 8 aufgestellt worden
und würden während der Blockabfertigung ferngesteuert aktiviert. Das Anhalten der Lkw ermögliche den Autobahnmeistereien die Schneeräumung. Nach
etwa zehn Minuten könnten dann die Lkw die geräumte Steigungsstrecke
wieder befahren. Bei extremen Winterbedingungen werde der Vorgang wiederholt.

Für das Pilotprojekt habe eine Arbeitsgruppe aus Polizei, Straßenbauverwaltung, Verkehrsbehörde und Universität Karlsruhe Abläufe und Meldeketten
untersucht und organisiert. Um alle Verkehrsteilnehmer über das Pilotprojekt
zu informieren, sei eine Informationsbroschüre erarbeitet worden, die unter
anderem an den Tank-und Rastanlagen ausgelegt sei. Diese Broschüre sei
mehrsprachig, damit sich auch ausländische Lkw-Fahrer über die Blockabfertigung informieren könnten.

Bayern startet auf der A 8 zwischen Chiemsee und der Bundesgrenze nach
Österreich ebenfalls ein Pilotprojekt „Blockabfertigung von Lkw“. Ein Erfahrungsaustausch mit den bayrischen Kollegen ist vorgesehen.

Die Blockabfertigung wird von der Bundesanstalt für Straßenwesen und der
Universität Karlsruhe wissenschaftlich untersucht.

Anlage: Info-Broschüre zur Blockabfertigung

A 29  Baubeginn der Verlängerung in Wilhelmshaven

(NSMWA) Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Walter Hirche und der Parlamentarische Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium, Achim Großmann, haben heute den Startschuss für den Baubeginn der Verlängerung der Autobahn 29 in Wilhelmshaven gegeben.
 
"Mit dem Ausbau des Niedersachsendamms zur Autobahn bis direkt vor die Tore des JadeWeserPorts sichern wir rechtzeitig zur Inbetriebnahme des Tiefwasserhafens die dringend erforderliche Hinterlandanbindung über die Straße", sagte Hirche und betonte zugleich, dass der Tiefwasserhafen der gesamten Region einen starken wirtschaftlichen Schub geben werde. "Dieses Potenzial wollen wir voll ausschöpfen und für großflächige Industrie- und Gewerbeansiedlungen nutzen. Dazu ist eine gut ausgebaute und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur Grundvoraussetzung", so Hirche.
Auf rund drei Kilometer Länge wird der Niedersachsendamm ab der Anschlussstelle Fedderwardergroden bis zur Niedersachsenbrücke zur Autobahn ausgebaut. Die neue Strecke wird insbesondere die Verkehre von Ölraffinerie, Chemie- und Kraftwerken sowie der Hafenumschlagsanlagen aufnehmen und damit überregionalen Charakter mit einem hohen LKW-Anteil haben. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen etwa 9,85 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für 2011 vorgesehen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier :
Verlängerung der A 29 - http://www.strassenbau.niedersachsen.de/master/C36746295_N5542519_L20_D0_I5213350

A 61  Tank- und Rastanlage Brohltal-Ost

Maßnahmenpaket für die A 61

(MWVLW).Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering hat am
18.11.2008 an der Tank- und Rastanlage Brohltal-Ost eine neue elektronische Stellplatzanzeige für Lkw-Fahrer für den Betrieb freigegeben. Es ist das erste System dieser Art an der Autobahn 61 und zeigt den Lkw-Fahrern die Parkplatzbelegung in Abständen von 700 und 300 Metern vor der Ausfahrt an. Dabei sollen auch die Informationsweitergabe in das Internet sowie in die Onboard-Units der Lkws getestet werden. „Diese Installation gehört zu einem umfangreichen Ausbau- und Erweiterungsprogramm, mit dem Rheinland-Pfalz einen deutlichen Beitrag im Rahmen des bundesweiten ,Masterplans Güterverkehr und Logistik’ leistet“, hob Hering hervor. Dazu gehöre auch die Schaffung von rund 830 zusätzlichen Lkw-Stellplätzen bis 2011 entlang der A 61 mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro als Schwerpunkt. „In diesem Jahr haben wir mit gut 170 neuen Lkw-Stellplätzen entlang dieser Autobahn bereits einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht“, betonte Hering.

