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A 20  Geschendorf - Kreuz Lübeck (Bauabschnitt 1)

Teilstrecke 1:
Der rund 16 Kilometer lange Abschnitt von der A 1 (Kreuz  Lübeck) bis Geschendorf (B 206) bei Bad Segeberg war seit 5. Oktober 2004 in Bau und wurde im Sommer 2009 fertiggestellt. Veranschlagte Kosten: rund 80 Millionen Euro.

Teilstrecke 2:
In 2007 wurde mit den Bauarbeiten am Abschnitt von Geschendorf bis Weede begonnen werden. Die Freigabe erfolgte am 21. Dezember 2009

Teilstrecke 3:
Ende 2006 begann das Planfeststellungsverfahren für den zehn Kilometer langen Abschnitt von Weede bis Wittenborn. Damit wird der Anschluss an die A 21 geschafft.

Details zur Teilstrecke 1:
Besonders aufwendig ist die Vorbereitung des Untergrundes. An einigen Stellen ist der Boden bis zu einer Tiefe von 18 Metern moorig und beinhaltet teilweise Faulschlamm. Die oberen 6 Meter werden abgetragen und mit festem Kies aufgefüllt. Über zusammen 200 Kilometer Drainagerohre wird das Wasser durch den Druck von oben verdrängt,
120 000 Kubikmeter Erdreich werden dazu allein hier in Mönkhagen bewegt. Zudem werden auf diesen Stellen auch noch Sandmassen, die später zum Bau der Autobahn weiter verwendet werden können, aufgeschüttet, um den Erddruck weiter zu erhöhen.

Am Autobahnkreuz Lübeck werden auf zwei Kilometern 1,1 Millionen Kubikmeter Boden abgetragen und zum Großteil in Lärmschutzwällen angeschüttet. Der Rest wird beim Neubau von rund 10 Kilometern Straßen und Wegen, welche den Trassenverlauf schneiden, verwendet.

Zwischen Strukdorf und Langniendorf entsteht eine Grünbrücke. Der geschwun- gene Bogen wird sich nach Fertigstellung besser in die Landschaft einfügen.

Die Ostseeautobahn, derzeit von Lübeck bis in die Uckermark in vollem Umfang fertig gestellt, wird nach Westen verlängert. Der weitere Verlauf führt nach Bad Segeberg, wo mit einem neuen Autobahnkreuz (AK) die A 21 angeschlossen wird. An der A 7 wird zwischen Kaltenkirchen und Bad Bramstedt ebenso ein weiteres AK entstehen. Das vierte AK (an der A 23) wird im Raum Hohenfelde gebaut. Bei Glückstadt soll die Elbe mit einem Tunnel unterquert werden. Dieser soll etwa 740 Mio. Euro kosten, wovon die Europäische Union ca. 1,5 Mio. Euro beisteuern könnte. Ein Brückenbau müsste über 100 m hoch sein und wäre damit deutlich teurer.
Bei Drochtersen  wird  schließlich  die  teils  geplante, teils in Bau befindliche A 26 Stade – Hamburg erreicht sein.

Unsere Bilder zeigen den Stand der Bauarbeiten im Sommer 2006.

Für die Unterstützungen bedanken wir uns herzlich beim
Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein – Niederlassung Lübeck – Baubüro A 20.

Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte o9
Geschichte der deutschen Autobahnen_2016
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