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Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des
Ministeriums für Verkehr, Bau und Landesentwicklung
in Mecklenburg-Vorpommern für die freundliche Unterstützung

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A 14  Schwerin-Ost bis Autobahndreieck Schwerin

Nach Fertigstellung der Autobahn Hamburg – Berlin im Jahre 1982 entschied sich das Politbüro für den Bau der Autobahn Wismar – Schwerin, obwohl andere Aufgaben dringender gewesen wären. Jedoch waren Gerät und Personal schon vor Ort. So begann das VEB Autobahnkombinat im Jahre 1983 mit dem Bau. Diese 40 Kilometer Autobahn, ohne Seitenstreifen, sollten bis 1990 fertiggestellt werden. Tatsächlich gelang es schon am 19.12.1984 das erste Teilstück vom Autobahndreieck Schwerin bis zur Anschlussstelle Schwerin-Süd (heute AS Schwerin-Ost) fertigzustellen. Allerdings waren aufgrund der Einstellung des Fahrbahndeckenbaues 7,7 km des 20,3 langen Abschnitts nur mit einer Richtungsfahrbahn (Berlin) gebaut worden und wurden im Gegenverkehr befahren. Auffällig ist auch der sehr geringe Anteil von Brückenbauwerken auf dieser Strecke.

Bis zum 29.05.1986 wurden dann noch 2,2 km einbahnig Richtung Norden gebaut. Dieses Stück endete im Nichts. Aufgrund fehlender Baukapazitäten und erheblicher Finanzierungsprobleme endete an der gleichen Stelle auch der Autobahnneubau der DDR.

Nach dem endgültigen Zusammenbrach der DDR und der staatlichen Einheit von BRD und DDR wurde in den Jahren 1991/92 nunmehr auch die Richtungsfahrbahn Wismar, ohne Seitenstreifen, fertiggestellt.

Die meisten Brücken sind für eine Erneuerung der Autobahn und Anbau eines Seitenstreifens schon vorbereitet. Diese Bauwerk zwischen Schwerin und Plate  muß durch einen Neubau ersetzt werden. Zum Abbruch wurde die Strecke am Wochenende 1./2. September 2007 vollgesperrt.

Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte o9
Geschichte der deutschen Autobahnen_2016
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