Das Problem der überlasteten Tank- und Rastanlagen hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr verschärft. Aktuell geht der Bundesverkehrsminister von derzeit etwa 14 000 fehlenden Stellplätzen auf deutschen Autobahnen aus. Dabei entstehen Gefahren nicht nur durch übermüdete Lkw-Fahrer, vielmehr ergeben sich auf den überfüllten Tank- und Rastanlagen selbst zunehmend gefährliche Situationen. „Vermehrte Unfälle mit Lkw sind bei einem Anhalten dieser Situation programmiert. Rheinland-Pfalz hat dies erkannt und handelt“, so Verkehrsminister Hendrik Hering.

Darüber hinaus soll die A 61 mit einer Art „Parkleitsystem“ ausgerüstet werden, kündigte der Minister an. Angestrebt wird eine vollständige Vernetzung von 30 bis 40 großen Lkw-Parkplätzen entlang der A 61. „Nach dem kompletten Ausbau werden dann von der gesamten Strecke Informationen zu freien Stellplatzkapazitäten zur Verfügung stehen, die den Lkw-Fahrern die Möglichkeit geben, sich individuell Lenk- und Ruhezeiten zu organisieren.“ Die Bereitstellung dieser Daten sei beispielsweise auch über Internet und SMS vorgesehen.

Bereits vor drei Jahren war die Landesregierung das Problem der überlasteten Tank- und Rastanlagen mit einem auch technologisch innovativen neuen Ansatz angegangen: mit dem „intelligenten - telematisch gesteuerten - Parkplatz“  (Kolonnenparken) auf dem Rastplatz Montabaur auf der A 3. „Ein überaus erfolgreiches Projekt“, bilanzierte Hering.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat zur kurz- bis mittelfristigen Schaffung zusätzlicher Lkw-Stellplätze an Rastanlagen ein Investitionsprogramm bis 2015 von insgesamt 260 Millionen Euro aufgelegt. Neben den bewirtschafteten Rastanlagen können über dieses auch die unbewirtschafteten Anlagen ausgebaut werden.
„Als erstes und derzeit bundesweit einziges Land haben wir zudem eine Projektgruppe ,Lkw Parkplätze’ eingerichtet“, teilte Hering mit. Er kündigte an, dass Rheinland-Pfalz „mit Hochdruck an weiteren Maßnahmen arbeitet“. Beispielhaft dafür nannte der Minister:

• das Gesamtkonzept A 61 sowie Gesamtkonzepte auf der A 6,
• das vorgesehene Parkleitsystem als Verbindung aller Parkflächen auf der A 61 sowie in Zusammenarbeit mit dem Saarland auf der A 6,
• das fertig gestellte Parkinformationssystem an der Tank- und Rastanlage Brohltal,
• das Kolonnenparken als innovatives System,
• das PPP-Projekt (Public Private Partnership) „Lkw-Stellplätze“ in Zusammenarbeit mit einem Tank- und Rastanlagenbetreiber.

A 60 / A 61 / L 242   Autobahndreieck Nahetal

 

(MWVLW). Der Neubau der Verbindungsrampe von der Autobahn A 61 aus Richtung Koblenz zur Landesstraße L 242 ins Gewerbegebiet Bingen/Grolsheim ist nach zwei Monaten Bauzeit abgeschlossen. „Die Rampe ist jetzt fertig - der Verkehr kann nach dem Wochenende rollen“, teilte der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering am 14.11.2008  in Mainz mit. Die neue Abfahrt ist Teil des Gesamtkonzepts zum vollständigen Ausbau des Autobahndreiecks Nahetal. Im Zuge der Ausbaumaßnahmen wird die L 242 mit allen Fahrtrichtungen der A 60 und A 61 im Autobahndreieck Nahetal verknüpft.

„Die neue Verbindungsrampe von der A 61 aus Richtung Koblenz an die L 242 verbessert die Anbindung des Gewerbegebiets Bingen/Grolsheim durch einen weiteren direkten Anschluss und steigert damit die Attraktivität für neue Investitionen am Standort“, so der Minister weiter. Die 220 Meter lange Rampe kostet rund 300 000 Euro. Die Summe wird zwischen dem Bund und Land aufgeteilt, wobei das Land den Löwenanteil mit rund 240 000 Euro übernimmt.

Bereits im Jahr 2007 wurde die Anbindung der L 242 aus dem Gewerbegebiet Bingen/Grolsheim kommend, an die A 61 in Richtung Ludwigshafen neu hergestellt und die bestehende Rampenanbindung der A 60 von Mainz kommend an die A 61 in Richtung Ludwigshafen umgebaut. Der Umbau war Voraussetzung, dass die neue Direktrampe von der A 61 aus Richtung Koblenz nun gebaut werden konnte.

