A 40  Verkehrskonzept “Mittleres Ruhrgebiet”

Die Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Gelsenkirchen-Süd und Bochum-Stahlhausen wird auf sechs Fahrstreifen erweitert. Diese Strecke wird derzeit von rund 100.000 Kraftfahrzeugen am Tag genutzt. Für 2015 werden 120.000 erwartet. Weitere Maßnahmen zum Ausbau der A 40, als Teil des Verkehrskonzeptes “Mittleres Ruhrgebiet” (“Bochumer Lösung”), hat der Bund auch in den Investitionsrahmenplan bis 2010 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes aufgenommen.

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Kopie von A40 BO Dorstener Str RSN40
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Bis zur geplanten Fertigstellung im Jahr 2010 werden rund 30 Millionen Euro in den 3,1 Kilometer langen 1. Bauabschnitt investiert. Von Juli bis September 2007 folgen so genannte Vorlaufmaßnahmen, wie die Verbreiterung des Standstreifens und die Sanierung der Fahrbahn. Begonnen wird mit den Baumaßnahmen an der Richtungsfahrbahn Duisburg. Während der gesamten Zeit des eigentlichen sechsstreifigen Ausbaus ab Frühjahr 2008 werden vier Fahrspuren zur Verfügung stehen.

Das “Verkehrskonzept Mittleres Ruhrgebiet” sieht außerdem von 2008 bis 2012 den Umbau der Anschlussstelle Bochum-Stahlhausen zum Kreuz Bochum-West vor. Die hier nach Süden abzweigende Stadtautobahn (Donezk-Ring) wird mit Abschluss der Bauarbeiten blau beschildert und zur A 44 aufgestuft. Zwischen deren Verlängerung (Nordhausen-Ring) und dem derzeitigen Ausbauende der A 44 am Kreuz Bochum/Witten soll auf rund drei Kilometer die sogenannte “Querspange” neu gebaut werden. Die Bauzeit der Querspange ist zeitlich noch nicht festgelegt; der Planfeststellungsbeschluss wird im Sommer 2007 erwartet. Die Baukosten sind mit rund 41 Mio. Euro angegeben.

Der Ausbau der A 40 auf sechs Fahrstreifen und die Komplettierung der A 44 als Südumfahrung von Bochum ist zusammen mit Kosten in Höhe von 140 Millionen Euro veranschlagt.

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Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd  AGAB-Luftbild

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