Zur Vervollständigung des Anschlusses steht noch der Neubau der Verbindungsrampe von der A 61 aus Richtung Ludwigshafen in das Gewerbegebiet sowie von der L 242 aus dem Gewerbegebiet kommend zur A 61 in Richtung Koblenz an. Ziel ist es, diese Maßnahmen in zeitlicher Koordination mit einer im Jahr 2009 geplanten Grunderneuerung auf der A 61 im Bereich zwischen den Anschlussstellen Bad Kreuznach und Bingen-Mitte in Fahrtrichtung Koblenz durchzuführen. „Mit dem vollständigen Ausbau des Autobahndreiecks Nahetal stehen dem Gewerbegebiet dann drei vollwertige Anschlussstellen zur Anbindung an das großräumige Autobahnnetz zur Verfügung. Das sind hervorragende Bedingungen zur Stärkung und Weiterentwicklung dieses Logistikstandortes“, so der Minister abschließend.

A 6  Sechsstreifiger Ausbau zwischen Viernheim
und Autobahnkreuz Mannheim

„Wir wollen den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg für die Zukunft sichern und weiter ausbauen. Dafür brauchen wir eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Die Metropolregion Rhein-Neckar mit ihrem Zentrum Mannheim ist auf gut ausgebaute und sichere Verkehrswege angewiesen. Dies gilt besonders für die A 6, die sich neben der A 8 zu einer der wichtigsten Ost-West-Verbindungen entwickelt hat. Die Verkehrsbelastung von über 70.000 Kraftfahrzeugen am Tag mit einem hohen Schwerverkehrsanteil macht dies deutlich.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech am Freitag, 7. November 2008, bei der Verkehrsfreigabe des sechsstreifigen Ausbaus der A 6 zwischen dem Viernheimer Kreuz an der Landesgrenze Hessen -Baden-Württemberg und dem Autobahnkreuz Mannheim.

Die A 6 sei auf einer Länge von 6,5 Kilometer von vier auf sechs Streifen
ausgebaut worden. Dafür seien sieben Brücken-und Unterführungsbauwerke -darunter die rund 400 Meter lange Neckarbrücke -komplett neu gebaut worden. Das Investitionsvolumen für den reinen Ausbau der Strecke betrage 36 Millionen Euro. Hinzu kämen die Kosten für die Neckar-brücke mit 38 Millionen Euro, für Lärmschutzwände mit circa sieben Millionen Euro sowie die Kosten weiterer Ingenieurbauwerke und erforderlicher bauvorbereitender Maßnahmen. Die gesamten Kosten einschließlich Grunderwerb beliefen sich auf circa 93 Millionen Euro. Mit dem sechsstreifigen Ausbau werde auch ein neuer Parkplatz mit Stellplätzen für 22 Lkw und 39 Pkw einschließlich einer WC-Anlage angelegt. Dies sei ein wichtiger Beitrag, um die angespannte Stellplatzsituation für Lkw etwas zu mildern. Diese Bauarbeiten, die außerhalb des Verkehrsraums stattfänden, könnten voraussichtlich im nächsten Frühjahr abgeschlossen werden.

Innenminister Heribert Rech: „Um die Belastungen für Bürger und Umwelt zu verringern, brauchen wir eine optimale Vernetzung der Verkehrsträger Schiene, Straße und Binnenwasserstraße. Letztendlich wird jedoch der überwiegende Teil der Verkehrsleistung auf der Straße erbracht. Investitionen in ein leistungs-
fähiges Bundesfernstraßennetz sind daher wichtige, nachhaltige und zukunfts-
weisende Investitionen in die Verkehrssicherheit und Lebensqualität unserer Bürger und in die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft unseres Landes.“

A 40  Ausbau bei Bochum: Behelfsbrückenbau beginnt

(straßen.nrw). Die A 40 zwischen der Stadtgrenze Essen/Bochum und der
Brücke Erzbahntrasse einschließlich des neuen Autobahnkreuzes
Bochum-West wird in drei aufeinanderfolgenden Bauabschnitten ausgebaut. Zurzeit wird von der Stadtgrenze Essen/Bochum bis zur Bahnhofstraße (erster Bauabschnitt) in Fahrtrichtung Dortmund bis Ende Mai 2009 gebaut. Danach wird in Fahrtrichtung Essen bis voraussichtlich Anfang 2010 ausgebaut.
Baukosten: 16,5 Millionen Euro.
Mit dem zweiten Bauabschnitt, von der Bahnhofstraße bis zur Walzwerkstraße wird die Straßen.NRW- Regionalniederlassung Ruhr Mitte 2009 beginnen. In der nächsten Woche wird bereits mit dem Bau einer Behelfsbrücke für die Brücke Walzwerkstraße begonnen. Diese Behelfsbrücke wird unmittelbar neben der 53 Jahre alten Walzwerkstraßenbrücke errichtet. Nach Fertigstellung der Behelfsbrücke im Februar 2009 wird die alte Brücke abgebrochen. Für das Auflegen von Brückenteilen bzw. die Demontage der Walzwerkbrücke werden an zwei Wochenenden Vollsperrungen erforderlich.
Baukosten: 640.000 Euro.
Die Fällarbeiten für den Ausbau zwischen der Bahnhofstraße und der Walzwerkstraße werden im Januar und Februar 2009 durchgeführt.
Kosten: 100.000 Euro. 
Für den dritten Bauabschnitt von der Walzwerkstraße bis zur Erzbahntrasse und dem Ausbau der Anschlussstelle Bochum-Stahlhausen zum Autobahnkreuz Bochum-West werden ab Anfang Dezember bis Ende Februar 2009 alle Flächen für die Brückenbauwerke mit "schwerem Bohrgerät" nach eventuell vorhandenen bergbaubedingten Hohlräumen untersucht. Für die Ausführung der Untersuchungen muss nicht in den Verkehrsraum eingegriffen werden. Kosten: 600.000 Euro.
Als weitere vorbereitende Maßnahme für den dritten Bauabschnitt werden zurzeit Versorgungsleitungen "umgebettet". Diese Arbeiten werden bis Dezember 2008 fertig gestellt sein. Gasleitungen im Bereich der Auffahrt zum Donzek-Ring und im Bereich der Goldhammerstraße werden durch E-ON Engineering verlegt. 
Kosten: 900.000 Euro.

Baukosten und Bauzeiten im Detail:
Der erste Bauabschnitt (Teil A) von der Stadtgrenze Essen/Bochum bis zur
Bahnhofstraße wird Anfang 2010 fertig gestellt. Baukosten: 16,5 Millionen Euro.
Der zweite Bauabschnitt (Teil B) von der Bahnhofstraße bis zur Walzwerkstraße wird Ende 2011 fertig gestellt sein.
Baukosten: 20 Millionen Euro.
Der dritte Bauabschnitt (Teil C) von der Walzwerkstraße bis zur Brücke
"Erzbahntrasse" sowie der Umbau der Anschlussstelle Bochum-Stahlhausen zum Autobahnkreuz Bochum-West wird bis Ende 2012 fertig gestellt. werden. Baukosten: 60 Millionen Euro.

(BSMI) "Ab Dienstag, den 16. Dezember 2008 sind weitere drei Kilometer der A 8 fertig ausgebaut. Durch den raschen Baufortschritt und die gute Koordination der beteiligten Firmen ist es der Autobahndirektion Südbayern gelungen, das letzte Stück der A 8 von Leipheim bis zur Landesgrenze Bayern/Baden-Württemberg noch vor Weihnachten dem Verkehr zu übergeben", freut sich Innenminister Joachim Herrmann. Der Verkehr kann ab dem 16. Dezember von der Landesgrenze bis Günzburg in beiden Richtungen auf getrennten Fahrbahnen fließen. Die Überholspur bleibt jedoch bis Januar 2009 gesperrt, da noch Bauprovisorien im Mittelstreifen abgebaut werden müssen. "Uns war es wichtig, dass die drei Kilometer lange provisorische Verkehrsführung mit den engen Fahrstreifen und dem gesamten Verkehr auf nur einer Richtungsfahrbahn vor dem Winter weg kommt. Damit haben wir deutlich mehr Verkehrssicherheit für die rund 57.000 Fahrzeuge erreicht, die täglich diesen Abschnitt passieren", betonte der Minister. Nach dem Abbau stehen dem Verkehr auf zwölf Kilometer Länge drei Fahrstreifen je Richtung uneingeschränkt zur Verfügung.
Der gesamte Ausbauabschnitt bei Leipheim ist knapp sieben Kilometer lang. Die Investitionen für die Nordfahrbahn betragen 15 Millionen Euro. Der östliche Bereich zwischen Leipheim und Bubesheim ging bereits im August 2008 unter Verkehr. Mit dem Ausbau wurde umfangreicher Lärmschutz errichtet. Der anschließende knapp vier Kilometer lange Abschnitt bis zum Autobahnkreuz Ulm/Elchingen ist in Bau und soll bis Sommer 2010 sechsstreifig ausgebaut sein.

A 8 Leipheim 3 Kilometer des 6-streifigen Ausbaus fertig

 (Bild: BMVBS)

BMVBS-03

Haushalt und Projektliste für zusätzliche Mauteinnahmen vorgestellt

(BMVBS 17.12.2008) Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute Verkehrsprojekte vorgestellt, die dank zusätzlicher Einnahmen aus der LKW-Mauterhöhung ab 2009 neu oder schneller realisiert werden können.

    Tiefensee: "Von den zusätzlichen Mauteinnahmen profitieren
    Autofahrer, die Wirtschaft und die Arbeitnehmer gleichermaßen.
    Damit setzen wir konsequent den Masterplan Güterverkehr und
    Logistik um. Wir beseitigen Engpässe auf Straßen, Schienen und
    Wasserstraßen und stärken die Infrastruktur für den
    Wirtschaftsstandort Deutschland. Mit den Mautmehreinnahmen
    2009-2012 investieren wir allein im Bereich der Autobahnen und
    Bundesstraßen in insgesamt 36 Maßnahmen mit einem
    Investitionsvolumen von rund 1,8 Milliarden."
   
Gegenüber der bisherigen Planung stehen durch die Mauterhöhung in den Jahren 2009 bis 2012 insgesamt 3,1 Milliarden Euro mehr zur Verfügung. Davon sind rund 2,9 Milliarden Euro für Schiene, Straße und Wasserstraße vorgesehen, 237 Millionen Euro für Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs und die Gleisanschlussförderung.

    "Für die Hälfte der Maßnahmen im Straßenbereich liegt bereits
    Baurecht vor", sagte Tiefensee,  "für die restlichen Projekte
    werden die Planungen zügig abgeschlossen. Wir drücken aufs
    Tempo, um der regionalen Bauwirtschaft zu helfen und
    Arbeitsplätze zu sichern. Insgesamt investieren wir im
    kommenden Jahr die Rekordsumme von 11,2 Milliarden Euro im
    Verkehrsbereich. Das ist ein großes Konjunkturprogramm. Wir
    realisieren im Jahr 2009 mehr als 300 Baumaßnahmen für
    Straßen, Schienen und Wasserwege. Sollte die Bundesregierung
    ein neues Maßnahmenpaket mit weiteren Investitionen
    beschließen, ist mein Haus mit neuen Verkehrsprojekten und
    innovativen Programmen bestens vorbereitet."
   
Zu den Schwerpunkt-Projekten auf der Straße gehören u.a.:

    * die 6-spurige Erweiterung der A8 von Karlsbad bis Pforzheim West
      (Baden Württemberg, 103 Millionen  Euro),
    * der Lückenschluss der A66 im Osten Frankfurts mit dem
      Riederwaldtunnel (Hessen, 173 Millionen Euro),
    * der Neubau der A 44 Düsseldorf von Ratingen bis Velbert (NRW,
      129 Millionen Euro),
    * die Hochmoselquerung mit der B 50neu (Rheinland Pfalz, insgesamt
      250 Millionen, davon 140 Millionen Euro außerhalb der
      Länderquote).

Die zusätzlichen Mauteinnahmen kommen auch der Schiene zugute
(insgesamt 927 Millionen Euro von 2009 bis 2012).

Darunter:

    * die Verbindung Stelle - Lüneburg (Neubau des dritten Gleises),
    * die Strecke Grenze D/NL - Emmerich - Oberhausen (u.a.
      dreigleisiger Ausbau, Verbesserungen im Knoten Oberhausen) und
    * die Verbindung Grenze D/PL - Horka - Knappenrode (zweigleisiger
      Ausbau und Elektrifizierung).

Hinzu kommt u.a. der Neubau des Rangierbahnhofs Halle Saale/Nord und
der Umschlagbahnhof (Megahub) Lehrte bei Hannover.

Für die Wasserstraßen stehen allein im Jahr 2009 zusätzlich 28 Millionen Euro zur Verfügung. Hier verstärken wir vor allem die Maßnahmen, die bereits vom "Arbeitsplatzprogramm Bauen und Verkehr" profitieren, um sie schneller umzusetzen, zum Beispiel beim Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals mit dem Neubau einer 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel, und beim Ausbau und der Modernisierung von Schleusen an Mosel und Neckar.

Wichtige aus den Mautmehreinnahmen von 2009 - 2012 finanzierte Verkehrs- infrastrukturprojekte 391 KB

Übersichtskarte Maßnahmen Bundesfernstraßen
(Bildquelle: DEGES/BMVBS)1215 KB

300 Bauprojekte für Autofahrer und Wirtschaft
im kommenden Jahr

Entwicklung der Fahrleistung1), der Unfälle mit Personenschaden und der Getöteten in den Jahren 1991 bis 2008 (Bundesanstalt für Straßenwesen, Dezember 2008, 1) Quelle: DIW, ab 1994 revidierte Werte)

BASt-Unfallstatistik

Immer weniger Verkehrstote in Deutschland
Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen ist in Deutschland im Jahr 2008 so niedrig wie nie zuvor. Mit annähernd 4.500 Getöteten sind dies nach Schätzungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) neun Prozent weniger als im Vorjahr mit 4.949 Verkehrstoten.

(BASt 19.12.2008) Während innerorts (2007: 1.335) der Rückgang mit etwas mehr als fünf Prozent gering ausfällt, ist auf Bundesauto-bahnen (2007: 602) mit einem Rückgang der Getötetenzahl von mehr als 15 Prozent oder von knapp 100 Getöteten zu rechnen. Die Anzahl der außerorts Getöteten (2007: 3.012) ohne Autobahnen wird um rund zehn Prozent und damit zum ersten Mal unter die Marke von 3.000 Getöteten sinken.
Besonders deutlich fällt der Rückgang bei der Anzahl der getöteten Fahrer und Mitfahrer von Motorrädern und  Leichtkrafträdern um knapp 19 Prozent aus (2007: 807).
Sowohl bei den Kraftfahrzeuginsassen insgesamt (2007: 2.901) als auch bei den Pkw-Insassen (2007: 2.625) ist die Zahl der Getöteten jeweils um etwa neun Prozent geringer.
Positiv ist auch die Entwicklung bei den Fußgängern mit einem Rückgang um knapp fünf Prozent auf annähernd 660 Getötete (2007: 695).
Bei den Radfahrern und Moped/Mofa-Fahrern ist in diesem Jahr hingegen mit einem leichten Anstieg zu rechnen: Die Zahl der getöteten Radfahrer steigt um mehr als zwei Prozent auf annähernd 440 Getötete, die der Moped/Mofa-Fahrer um etwa vier Prozent.
Rückgänge sind im Jahr 2008 bei allen Altersgruppen zu verzeichnen. Insbesondere bei den jungen Verkehrsteilnehmern im Alter von 18 bis 24 ist mit einem deutlichen Rückgang auf weniger als 850 Getötete zu rechnen. Bei den Kindern unter 15 Jahren setzt sich der positive Trend in diesem Jahr mit einem Rückgang um etwa fünf Prozent  weiter fort, bei den Senioren um etwa drei Prozent.
Auch die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Unfälle in Deutschland wird sich im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr (2.335.005) verringern und zwar um knapp drei Prozent auf etwa 2,27 Millionen Unfälle. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden sinkt um mehr als vier Prozent auf rund 321.000. Bei den Alkoholunfällen ist in diesem Jahr mit einem Rückgang um mehr als 1.000 Unfälle auf weniger als 20.000 Alkoholunfälle zu rechnen (2007: 20.787).
Für die Fahrleistungen der Kraftfahrzeuge werden im Jahr 2008 Anstiege auf den Autobahnen, aber Rückgänge im nachgeordneten Straßennetz erwartet. Nach vorläufigen Schätzungen wird sich die Gesamtfahrleistung um fast ein Prozent reduzieren: von 692,0 Milliarden Fahrzeugkilometern im Jahr 2007 auf etwa 687 im Jahre 2008.
Unter Berücksichtigung dieser Entwicklung wird sich die Getötetenrate, also das fahrleistungsbezogene Risiko, im Straßenverkehr getötet zu werden, im Jahr 2008 deutlich  um etwa sieben Prozent verringern. Dabei fällt der Rückgang auf den Bundesautobahnen zum wiederholten Mal mit mehr als 15 Prozent und auf den Bundesstraßen außerorts mit etwa elf Prozent besonders ins Gewicht.

Autobahnen sind die sicherersten Straßen

“Vorsichtig fahren und runter vom Gas“

(MIR 28.12.2008) Infrastrukturminister Reinhold Dellmann appelliert an die Auto-
fahrer auf den Autobahnen, vorsichtig zu fahren. Dies helfe, sich und andere nicht zu gefährden - auch die Menschen, die täglich auf den Autobahnen arbeiten.

Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Jedes Jahr gibt es mehrere Unfälle mit Verletzten bei unseren Beschäftigten des Landesbetriebs Straßenwesen und hohe Sachschäden. Es ist schon vorgekommen, dass die Autobahnmeister nur mit einem Sprung in den Graben ihr Leben retten konnten. Dass es noch keine Toten gab, ist pures Glück. Erst am 17.12. hat es wieder gerappelt, als ein Lkw auf einen Schilderwagen auffuhr. Eine Mitarbeiterin des Landesbetriebs und der Lkw-Fahrer wurden verletzt. Wer auf der Autobahn fährt, sollte daher auch an die vielen Bauarbeiter und unsere Beschäftigten der Autobahnmeistereien denken. Am besten ist: vorsichtig fahren und runter vom Gas. Dann kommt jeder sicherer und entspannter ans Ziel.“

Etwa 350 Beschäftigte des Landesbetriebs sind im Betriebsdienst auf den Autobahnen Brandenburgs tätig. 2007 wurden insgesamt 16 "Verkehrsunfälle durch Dritte" auf der Autobahn registriert. Drei Mitarbeiter wurden verletzt. Außerdem wurden bei den 16 Un-fällen 22 Fahrzeuge beschädigt. Der Gesamtschaden betrug fast 300.000 Euro.

In 2008 wurden bisher folgende meldepflichtige "Verkehrsunfälle durch Dritte" mit Personenschaden auf der Autobahn verzeichnet. Meldepflichtig sind Unfälle immer dann, wenn sie mit einer Ausfallzeit von mehr als drei Arbeitstagen verbunden sind:

14.01. Bereich der Autobahnmeisterei Niemegk: 1 Verletzter
18.02. Bereich der Autobahnmeisterei Birkenwerder 1 Verletzter
03.06. Bereich der Autobahnmeisterei Wittstock:3 Verletzte
30.10. Bereich der Autobahnmeisterei Gramzow: 1 Verletzter
17.12. Bereich der Autobahnmeisterei Niemegk1 Verletzter

Insgesamt wurden also bisher bei vier Unfällen durch Dritte sieben Beschäftigte der Autobahnmeistereien verletzt, doppelt so viele also wie 2007. Unfallursache war jedes mal Auffahren auf die Sicherungsfahrzeuge im Zusammenhang mit Arbeiten auf einer Fahrspur. Der Sachschaden wird wieder mehrere Hunderttausend Euro betragen.

Bauarbeiter und Autobahnmeister in Gefahr

Intelligente Verkehrstechnik für die A 73
Freigabe des Seitenstreifens in Spitzenzeiten senkt das Staurisiko
"Morgendlicher Berufsverkehr in Richtung Erlangen
kann  jetzt flüssiger und ohne Staus ablaufen"

(BSMI / BMVBS 19.12.2008)"Heute geht der zweite Abschnitt der Verkehrsbeeinflussungsanlage mit temporärer Standstreifenfreigabe an der A 73 in Betrieb. Mit der innovativen Technik kann insbesondere der morgendliche Berufsverkehr in Richtung Erlangen/Nürnberg flüssiger und ohne tägliche Staus ablaufen", freut sich Innenminister Joachim Herrmann anlässlich der Inbetriebnahme der Anlage am 19. Dezember 2008 in Nürnberg-Fischbach. Der zweite Abschnitt ist 5,2 Kilometer lang und erstreckt sich von der Anschlussstelle Baiersdorf–Nord bis zur Anschlussstelle Möhrendorf. Der bereits seit Januar dieses Jahres freigegebene erste Abschnitt geht von der Anschlussstelle Möhrendorf bis zur Anschlussstelle Erlangen-Zentrum. Die Investitionen für beide Abschnitte der Verkehrsbeeinflussungsanlage betragen
4,8 Millionen Euro.

Viele Berufspendler fahren auf der A 73 in die Städte Nürnberg, Fürth und Erlangen. Seit die Autobahn durchgängig bis nach Thüringen befahrbar ist, ist sie für die Metropolregion Nürnberg und für den Wirtschaftsstandort Erlangen noch wichtiger geworden. "Vor allem in Richtung Nürnberg konzentriert sich all morgendlich ein geballter Verkehrsstrom auf eine Spitzenzeit von etwa zwei Stunden. Mit der temporären Standstreifenfreigabe im ersten Abschnitt hat sich diese Situation wesentlich verbessert. Ab heute ist nun der gesamte besonders Stau anfällige Bereich der A 73 nördlich Erlangens abgedeckt", so Herrmann.

Zwischen Möhrendorf und Erlangen-Zentrum haben seit Jahresbeginn Staus und Unfälle deutlich abgenommen. Während sich in den Jahren 2004 bis 2006 unter der Woche an fast jedem sechsten Tag ein Verkehrsunfall auf dem Streckenabschnitt ereignete, wurde 2008 statistisch gesehen alle 13 Tage ein Unfall registriert. Der Minister verdeutlichte, dass die Standstreifenfreigabe dennoch kein Allheilmittel gegen überlastete Autobahnen ist: "Eine Freigabe ist lediglich bei ausgeprägten Verkehrsspitzen vertretbar, wenn es sonst im Normalbetrieb zu erheblichen Staus und vermehrten Auffahrunfällen kommen würde. Trotz der innovativen Technik ist die Maßnahme nur eine Zwischenlösung. Sie kann den unbedingt erforderlichen sechsstreifigen Ausbau der A 73 nicht ersetzen".

Bei der Standstreifenfreigabe wird als bundesweites Pilotprojekt erstmals eine videogestützte automatische Erkennung von Störfällen angewandt. Dabei werden Unfälle oder liegen gebliebene Fahrzeuge ohne Zeitverzug erkannt. Der Standstreifen kann so in kürzester Zeit wieder gesperrt werden. Die automatische Störfalldetektion funktioniert auch bei morgendlicher Dunkelheit. Die Videodetektion erleichtert dem Operator in der Verkehrs- und Betriebszentrale Nürnberg-Fischbach auch die notwendige Kontrolle, ob der Standstreifen überhaupt durchgehend frei befahrbar ist. "Diese Kontrolle muss aus Sicherheitsgründen zwingend erfolgen. Bei der Freigabe des Standstreifens muss auch zwingend die Geschwindigkeit beschränkt werden", so der Minister. Dies erfolgt über die Verkehrszeichen der Streckenbeeinflussungsanlage.

Im zweiten Abschnitt wurden acht Schilderbrücken mit 41 Wechselverkehrszeichen, elf seitliche Prismenwender, zwei dynamische Überkopfwegweiser und 54 Videokameras mit Glasfaser-Verkabelung errichtet. Da der Standstreifen für Pannenfahrzeuge während der Freigabezeiten nicht mehr zur Verfügung steht und die Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen der Anschlussstellen dann in die durchgehende Fahrbahn einbezogen werden, wurden Nothaltebuchten und zusätzliche Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen angebaut.

   "Anlagen zur temporären Seitenstreifenfreigabe leisten einen
    wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur Verbesserung
    der Verkehrsflusses auf hoch belasteten Autobahnen", sagte
    Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin im
    Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
    (BMVBS) anlässlich der Inbetriebnahme einer weiteren Anlage
    dieser Art in Bayern.
   "Die neue Anlage geht nach etwa 18-monatiger Bauzeit in
    Betrieb", stellt Roth erfreut fest. "Die Finanzierung der
    Maßnahme in Höhe von insgesamt 4,8 Millionen Euro für die
    Verkehrstechnik erfolgt aus Bundesmitteln. Hierzu wurden
    zusätzlich die Fahrbahnen und der Standstreifen ertüchtigt."
   
Roth machte deutlich, dass dies ein weiterer Beleg für den hohen Stellenwert ist, den die Bundesregierung der Telematik im Straßenverkehr beimisst. Bereits heute wird der Verkehr auf etwa 1300 von insgesamt ca. 12.400 Kilometer Autobahn durch Streckenbeeinflussungsanlagen situationsbedingt und flexibel
gesteuert. Der Bund wird seine Aktivitäten zur modernen Verkehrssteuerung auch in Zukunft fortsetzen. Derzeit stellt der Bund den Ländern hierfür Mittel in Höhe von ca. 40 Millionen Euro jährlich zur Verfügung.

A 73  Temporäre Standsteifenfreigabe bei Baiersdorf

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